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Streik: Was nun? - Arbeitnehmern droht bei zu spät kommen eine Abmahnung

Der Streik im öffentlichen Dienst ließ Busse ausfallen und die Türen von Kindertagesstätten geschlossen. Pendler und Eltern litten unter den Streiks. Um allerdings keinen Ärger mit dem Arbeitgeber zu bekommen, sollte man einige Dinge beachten.

Wer aufgrund eines angekündigten Streiks zu spät zu seinem Dienst erscheint, riskiert eine Abmahnung. "Das gilt zumindest, wenn die Streiks - wie jetzt - angekündigt und die Einschränkungen vorhersehbar sind", so Fachanwalt Michael Eckert.

Das Wegerisiko liege beim Arbeitnehmer. Dieser müsse alles zumutbare unternehmen, um pünktlich zu seiner Arbeit zu kommen. Arbeitnehmer sollten auf jeden Fall früh genug melden, wenn sie aufgrund eines Streiks zu spät zur Arbeit kommen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streik, Abmahnung, spät
Quelle: www.sueddeutsche.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2014 09:23 Uhr von Chrome_Hydraulics
 
+28 | -2
 
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Schon traurig, dass wichtige Dienstleister wegen minimaler Gehaltsforderungen auf die Straßen gehen müssen, während sich Politiker rückwirkend ab 2012 beispielsweise ihre Gehälter erhöhen..
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19.03.2014 09:26 Uhr von VerSus85
 
+9 | -26
 
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19.03.2014 09:31 Uhr von dgtell
 
+17 | -3
 
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ich schreib ja nicht so wahnsinnig oft, aber der obige Kommentar ist ja an Blödheit kaum zu übertreffen... Öffentlicher Dienst = Bahn? Vor vielen vielen Jahren mal ja... Und jeder hat das Recht zu streiken (mal abgesehen von Beamten). Schließlich kann ja nicht jeder sein Gehalt selbst festlegen wie unsere Politiker. Und billiger wird das Leben auch nicht gerade.
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19.03.2014 09:38 Uhr von VerSus85
 
+6 | -14
 
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@ dgtell

Billiger wird das leben nicht da hast du recht! aber das Rechtfertigt nicht das Jährliche Streiken! Ein Bahnmitarbeiter verdient mehr als genug! Andere leute kriegen für mehr Arbeit viel weniger geld und Streicken trozdem nciht jedes jahr aufs neue! Wenn ich diese faulen Kontrolleure schon zu Dritt in einem Buss sehe, wie sie sich über einen einzellen Schüler hermachen, da könnt ich Kotzen. Dann stehen sie da zu Dritt an der Busshaltestelle und warten auf den Nächsten Buss! Im Nächsten Leben werd ich kontrolleure bei der Bahn, leichter kann man sein geld nciht verdienen. Für sind Bahnmitarbeiter unterste Schublade noch vor Taliban und Politiker! man ehrlich, wann Streiken den andere Berufsgruppen???

[ nachträglich editiert von VerSus85 ]
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19.03.2014 10:16 Uhr von PakToh
 
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@Versus85 Sorry, aber nur weil der Durchschnittsdeutsche zu blöd und Arschkriecherisch ist, um mal für einen Inflationsausgleich zu streiken heisst das nicht dass diejenigen, die das tun Schmarotzer sind, ganz im Gegenteil!

Meiner Meinung nach sollte es einmal im Jahr einen Generalstreik in Deutschland geben, solange bis man nciht mehr darüber diskutieren muss, ob es einen Mindestlohn gibt und ob man jährlich das Gehalt um (wenigstens) den Inflationsausgleich anhebt...

Und wenn dir das nciht einleuchtet bist du entweder Arbeitgeber oder aber eines der Opfer unseres Bildungssystems... Oder aber wirklich einfach nur verblendet)
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19.03.2014 10:33 Uhr von atrocian
 
+4 | -3
 
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hmpf... man stelle sich vor: die Große Koalition winkt - mal abgesehen von den Quoten-Vetos - der Opposition die Diätenerhöhung durch - das Einkommen eines Politikers der - theoretisch - im Bundestag seinen Arbeitsplatz hat steigt damit auf über 9000 euro. Mit allen Bezügen sind wir dann bei durchschnittlich 14000 Euro!!!
Das Hauptargument sei die hohe Verantwortung und die 16-Stunden Arbeitstage.
Die Arbeitszeit kann ich verstehen, aber die Hohe Verantwortung? Was ist mit den ganzen Pädagogen, Pflegekräften - ok, auch die Bahner.... :P

was mir fehlt ist die Verhältnismässigkeit - lassen wir mal Fußballer und Top-Manager aussen vor. Unsere Gesellschaft stinkt vor Habgier und ab einer gewissen Einkommensgrenze geht auch der Bezug zur Realität und dem, was <<Maßvoll>> erscheint verloren.

