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Das sind die reichen Leute, die Scientology am Leben halten

Scientology wird fast jeden Tag kleiner. Über die letzten Jahre konnte man sehen, dass Scientology schrumpft und von einer Krise in die nächste stolpert. Aber obwohl viele Mitglieder die Sekte verlassen, scheint Scientology nie das Geld auszugehen. Unter anderem sollen alle Mitglieder spenden.

Es gibt eine kleine Anzahl reicher Spender, die das Geld fliessen lassen. Liz und Dave Rolfe zahlten für den Sekten-Status Platinum Meritorious 2,5 Millionen Dollar. Dave besitzt eine Marketing Firma in Florida.

Und auch Sheila und Allen Atkinson-Baker zahlten für den Sekten-Status Platinum Laureate mit Ehren 13 Millionen Dollar. Alan ist Geschäftsführer eines Unternehmens, das Gerichtsstenografen bereitstellt. Der Status ist abhängig davon, wieviel Geld man der Sekte gespendet hat.


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WebReporter: LuisedieErste
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Geld, Mitglied, Spende, Scientology
Quelle: tonyortega.org

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2014 10:10 Uhr von XenuLovesYou
 
+17 | -1
 
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Bis vor wenigen Jahren konnte man seinen Status mit diesen Preisen erhöhen:

Patron: $50,000
Patron with Honors: $100,000
Patron Meritorious: $250,000
Silver Meritorious: $500,000
Gold Meritorious: $1,000,000
Platinum Meritorious: $2,500,000
Diamond Meritorious: $5,000,000
Patron Laureate: $10,000,000

Seit Kurzem:

Platinum Laureate — $12 million
Diamond Laureate — $15 million
Patron Excalibur — $20 million
Platinum Excalibur — $22 million
Diamond Excalibur — $25 million
Patron Maximus — $30 million
Platinum Maximus — $35 million
Diamond Maximus — $40 million

Also, wer noch etwas Geld übrig hat - es gilt seinen Status zu erhöhen :-)
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18.03.2014 10:49 Uhr von Enny
 
+1 | -6
 
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Nicht ´das´ sind dir reichen... sondern Es sind die reichen Leute... .
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18.03.2014 11:12 Uhr von hede74
 
+12 | -2
 
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Wie kann man bei Scientology zu einem kleinem Vermögen kommen? Man muss vorher ein großes Vermögen gehabt haben!

Und was wird mit dem Geld gemacht? Protzige Gebäude werden gekauft, die dann ganz oder teilweise leerstehen, die Mitglieder dort, die halt kein Vermögen haben, dürfen dann ihre Arbeitskraft spenden und für 20 Euro 80 Stunden die Woche arbeiten, hungern, schwarzfahren, zu 10 in einer 3 Zimmerwohnung hausen, haben teilweise kein Telefon, keine oder fast keine Arbeitsmaterialien u.s.w.

[ nachträglich editiert von hede74 ]
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18.03.2014 12:17 Uhr von HamburgerJung200
 
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Auch ein Grund warum ich mich anfing zu Wundern damals, als ich noch bei OSA INT war, ist genau dieser.

Manchmal kamen mir Scientologen unter die Finger, die wegen einem kleinem vergehen, was sie mal begangen haben, fast auseinander genommen wurden. Sie hatten zb Service Stopp, mussten große Wiedergutmachungen leisten, die überhaupt nicht im Verhältnis standen mit dem Vergehen. Dann erst durften sie, zwar nicht immer, weitermachen.

Natürlich konnten die meisten dann nicht, denn ein Teil der Wiedergutmachung bestand darin eine kräftige Summe an US $ zu zb für die IAS (internationale Vereinigung der Scientologen) zu zahlen. Da blieb nicht mehr viel übrig, in der "Haushaltskasse".

Ich hatte viele dieser kleinen Fälle auf dem Tisch. Ich hatte aber auch Fälle, die überhaupt nicht klein und unwichtig waren, sondern richtige Hämmer.

