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Scheidungskosten nicht mehr als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzbar

Eine Scheidung kostet nicht nur die Ehe sondern auch viel Geld, selbst wenn Gütertrennung vereinbart wurde. Denn neuerdings gelten Scheidungskosten als Aufwand, der steuerlich nicht mehr geltend gemacht werden kann. 2012 konnte man noch die Eheauflösung absetzen.

Anwalts- und Gerichtskosten sind nicht mehr in den außergewöhnlichen Belastungen aufgeführt. Die Finanzverwaltung strich außerdem weitere private Rechtsstreitigkeiten. In Paragraf 33 Einkommensteuergesetz wurde neu geregelt, dass solche Kosten nicht mehr abzugsfähig seien.

Nur wenn die Existenz einer Person gefährdet ist, soll in Ausnahmefällen ein steuerlicher Abzug anerkannt werden. Der Lohnsteuerhilfeverein rät dazu, einfach weiter die Scheidungskosten in den Mantelbogen einzutragen. Bei einer Ablehnung sollte Einspruch eingelegt werden.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Steuer, Scheidung, Belastung
Quelle: www.welt.de

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19.03.2014 09:35 Uhr von no_trespassing
 
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Gerichtsprozesse können sich nur noch Vermögende leisten. Das ist es ja, worauf der Staat hinwirkt. Daher ist es besser, erst gar nicht zu heiraten. Spart ne Menge Kosten.

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