18.03.14 09:21 Uhr
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Krebsforschung: 3.200 Jahre altes Skelett wies Krebs auf

Im Sudan fanden Archäologen ein über 3.000 Jahre altes männliches Skelett. Das besonderen daran war die Tatsache, dass die verstorbene Person Krebs hatte. Bislang ist es kaum jemanden gelungen, die Krankheit an einem so altem Skelett nachzuweisen. Nun gelang der Durchbruch.

Eine Analyse der Knochen gab Aufschluss, dass der circa 25- bis 35-jährige Mann fast überall Krebsmetastasen im Körper hatte. Unklar ist jedoch, ob dies auch die Todesursache war.

Bislang ging die Wissenschaft davon aus, Krebs sei eine Art "Neuzeitkrankheit", die auf moderne Lebensweisen zurückgeführt wird. Der Fund konnte dies aber nun zweifelsfrei widerlegen.


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WebReporter: Edge_1985
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Analyse, Archäologe, Skelett, Krebsforschung
Quelle: www.n-tv.de

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18.03.2014 09:43 Uhr von IM45iHew
 
+5 | -0
 
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"Der Fund konnte dies aber nun zweifelsfrei widerlegen"

Der Fund belegt nur das es Krebskrankheiten schon vor der "Neuzeit" gab. Allerdings widerlegt er nicht das Krebskrankheiten erst stark auftreten seitdem wir uns und unsere Umwelt vergiften.
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18.03.2014 09:49 Uhr von ksros
 
+3 | -0
 
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Ich will nicht wissen was der für Schmerzen gehabt haben muss.
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18.03.2014 11:45 Uhr von Purposer
 
+2 | -0
 
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Genetische dispositiponen, die bestimmte Krebsarten begünstigen, sind doch schon lange Standardfaktoren. Außerdem bildet Hautkrebs ebenfalls Metastasen, und zu viel Sonne war damals vermutlich auch schon ein Problem.
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18.03.2014 12:27 Uhr von Run
 
+1 | -0
 
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Eigentlich BElegt der Fund das ganze, weil er einer der wenigen ist, bei dem man überhaupt Krebs nachweisen konnte. Konnte man übrigens schon öfters, nur waren es bis dato immer einzelne, nicht streuende Tumore.
Die Krebsarten sind meistens direkt gekoppelt an eine bestimmte Erfindung oder eine Lebensweise. Beispielsweise als Schnupftabak modern wurde, gab es auf einmal vermehrt Nasenkrebs.
Inzwischen haben wir so viele abstruse Toxine in der Umwelt, dass wir uns nicht wundern müssen, dass es DIE Volkskrankheit schlechthin geworden ist.
Natürlich ist Krebs eine Neuzeitkrankheit. Nur weil so ein beschissenes, 3.200 Jahre altes Sletett endlich auch mal Metastasen hat, will man mir jetzt erzählen "ne, ne, das ist alles ganz natürlich. Iss ruhig weiter dein Plastik!" oder was?!
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18.03.2014 12:31 Uhr von perMagna
 
+1 | -1
 
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"Bislang ging die Wissenschaft davon aus, Krebs sei eine Art "Neuzeitkrankheit", die auf moderne Lebensweisen zurückgeführt wird."

Das ist falsch. Wie Krebs entsteht ist mindestens seit den 50ern bekannt. Das Krebs auch bei Kindern auftreten kann noch sehr viel länger (zB Wilms-Tumor, ein Nierenkrebs, vor 1900 schon bekannt gewesen).
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18.03.2014 14:29 Uhr von Beergelu
 
+1 | -1
 
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"Bislang ging die Wissenschaft davon aus, Krebs sei eine Art "Neuzeitkrankheit", die auf moderne Lebensweisen zurückgeführt wird."

Das ist komplett falsch!!
Davon geht kein Wissenschaftler aus. Schon Aristoteles hat Krebs beschrieben. Das Krebs heutzutage "vermehrt" auftritt liegt hauptsächlich an der besseren Diagnose (früher hat man einfach nicht erkannt, dass es Krebs ist) und daran, dass die Menschen älter werden, da mit steigendem Alter die Wahrscheinlichkeit für eine Krebserkankung zunimmt.
Und nur zu einem eher kleinen Teil spielt die aktuelle Lebensweise mit rein (Rauchen jetzt mal ausgenommen)
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23.03.2014 05:27 Uhr von mcdar
 
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Dieser Mensch stammt sicherlich aus einer dort damals florierenden Hochkultur. Man weiß ja nicht mit welchen Substanzen die hantiert haben. Vergiften kann man sich ja nicht erst seit Gestern. Aber erst seit "Gestern" existieren Methoden der Massenvergiftung.

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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