Ich bin seit Jahren ein freund von Einheitsgehältern für alle...
wer sagt schließlich, dass einer, der den ganzen Tag auf dem Bau arbeitet, weniger wichtige Arbeit macht als einer, der im Finanzwesen ist? oder in der Politik?

wenn einer fuscht, kracht mir die Hütte überm Kopf zusammen, oder mein Konto ist auf einmal leergefegt, oder meine Oma im Krankenhaus geht drauf oder wir haben statt der Lobby-Diktatur, die in der Welt anherrscht mit einmal wieder eine Echte...

Leider aber ist der Mensch so angelegt, gierig zu sein, und neidisch....war nie anders, wird nie anders sein - ist Macht im Spiel, gibts auch Korrution - und darum sollte nicht nur eine Gewerkschaft streiken, sondern ein Generalstreik kommen - als Denkzettel für GANZ Deutschland, wie es Frankreich, Spanien usw. schon mehrfach vorgemacht haben.

Die Alternative: NIEMAND geht wählen - und ich meine NIEMAND - wenn in Deutschland weniger als 20% Wahlbeteiligung vorherrschen, so gilt die Wahl als ungültig - Das wäre mal ein Denkzettel für alle - dass sich etwas ändern muss...

das Bisschen streiken...also bitte...pipikrams...
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19.03.2014 11:14 Uhr von PeterLustig2009
 
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@atrocian

Auch wenn ich deinem Beitrag weitestgehend zustimme sollte man nicht einfach wild irgendwelche Zahlen zusammenreimen um die Politiker als möglichst schlimm dastehen zu lassen

Von den 14 Tsd Euro (die übrigens sehr wenige Politiker bekommen) müssen Büros und Angestellte bezahlt werden.

Der durchschnittliche Politiker hat unterm Strich zwar ein gutes Einkommen, aber bekommt nicht so viel für sich selbst wie du hier angibst...


Unter 20% Wahlbeteiligung wirst du niemals erreichen, weil das politikfaule Pack eh schon nicht wählen geht aber hinterher jammert und die die wählen gehen werden nie aufhören wählen zu gehen
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19.03.2014 11:47 Uhr von jpanse
 
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Eigentlich interessiert mich nur was denn "alles zumutbare" ist?

Jeden Tag 3h eher losfahren für den Fall das die S-Bahn mal verspätung hat? Gleich unterm Bürotisch schlafen? Vielleicht sollte man die zeit die man bräuchte um seine Arbeitstelle per Pedes zu erreichen als Puffer annehmen? Stell dir vor dein Auto springt nicht an und du wohnst auf einem Kaff wo der erste Bus um 7:00 Uhr fährt müsstest aber schon um sechs an der arbeit sein. Was macht man? Richtig, bei 30 Minuten fahrzeit stehe ich nicht schon um 3:00 Uhr Nachts auf um zu testen ob mein Auto funktioniert. Ich würde um 5:00 Uhr aufstehen das ist angemessen und ich wäre pünktlich da, wenn nicht der halbe Planet einstürzt oder ein Flugzeug auf mein Auto fällt.

Von daher: Man kann nicht mit allem Rechnen. Als Arbeitgeber würde es mich nur anscheissen wenn jemand regelmässig zu spät kommt mit immer der gleichen Ausrede.
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19.03.2014 11:58 Uhr von Marco Werner
 
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Ich frage mich,wie weit denn diese "Informationspflicht" geht. Denn anders als z.B. bei den bundesweiten Warnstreiks der Bahn,bekommt man von Tarifverhandlungen kleinerer Einzugsbereiche (z,B. einer regionalen Verkehrsgesellschaft) oft gar nichts mit,so daß auch die Warnstreiks für den Nutzer ziemlich überraschend kommen. Ein aktuelles Beispiel habe ich erst heute am eigenen Leib erlebt: Die Verkehrsbetriebe haben einen kurzfristigen Warnstreik eingelegt, in den Medien war davon aber erst gestern in den Abendstunden zu erfahren. Da ist es für den Arbeitnehmer zeitlich ziemlich knapp,sich um einen Ersatz zu kümmern.
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19.03.2014 12:07 Uhr von Johnny Cache
 
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Was heißt denn hier angekündigt? Ich bin im Internet auf etlichen Nachrichtenseiten unterwegs und hatte bis heute früh noch nichts davon gehört. Mich hätte es also voll erwischt wenn ich auf die Nasen angewiesen gewesen wäre.

Ich hatte die letzten Monate das mehr als zweifelhafte Vergnügen mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen zu dürfen und so sehr mich die ganze Unpünktlichkeit auch angekotzt haben mag, möchte ich lieber gar nicht wissen was die Leute von denen halten mögen, welche jeden Morgen und Abend den selben "Service" auch noch stehend ertragen dürfen weil es einfach nie genug Sitzplätze gibt.