Aber seltsamerweise und wie von "Gotteshand" verschwanden diese Fälle vom Tisch und keiner redete mehr darüber. Und man sah die Personen dessen Weste eigentlich nicht mehr so rein war, glücklich und fröhlich mit erhobener Brust und mit viel Anerkennung seitens anderer, durch die heiligen Hallen schlendern, als sei nichts gewesen.

Bob Duggan zb den man auf dem letzten Bild mit glücklicher Familie sehen kann, hat seine Millionen mit dem kauf eine pharmazeutischen Firma gemacht. Um genau zu sein produziert er dort ein mittel gegen Krebs das er teuer verkauft.
Dabei wäre eigentlich nichts auszusetzen wenn man nicht wüßte wie die Organisation über Pharmazie denkt und mit Gelder von Mitglieder (natürlich) dagegen angeht. So erzählen sie es zu mindestens den Mitgliedern , die dann dafür tief in die Tasche greifen dürfen.

Aber Bob der Baumeister, nein sorry, der Pharmameister, konnte sich mit über 40 Millionen, die er für die Organisation gespendet hat, die Seele reinwaschen.

Dabei muß man bedenken, gab es Scientologen, in denn USA, die weil sie ein Restaurant führten, und dort Alkohol verkauften, hart in die Mangel genommen wurden, denn Alkohol ist schädigend. Aber die Brieftaschen dieser Scientologen war halt nicht DICK genug. Die 10.000 $ die sie deswegen in die Kasse bezahlt haben, waren da eher beleidigend.

Wenn man die Definition im Wörterbuch als neue Auflage herausbringen würde, bräuchte man nur hinter dem Wort SCHEINHEILIG Scientology Organisation zu schreiben. Damit würde man auf anhieb ein großes verstehen erlangen, über das Wort SCHEINHELIG.

[ nachträglich editiert von HamburgerJung200 ]
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18.03.2014 12:26 Uhr von Todtenhausen
 
+5 | -0
 
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18.03.2014 13:16 Uhr von LuisedieErste
 
+4 | -0
 
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in Berlin betteln Aussteiger mehr oder weniger, Mitglieder leben in 3 Zimmer Wohnungen mit 10 Personen

Jenna musste als Kind schuften


der Guru hat nicht mal einen High School Diplom

und kann wohl mit dem Geld nicht umgehen

man sollte ihn enteignen und mit dem Geld erst mal die Mitglieder richtig versorgen
Kinderarbeitslager schliessen und auch z.B. Forderungen von Ex-Mitgliedern befriedigen

wie kann man soviel Geld für gar nichts zahlen, für nichts, was einen Gegenwert hat:

für die Millionen bekommen diese Leute keine Villa, keine Brillianten, keine Autos nur diesen Staubfänger...

statt dessen hat sich Forbes-Listen Packer von Shane im Kinderarbeitslager in Australien Menüs kochen lassen, Shane bekam Reis für 0,30 ct am Tag ...

soviel zur netten Sekte, die ja nur die Welt rettet

mal ganz abgesehen von den Betrugsanklagen und dem Schwarzfahren

kann ja wohl nicht wahr sein, Mitglieder einer Sekte, die soviel Geld einnimmt, betrügen und fahren schwarz...

aber interessant, aus welchen Quellen das Geld bei denen wohl teilweise so stammt...

[ nachträglich editiert von LuisedieErste ]
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18.03.2014 13:35 Uhr von LuisedieErste
 
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da kann einen mit den Aigners richtig aufregen: die ganze Familie musste finanziell (auch) unter der Sekte leiden, Konrad Aigner ist tot

Narconon Argentienien ist wegen Steuerhinterziehung geschlossen

viele sind bei Narconon gestorben

anderen werden 31000 Doller für Vier-Bett-Zimmer und Sauna abgeknöpft, Betrugsklage wurde da auch eingereicht
Mitarbeiter da sterben an Überdosen

ich finde, Miscavige sollte die Kontrolle über die Finanzen der Sekte entzogen werden, es ist möglich, die UN kann Gelder einfrieren, und dann wird erst mal sortiert: nach Betrug, Opfer, Ansprüchen wegen Schmerzensgeld, Kinderarbeit und was d a n n noch über ist, kann ja gern der Guru verwalten
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18.03.2014 13:48 Uhr von KobaltKobold
 
