19.03.14 09:04 Uhr
 2.497
 

Russland: Wladimir Putin wirft dem Westen unverantwortliches Verhalten vor

Der russische Präsident Wladimir Putin hat geäußert, dass das Land kein Interesse daran haben würde, die Ukraine zu teilen. Allerdings nannte Putin die derzeitige Regierung illegal. Dieser Regierung gehörten laut Putin Antisemiten und Neo-Nazis an.

Russland wolle aber laut Putin keine Konfrontation mit dem Westen. Allerdings würde sich der Westen aggressiv und unverantwortlich verhalten. Nachdem der Westen der ehemals serbischen Provinz Kosovo die Unabhängigkeit ermöglicht habe, würde er dieses Recht den Einwohnern der Krim nun verwehren.

"Glauben Sie nicht denjenigen, die Ihnen mit Russland Angst machen wollen und die schreien, dass andere Regionen der Krim folgen werden. Wir wollen keine Teilung der Ukraine, wir brauchen das nicht", so Putin weiter.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Wladimir Putin, Westen, Verhalten
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Russlands Präsident Wladimir Putin lässt angeblich nuklearen Raketenzug bauen
Wladimir Putin in Rede an Nation:"In vielen Ländern herrscht zunehmend Anarchie"
Russlands Präsident Wladimir Putin beglückwünscht Donald Trump

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.03.2014 09:11 Uhr von Rechtschreiber
 
+9 | -46
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
19.03.2014 09:16 Uhr von Chrome_Hydraulics
 
+41 | -12
 
ANZEIGEN
Eigentlich ganz simpel. 93% der Menschen einer Halbinsel wählen DEMOKRATISCH, dass sie Russland angehören wollen. Wir, "der Westen", sind so vehement gegen diese demokratische Wahl. Verdächtig oder? Wer weiß welches wahre Ziel unsere tollen Politiker wirklich verfolgen..

[ nachträglich editiert von Chrome_Hydraulics ]
Kommentar ansehen
19.03.2014 09:25 Uhr von Rechtschreiber
 
+10 | -36
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
19.03.2014 09:31 Uhr von dada001
 
+10 | -33
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
19.03.2014 09:35 Uhr von Maedy
 
+9 | -21
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
19.03.2014 09:40 Uhr von hasennase
 
+7 | -21
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
19.03.2014 09:43 Uhr von opheltes
 
+31 | -12
 
ANZEIGEN
Ich als deutscher Buerger fuehle ich micht bedrohter von Europa als vor Russland - wie kommt das nur ?
Kommentar ansehen
19.03.2014 09:45 Uhr von Rechtschreiber
 
+6 | -22
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
19.03.2014 09:46 Uhr von Rechtschreiber
 
+8 | -21
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
19.03.2014 10:11 Uhr von Komikerr
 
+25 | -4
 
ANZEIGEN
Obwohl man die Krim Tataren zum Boykott aufgerufen hat, sind viele wählen gegangen, denn man hat ihnen etwas versprochen, dass einfach zu reizvoll war.
Sichere 12% im Krim Parlament und tatarisch als Amtssprache.

Mit Einsetzung der neuen, illegetimen Regierung der Ukraine war eines der ersten Gesetze: das Verbot der russischen Sprache. Auch wenn diese zurückgenommen wurde, wurde aber nicht zurückgenommen, das Verbot russischer Medien in Bild und Schrift.

Vom Westen weniger breit getreten: Zeitgleich zum Euro Maidan gab es bereits schon Protest auf der Krim und zwar gegen den Euro Maidan und damit gegen die EU.

Lybien und Kosovo waren Paradebeispiele der absoluten Rechtsbeugung und Vertragsbrüche. Illegale bombadierungen ohne vorherige Mandate ( die hat man sich im Nachhinnein geholt ).