Es ist schon ziemlich niederträchtig seine eigenen Forderungen auf dem Rücken ausgerechnet derer auszutragen die ihre Gehälter bezahlen. Völlig unmöglich daß sowas nach hinten losgehen kann.
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19.03.2014 12:15 Uhr von Rolling_Stone
 
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Warnstreiks gehören generell verboten. Entweder wird mit Urabstimmung gestreikt oder nicht. Die immer dreister werdenden Geiselnahmen Unbetreiligter durch die Gewerkschaften sollten zumindest einen Anspruch auf Schadenersatz generieren. Nach deutschem recht ist ein Streik "höhere Gewalt" auf die sich jeder berufen kann. Warnstreiks sind Nötigung ohne Folgen für die Verursacher- nur alle anderen müssen sehen wie sie damit klar kommen. WEHRT EUCH !!!
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19.03.2014 12:35 Uhr von Rolling_Stone
 
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Ich gönne Jedem ein gutes Einkommen ABER: Warnstreiks gehören generell verboten. Entweder wird mit Urabstimmung gestreikt oder gar nicht. Die immer dreister werdenden Geiselnahmen Unbeteiligter durch die Gewerkschaften sollten zumindest einen Anspruch auf Schadenersatz ermöglichen. Nach deutschem Recht ist ein Streik "höhere Gewalt" auf die sich jeder berufen kann. Warnstreiks sind Nötigung ohne Folgen für die Verursacher - nur alle anderen müssen sehen wie sie damit klar kommen. WEHRT EUCH !!!
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19.03.2014 13:03 Uhr von Suffkopp
 
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@jpanse - irgendwie verstehst Du die News nicht. Es geht hier um zuspätkommen bei angekündigten Streiks z.B. der Busbetriebe. Wenn also bekannt ist das morgen die Busse in München zum größten Teil oder da und da nicht fahren werden, dann ist es Deine Aufgabe für "Ersatz" zu sorgen damit Du einigermaßen pünktlich zu Deiner Arbeit kommst. Es geht mitnichten um die Frage "jeden Tage 3 Stunde eher losfahren".

Wie schrieb mal einer hier "lesen - verstehen - kommentieren"

Ansonsten muss ich in einer tollen Gegend leben, denn hier werden derartige Warnstreiks immer über den Lokalsender kommuniziert - natürlich nicht über Radio Deutschland.


[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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19.03.2014 13:08 Uhr von Johnny Cache
 
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@ Suffkopp
Was heißt aber schon "wenn bekannt ist"? Ist man neuerdings dazu verpflichtet ein Abo einer Tageszeitung zu haben oder jeden Abend die lokalen Nachrichten im Fernsehen, sofern man sowas hat, zu sehen?
Welche Form einer Bekanntmachung ist denn zumindest soweit rechtlich verbindlich daß die Verantwortung auf mich übergeht?
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19.03.2014 13:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich bin der grundsätzlichen Meinung, dass man seinen Job dann wechseln sollte, wenn man mit dem Gehalt prinzipiell nicht einverstanden ist, keine Aufstiegsmöglichkeit besteht - und Gespräche keinen Sinn machen.
Ich kenne Leute die das so getan haben, und ich habe das auch zweimal so gemacht. Leider ist das heutzutage sehr schwierig.
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19.03.2014 13:54 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Johnny Cache
Die lokale Tageszeitung hängt kostenlos aus, Öffentliche Rechtliche Sender informieren. Dann gibt es auch noch das Internet und die Google-News-Seite.

Zwar bist du nicht verpflichtet diese Information abzurufen, bist aber selber schuld, wenn du es nicht tust. Im heutigen Zeitalter der Überinformation, gilt das wohl nicht mehr als Ausrede.
Höchstens du wohnst in Stuttgart und musst zu einer Besprechung 3 Tage nach Hamburg - und dort wird gestreikt. Dann hat man sich wahrscheinlich nicht über Hamburg informiert. Das gilt als Ausrede.
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20.03.2014 15:29 Uhr von Suffkopp
 
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@Johnny Cache - dann mal hier zu dem Arbeitsrecht:

Konnte der Mitarbeiter eine Verspätung nicht vermeiden, hat er sie also nicht verschuldet, darf der Arbeitgeber nicht abmahnen. War der Beschäftigte beispielsweise in einen Unfall verwickelt oder hat er nach einem Verkehrsunfall Erste Hilfe geleistet, ist eine Abmahnung ungerechtfertigt und muss aus der Personalakte entfernt werden. Allerdings ist ein Stau, eine Naturkatastrophe, ein Streik bei den Verkehrsmitteln oder das Nichtfunktionieren des Autos kein Grund für verspätetes Erscheinen am Arbeitsplatz. Denn den Beschäftigten trifft das sog. Wegerisiko. Daher muss er dafür sorgen, dass er rechtzeitig zur Arbeit kommt. Er muss somit früh genug losfahren, wenn auf seinem Arbeitsweg regelmäßig mit Berufsverkehr zu rechnen ist oder bereits am Abend die Funktionsfähigkeit des Kfz überprüfen. Ein unerwarteter Stau - etwa wegen eines Unfalls - können eine Verspätung dagegen rechtfertigen.

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