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Was denn für Entschädigungen? Wer freiwillig Scientology beitritt ist selbst schuld und verdient keine Entschädigung.
Eigentlich ist es genial, den Idioten das Geld aus der Tasche zu ziehen mit einem Schwachsinn, der so hahnebüchen ist, daß sich die Balken biegen. Miscavige mag ein bösartiger Soziopath sein, aber er ist ein Genie.
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18.03.2014 14:00 Uhr von Hidden92
 
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Ich verstehe es nicht.
Selbst dem hirnlosesten der hirnlosen sollte doch klar sein, dass eine Organisation die dich je nachdem wie viel Geld du gespendet hast einstuft rein Gewinnorientiert ausgerichtet ist. Wie kann man in solchen Sekten Mitglied sein und insbesondere auch noch diese Millionen bezahlen??? Jemand der Millionen verdient hat sollte doch ein bisschen intelligenter sein müsste man meinen...
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18.03.2014 15:43 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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Grob gesagt:

es sind die reichen Verblendeten die Blender reicher und reicher machen
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18.03.2014 17:27 Uhr von JustMe27
 
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Das Geld verbrennen hätte wenigstens keinem Geschadet, aber genausoviel genutzt...
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18.03.2014 19:52 Uhr von eiischbinsnur
 
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"Scientology wird fast jeden Tag kleiner. Über die letzten Jahre konnte man sehen, dass Scientology schrumpft und von einer Krise in die nächste stolpert. Aber obwohl viele Mitglieder die Sekte verlassen, scheint Scientology nie das Geld auszugehen. Unter anderem sollen alle Mitglieder spenden. "

Ziemlich steile These. Scientology wird kaum von einer Handvoll reichen Mitgliedern allein am Leben gehalten werden.

Schlussfolgerung: Scientology scheint nicht zu schrumpfen, sondern wenn überhaupt eher zu wachsen.

Das Geld selber drucken werden sie auch in Clearwater nicht....

"Dabei muß man bedenken, gab es Scientologen, in denn USA, die weil sie ein Restaurant führten, und dort Alkohol verkauften, hart in die Mangel genommen wurden, denn Alkohol ist schädigend. "

Ich bin zwar kein Scientologe, habe mich aber beruflich und religionswissenschaftlich schon recht eingehend mit dem Thema befasst --

-- und noch NIRGENDWO gelesen, dass Scientology einen Kreuzzug gegen Alkohol führt.

Gegen harte Drogen und AlkoholMISSBRAUCH schon, aber gegen Alkohol per se nicht.

[ nachträglich editiert von eiischbinsnur ]
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18.03.2014 20:37 Uhr von hede74
 
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@eiischbinsnur

Die Scientology Zentrale in Berlin hat in den paar Jahren seit der Eröffnung ungefähr die Hälfte der Mitarbeiter verloren.

Scientology selbst behauptet, sie hätten heute in Deutschland noch 10.000 Mitglieder (Experten schätzen 4.000 - 5.000), in den 80er-90er gab Scientology an, deutlich mehr Mitglieder zu haben (ich meine, es waren so 25 - 30 Tausend) also selbst nach EIGENEN Angaben haben sie ca. 2 Drittel der Mitglieder verloren.

Beim größten Ereignis der letzten Jahrzehnte, der Eröffnung der Super-Power Gebäudes, kamen im Mutterland USA gerade mal ein paar Tausend und das bei angeblich Millionen Mitglieder weltweit, davon idie meisten in den USA.

Wie erklärst du dir das?
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18.03.2014 20:44 Uhr von LuisedieErste
 
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die Sache mit der Firma für Gerichtsstenografen macht mir auch sorgen

ist das ein Job, wo man an mehr oder weniger vertrauliche Informationen kommt?

warum hab ich ein schlechtes Gefühl dabei, wenn jemand, der Scientology 13 Millionen zahlt, so eine Art von Firma hat?


also die Sekte ist käuflich? kennt hier noch einer "kauf mich" von den Toten Hosen?
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18.03.2014 21:02 Uhr von eiischbinsnur
 
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@hede: "Erklären" im Sinne von verifizieren kann ich die Zahlen auch nicht.