Russland war nach dem Zusammenbruch der beste Freund des Westens. Nachtürlich vollkommen verständlich, die Bodenschätze wurde geplündert. Der Alkoholiker verrammschte / lies es zu Bodenschätze ins Ausland. Zum Teil sogar so weit, das neben den Gewinnen, die sofort an die ausländischen Konzerne gingen, der russische Staat quasi noch ein "Dankeschön dass ihr das Land plündert, hier habt ihr noch von uns Geld" hinterher schmiess. Warum war das möglich? Weil Oligarchen im Parlament sassen.
Putin hat dem ein Ende gemacht. Zuerst mal der Rauswurf der Oligarchen aus der Politik und zum zweiten Teilverstaatlichungen damit das Geld in Russland bleibt. Dem Staat zugute kommt.
Und ab da find Putin an der Buhmann zu sein. Ich meine wie kann er die Interessen seins Landes über die des Auslandes stellen.
Und nachdem die EU und die Nato sämtliche ihrer Versprechungen gebrochen haben, keine EU Erweiterung, keine Nato Mitgliedschaften der ehemaligen Sowiet Länder.

Dahingestellt ob Putin richtig oder falsch gehandelt hat, er hat aber genauso gehandelt, wie der Westen seit dem Ende des kalten Krieges handelt und hat dem Westen vor Augen geführt, dass er das auch kann.
Kommentar ansehen
19.03.2014 10:12 Uhr von Schoengeist
 
+6 | -18
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
19.03.2014 10:28 Uhr von Rechtschreiber
 
+5 | -16
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
19.03.2014 10:51 Uhr von Komikerr
 
+20 | -0
 
ANZEIGEN
Rechtschreiber

Da geb ich dir zum Teil auch recht, vorallem was deine Aussage bezüglich Völkerrecht angeht.
Nur das Problem ist, Lybien 2011... und nun, keine 3 Wochen her, wurde das Völkerrecht WIEDER mit Füssen getreten. Und WIEDER mit Unterstützung des Westens

Die letzten Verletzungen des Völkerrechts liegen nicht in weiter Vergangenheit, die sind gerade erst passiert.

Der bekloppte Georgier, der seine Krawatte frisst vor laufender Kamara, spricht auf dem Euro Maidan, fordert und ruft dazu auf, jedem Russen ne Kugel zwischen die Augen zu verpassen und jedem der auch nur ein kritisches Wort gegen den Putsch in der Urkaine sagt, Kugel ins Hirn. Und er wird bejubelt.

Tod dem Juden, dem Russen, dem Deutschen, Tod allen. Warum schaut da der Westen zu? Warum UNTERSTÜTZT der Westen das?
Das wurde skandiert auf dem Euro Maidan.
SS Parolen wurden in Massen gerufen, Schilder mit SS Sprüchen wurden hochgehalten.

Putin hat ne Grenze aufgezeigt, bis hierhin und nicht weiter. Der Westen scheints nicht anders zu kapieren.

Und ja mir ist grade bewusst, dass ich hier Völker und Menschenrechte vermische ;-)
Erst als Putin sich den Spielregeln des Westens annahm, dann hats der Westen kapiert.

Der Westen kann nicht verlangen, dass andere Rechte einhalten, welche der Westen selber nicht einhält. Wären die Verletzungen in tiefster Vergangenheit passiert, dann ja, aber nicht wenns gerade mal 3 Wochen her ist

[ nachträglich editiert von Komikerr ]
Kommentar ansehen
19.03.2014 10:59 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
"Nachdem der Westen der ehemals serbischen Provinz Kosovo die Unabhängigkeit ermöglicht habe, würde er dieses Recht den Einwohnern der Krim nun verwehren. " (Borgir)
Naja, DIE ZEIT hat letzte Woche dazu was geschrieben. Die Besetzung des Kosovos erfolgte präventiv zu Milosivics Agieren, der dabei war, die albanische Bevölkerung aus dem Kosovo zu vertreiben und der serbische Außenvertretungsberechtigte quasi damit militärisch den ersten Schritt tat.

Ideologisch verkauft wurde das mit der nationalen (für die Serben) Bedeutung des im Kosovo liegenden Amselfeldes. Nach wie vor war es richtig, so zu agieren: Die militärische Intervention im Kosovo war das Ende eines jahrelangen Tauziehens um Jugoslawien, wobei Putin allerdings damit Recht hat, daß Deutschland für den Zerfalls Jugoslawiens ursächlich war: Es erkannte Kroatien nämlich als eigenständigen Staat an. Also nicht die USA, nicht Frankreich und auch nicht Großbritannien. Dies führte zum Zerfall Jugoslawiens.

