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Ruhrgebiet: Streiks im Öffentlichen Dienst lösen Chaos aus

In Nordrhein-Westfalen und auch in Teilen Bayerns finden derzeit die heftigsten Streiks seit vielen Jahren statt. Allein 10.000 Angestellte der öffentlichen Verkehrsbetriebe sollen am heutigen Dienstag ihre Arbeit ganztägig niederlegen. Verdi spricht von einer hohen Streikbeteiligung.

In Nordrhein-Westfalen stehen Busse und Bahnen still und Stadtverwaltungen, Kindertagesstätten, Krankenhäuser sowie Müllabfuhr sind im Ausstand. Insgesamt sollen hier 45.000 Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes ihre Arbeit niederlegen.

Hintergrund der Warnstreiks sind die gescheiterten Tarifverhandlungen mit den Öffentlichen Arbeitgebern. Die Gewerkschaften fordern eine Einmalzahlung von 100 Euro und eine Lohnsteigerung von 3,5 Prozent.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streik, Chaos, Ruhrgebiet, Verdi
Quelle: www.n-tv.de

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18.03.2014 20:24 Uhr von Phoenix3141
 
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Mit den Streiks haben die Demonstranten heute (unter anderem) die komplette Düsseldorfer Innenstadt lahmgelegt. Aufgrund des stark gestiegenen Berufsverkehrs war kaum noch ein Vorankommen möglich. Für einen Kilometer Strecke musste man teilweise 20 Minuten Fahrt in Kauf nehmen, weswegen hunderte unbeteiligter Menschen trotz getroffener Vorkehrungsmaßnahmen zu spät zur Arbeit gekommen und sich somit teilweise erheblichen Ärger eingehandelt haben. Auch das Arbeiten im Außendienst war im Stadtgebiet aufgrund der Staus heute kaum möglich. Dass zu den Streiks auch noch auf offener Straße demonstriert wurde, hat dem ganzen dann endgültig den Rest gegeben.

Für mich hat soetwas nichts mehr mit "Streik" im klassichen Sinne zu tun. Das ist Terror mit klar erkennenbaren kriminellen Ausmaßen, welcher auf dem Rücken Unbeteiligter ausgetragen wird. Wenn die Demonstranten hoffen, sich so die Unterstützung der Öffentlichkeit zu sichern, dann sollten sie sich schleunigst eine neue PR-Agentur suchen ...
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18.03.2014 21:11 Uhr von Karlchenfan
 
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Wenn du im öffentlichen Dienst beschäftigt bist und als Einzelner versuchst,deine Position und oder Besoldung zu verbessern,dann prallste ab wie Ball von Wand.
Das geht also nur in der Gruppe,diese ist dann noch geteilt in Beschäfftigte,die streiken können und Beschäftigte,die nicht streiken dürfen.Bezahlt werden die aber nach den gleichen Richtlinien.
IG Metall ruft Streik aus und alle Werke stehen still,das hat nach außen erstmal kaum sofortige Auswirkungen,deswegen stört sich der Rest der Bevölkerung erstmal nicht so daran,genauso bei IG Papier oder Chemie.Bei Verdi,wo es aber direkte Schnittstellen in die Realität gibt,da wird sofort gemeckert.Dabei wollen die Leute nur eins,weiterhin so leben können,das man in der Lage ist,mit dem Einkommen ein Auskommen zu haben.Das ist manchml gar nicht so einfach,wenn Tarifverhandlungen dergestalt laufen, das den Beschäftigten eine Lohnerhöhung bekommen von 3,4 Prozent,diese dann aber auf lecker 3 Jahre gestreckt wird,damit fängst du allein schon eine normale Teuerungsrate von 1,9 % nicht mehr auf.
Das dort dann Diskrepanzen enstehen,darf nicht sein.Da aber die öffentliche Hand generell knauserig weil chronisch Pleite ist,kann man den Menschen nicht anlasten.Das ist Managementfehlleistung,oben beginnend und sich dann stark nach unten ausweitend.Wenn die öffentlichen Ausgaben eine Personalversorgung als Kostenpunkt generell als fix ansehen und dann überascht werden,das dem nicht so ist,da aber nicht drauf reagieren wollen,aus Sicht der Arbeitnehmer durchaus berechtigt.
Alles ist im Fluß,Preise steigen,Umlagen steigen,Steuern werden erhöht,die oberste Chefetage genehmigt sich ein nettes Plus bei den Diäten nach dem anderen,nur die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sollen nicht berücksichtigt werden?
Also wird da so viel Wirbel gemacht,das man die selbstherrlichen und unwilligen Herrschaften wenigstens in Tischnähe bekommt.

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