Ich kann als interessierter Beobachter von außen nur zur Kenntnis nehmen, dass Scientology-Gegner darauf beharren, dass Scientology schrumpft, während Scientology angibt, die Mitgliederzahlen würden kontinuierlich steigen.

Was jetzt stimmt? Ganz ehrlich, ich weiß es auch nicht.

@Luise
ich verstehe zwar, was du meinst, würde aber auch hier eher die Kirche im Dorf lassen.

Ein ungutes Gefühl müsste man nur dann haben, wenn diese von einem Scientologen geführte Firma systematisch falsche Gerichtsprotokolle anfertigt...und warum sollte sie das tun? 99,9999 % aller vor Gericht behandelten Fälle haben doch mit Scientology gar nichts zu tun.

Zumal ein regelmäßiges Fehlverhalten der Firma ja unweigerlich auffallen würde, mit der Folge, dass die Firma wohl recht schnell erledigt wäre.

Man sollte Scientology nicht mächtiger reden, als sie es in Wahrheit sind.

[ nachträglich editiert von eiischbinsnur ]
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19.03.2014 23:00 Uhr von Kostello
 
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Meiner Schätzung nach hat die Scientology Organisation etwa die Daten von 10000 Leuten, welche sie regelmäßig kontaktieren. Dass dies alles aktive Mitglieder sind, bezweifle ich. Man darf nicht vergessen, dass die sehr viele Leute in Deutschland mal für einen Persönlichkeitstest oder einen Kurs gewinnen konnten. Diese Leute sind eventuell in der Organisation Mitglied, kümmern sich aber nicht mehr darum. Füher mal habe ich etwa 2 - 3 tausend Leute bei deren Veranstaltungen gesehen und zuletzt keine 100 mehr.

Offiziel sagt die Organisation, dass sie sich von Spendengelder finanziert. Dieses Spendeneintreiben macht eher den Eindruck, als ob sie die Leute damit quälen wollen, als dass es ihnen um das Geld geht. Wenn die tatsächlich Geld haben wollen, dann stellen die es extrem dämlich an. Auf der anderen Seite schmeißen die auch Geld von vollen Händen aus dem Fenster.

Da ich einige Scientologen persönlich kenne, weiß ich, mit was die ihr Geld verdienen und in welchen Firmen die sitzen. Das sind oft beliebte Firmen mit einem bekannten Namen. Dazu sind die auch noch so eingestellt, dass die mit ihrem bürgerlichen Namen ihre Aktivitäten im Internet hinterlassen. Da sind ein paar hochinteressante Einrichtungen mit dabei. Gern gebrauchen die auch den Begriff "Gut" für ihre Zwecke.

Bei der Douglas Houldinding AG weiß ich jetzt nicht, ob die mit Scientology damit etwas zu tun hat. Bei AplerathCrüpper war auffallend, dass man von den Verkäufer gleich angegangen wurde, sobald man den Laden betreten hat. Mit umschauen war da nichts. Hat man sich dort ein Kleidungsstück angesehen, wurde man gleich zum Kauf aufgefordert oder man sollte es wieder weglegen, damit andere Kunden es kaufen können. Allerdings waren dort keine anderen Kunden. Die waren alle in den Nachbargeschäften, welche rammelvoll waren.

Man darf nicht vergessen, dass dort Bill und Hillary Clinton mitmischen. Das sind meines Eischätzung nach nicht die mächtigsten. Scientology ist keineswegs an jedem Menschen interessiert und ekeln diese auch weg. Ich habe mal gehört, dass man mit Scientology eher jedem Menschen die Chance bieten will an der Macht teilhaben zu können.
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20.03.2014 13:31 Uhr von Cleary
 
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Es gibt ja gar keinen "Sektenstatus" ... und es geht bei den Spenden darum, freiwillig einen Beitrag zu leisten, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, indem man Kampagnen unterstützt, wie z.B. Menschenrechtsaufklärung oder die Anti-Drogen-Kampagne. Denn diese Materialien wachsen bekanntlich nicht auf Bäumen :) Nur falls sich jemand hier mal informieren möchte und nicht nur per se dagegen ist.

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