Von einem U.S.-amerikanischen Thinktank wird ja z.Zt. ein solches Agieren Deutschlands gegenüber der Ukraine auch vorgehalten.

Strategisch wurde die EU durch die Jugoslawien-Konflikte ein homogener Einflußraum.

Mir bleibt ein Rätsel, warum so gegenüber der Ukraine agiert wird. Sie hat eine ganz andere geographische Lage und kulturelle Zusammenhänge mit Russland. Letztlich könnte auch ein entmilitarisierter Status wie im Fall Finnlands Vorbild für die Ukraine sein.

Für die Krim existiert zwischen der Ukraine und Russland ein völkerrechtlicher Vertrag über die Nutzung des Luftraums und Stationierung von 25.000 Soldaten auf der Krim.

Wahrscheinlich wird Putin skeptisch gegenüber der Entwicklung in der Ukraine sein, wo sich die politische Kräfte für eine Westannäherung durchgesetzt haben. Russland will ein eigenständiger Player bleiben und nichts mit der NATO und EU administrativ zu tun haben.

An der türkischen Grenze zu Syrien sind ja auch Patriot-Abwehrraketen stationiert, obwohl sie für den Fall Syrien gar nicht geeignet sind. Man fragt sich also, warum sie überhaupt dort stationiert wurden.

Hinzu kommt die Nachbarschaftspolitik der EU gegenüber Georgien und Aserbeidschan, die ja beide geographisch nicht zu Europa gehören.

Da will Putin sich halt die Krim sichern, die seit Katharina der Großen im Einflußbereich Russlands ist.

Was bei Putin zu kritisieren ist, ist der Umstand, daß er die Volksabstimmung nicht hat international beobachten lassen - und dafür ist nun einmal die OSZE zuständig.

Völkerrechtlich ist es natürlich fragwürdig, welche Rolle diese Volksabstimmung spielt. Deshalb gibt es ja das gegenseitige Vorwerfen von Illegalität. Russland wirft der ukrainischen Regierung einen illegalen Status vor. Die Ukraine wirft der Krim-Regierung einen illegalen Status vor. Und Janukowitch reklamiert für sich einen legalen Status.

Politisch hat die Volksabstimmung auf der Krim ein großes Gewicht - zum einen durch die zum Ausdruck gekommene Legitimität der angestrebten administrativen Veränderungen, zum anderen durch die innenpolitische (auf der Krim) Legitimität des angestrebten Anschlusses an Russland. Innenpolitisch (Russland) kann Putin an die alte Größe der Sowjetunion anknüpfen, die aber wohl nicht die Hauptantriebsfeder ist. Es geht im Kern vermutlich um militärstrategische Erwägungen als eigener Player, weshalb Putin ja auch eine Verfassungsänderung in der Ukraine selbst fordert, die dann zu dem gewünschten Puffer zur NATO führen könnte.

Finnland könnte diesbezüglich zielführend sein, um die Spannungen zu reduzieren.

Und daß die NATO für Russland bedrohlich erscheint, kann man auch den Äußerungen Brzisinksis entnehmen, der der EU die Chance zur "Weltmacht" zuweist. Er möchte Russland zu einer asiatischen Großmacht reduzieren. Zwischen der Ukraine und dem Ural ist es aber noch sehr weiträumig. Ob es allerdings aufgrund der Rückwirkungen auf das eigene Gebiet so erstrebenswert ist, "Weltmacht" zu sein, scheint mir jedenfalls zweifelhaft.

Kulturell und historisch hat Kiew eher mit Russland als mit Westeuropa zu tun. Die Lage in der Ukraine ist aber wohl verzweifelt, sonst hätte man sich seit 20 Jahren nicht von Russland wegbewegt.

Und der EU geht es im wesentlichen um Märkte, obwohl der EU-Rat ohne Not immer wieder das EU-Subsidiaritätsprinzip aushebelt und auch ein kulturelles Einheitsgebiet anstrebt.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
Kommentar ansehen
19.03.2014 12:46 Uhr von GroundHound
 
+3 | -6
 
ANZEIGEN
Na, da wäre ich mal auf ein Referendum in Tschetschenien gespannt.
Ob Putin und Russland eine Abspaltung einfach so hinnehmen würden, wage ich zu bezweifeln. DA würden ganz schnell die russsischen Panzer rollen.

Putin macht es auf der Krim, wie Hitler mit den Sudetendeutschen: Demokratie mit pseudo-demokratischen Mitteln beseitigen.
Kommentar ansehen
19.03.2014 12:48 Uhr von GroundHound
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
@opheltes: Vielleicht, weil Sie keine Ahnung von den Zuständen in Russland haben?
Kommentar ansehen
19.03.2014 12:52 Uhr von DigitalKeeper
 
+4 | -11
 
ANZEIGEN
Der Einzige NAZI hier ist Putin selbst!

Wird mal Zeit, diesem Möchtegern-Diktator auf die Finger zu klopfen!

Klar - Strategisch Wichtig! Klar -> "Muss ich haben" - aber nicht so, Herr Putin!

Und wenn das "Säbel-rasseln" so weiter geht.....bitte!

Putin gegen den Rest der Welt! Ich glaube, es ist doch wohl klar, WER hier verliert!

....
Kommentar ansehen
19.03.2014 13:23 Uhr von Frekos
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
EHM

DigitalKeeper - schon daran gedacht das der Westen EHER Interessiert ist an der Krim?

Schon daran gedacht das die USA sich nicht aus Goodwill einschaltet? Das die EU die Billige Bordsteinschwalbe der USA ist?

Und wieso zum Geier funkt jetzt die Schweiz rein mit Sanktionen gegen RU....So ein dekadentes Pack

[ nachträglich editiert von Frekos ]
Kommentar ansehen
19.03.2014 14:32 Uhr von blizz0815
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Zu aller erst, denk ich, muss man sagen, dass die Krim und Russland eine Vorgeschichte haben. Mit dieser sollte man sich auseinander setzen.

Des Weiteren hat Putin, meiner Meinung nach, größtenteils richtig reagiert. Der Putsch westlicher seits und die damit einhergende neue Regierung ist völlig illegal. Die Scharfschützen haben nachweislich auf beide Parteien geschossen und damit die angespannte Situation zur Eskalation gebracht. Wer hat die Scharfschützen beauftragt? Janukowitsch? Wollte er eine Eskalation? Ich denke nicht, dass das in seinem Sinn wäre.

Putin hat mit seiner Strategie dem "Westen" ein blaues Auge und der Euphorie einen Dämpfer verpasst, was ich auch für klug halte. Natürlich kann ist die Wahl zur Anschließung an Russland nicht 100% korrekt verlaufen. Putin musste jedoch schnell handeln, um das Land nicht Nationalsozialisten zu überlassen. Diese hätten der EU- Beitretung sofort zugestimmt und europäische und amerikanischen Firmen freien Lauf gelassen.

Und das würde wahrlich keinem Ukrainer irgendetwas bringen.
Kommentar ansehen
19.03.2014 15:48 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Schon klar .. diese Propaganda kann der kleine Agrozwerg gerne jemand anderem erzählen, während er seine Truppen in dessen Hinterhof einmarschieren lässt um die Interessen der dortigen Russischen Zugvögel zu schützen.
Kommentar ansehen
19.03.2014 16:50 Uhr von eviltuxX
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
ich krieg bei der ganzen drecks doppelmoral und propaganda echt nur noch das kotzen.
wo unterscheiden wir uns denn noch von schurkenstaaten. das russland bashing ging doch schon in sotschi los, weil die russen ja so homophob sind.
wie das hier breitgetreten wurde, während sich praktisch ganz baden würtemberg gegen das thema homosexualität im unterricht an die urne begeben hat.
wahrscheinlich haben si noch während der abstimmung den schwulenhasser putin besschimpft. einfach schice die ganze situation und ich krieg echt das gefühl nicht los, das die sache von seiten des westens so hochgesschaukelt wird, das es es noch zum kalten krieg 2 kommt.

die einmischung aller westmächte in einem land das weder zur nato noch eu gehört spricht einfach bände.

Refresh |<-- <-   1-21/21   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Russlands Präsident Wladimir Putin lässt angeblich nuklearen Raketenzug bauen
Wladimir Putin in Rede an Nation:"In vielen Ländern herrscht zunehmend Anarchie"
Russlands Präsident Wladimir Putin beglückwünscht Donald Trump


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?