17.03.14 18:08 Uhr
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Handy-App soll Geisterfahrten verhindern

Immer wieder kommt es durch Geisterfahrer auf Autobahnen zu schweren Unfällen. Seit Jahren versuchen Politiker und Straßenbauämter Lösungen für dieses Problem zu finden, bisher ohne nennenswerte Erfolge.

Studenten aus dem Harz haben nun einen neuen Ansatz entwickelt. Geisterfahrer sollen per GPS geortet werden. Eine Handy-App warnt dann den Geisterfahrer sowie alle auf der Fahrspur befindlichen Autos, in denen die Handys mit der entsprechenden App ausgestattet sind.

Erste Tests verliefen erfolgreich, die Umsetzung in ganz Deutschland würde jedoch einen hohen finanziellen Aufwand erfordern. Inwiefern also das System weiter ausgebaut wird, steht derzeit noch in den Sternen, auch wenn einige Braunschweiger Unternehmen das Projekt nach wie vor verfolgen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Handy, App, Geisterfahrer
Quelle: www.mdr.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2014 19:52 Uhr von FiesoDuck
 
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Warum nicht, wie bewährt, auf den Abfahrten Reifen-Killer montieren, welche nur bei verkehrte Fahrrichtung ausfahren. Der Fahrer hat dann 4 kaputte Reifen und alles ist gut.
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17.03.2014 20:21 Uhr von no-smint
 
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Das kann nicht funktionieren...

1) GPS ist nicht flächendeckend auf den letzten Meter genau, die Präzision hängt nicht zuletzt vom Empfänger im Endgerät ab. Es ist unmöglich immer absolut präzise zu bestimmen, ob ich auf meiner Seite der Bahn richtigherum nahe der Leitplanke fahre, oder auf der Gegenseite falschherum.

2) Baustellen und Umleitungen? Wenn man voraussetzt dass die App absolut präzise funktioniert gibt es immer noch ein Problem. Mitunter wird der Verkehr absichtlich auf die Gegenfahrbahn geleitet. Hier würde die App ständig Alarm schlagen - esseidenn sie wird mit einem enormen Aufwand tagesaktuell gehalten.

3) Wer eine f***ing App braucht um zu erkennen, ob er in die richtige oder die falsche Richtung fährt - noch dazu auf der Autobahn - der sollte sofort seinen Führerschein nehmen, und ihn in tausend kleine Stücke schneiden, und sich gefälligst aus dem fließenden Verkehr raushalten!

[ nachträglich editiert von no-smint ]
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17.03.2014 21:29 Uhr von _genervt_
 
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Ein Mensch mit gesunden Verstand und Führerschein, kann nicht falsch auffahren!!!!
Schon alleine die Tatsache das man bei der Einfahrt auf die Autobahn immer von rechts kommt und nach links einfährt, also wissen diese Menschen nicht was links und rechts ist, oder sie sind einfach bescheuert oder lebensmüde.
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18.03.2014 07:15 Uhr von das kleine krokodil
 
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@FiesoDuck
Diese teile werden immer wieder ins Gespräch gebracht, aber es gibt auch Argumente dagegen.
1. Es nützt nicht gegen leute die auf Autobahnen wenden
2. Die Installation ist wohl zu teuer müßte ja auch jeder Abfahrt und jede Parkplatz einfahrt Montiert werden.
3. Bei Schweren Verkehrsunfällen fahren Teilweise Rettungsfahrzeuge verkehrt auf die Autobahn und bis zur Unfallstelle (da aufgrund des unfalls es nicht möglich ist das ihnen einer entgegen kommt ist es durchaus sicher und oft auch der schnellste weg zum Unfallsort zu kommen, anstatt sich durch Auto schlangen zu schlängeln die keine Rettungsgasse bilden können, vorallem nötig wenn wirklich schweres Gerät gebraucht wird um z.B.: eine LKW anzuheben der umgefallen ist und alle Fahrspuren Blockiert)
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18.03.2014 08:53 Uhr von nemesis128
 
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Ganz so schlecht finde ich die Idee der App ja nicht. Man könnte es zum Beispiel so lösen, dass eine Behörde oder Firma eine Warnung für den betroffenen Autobahnabschnitt herausgibt und jeder, der sich auf diesem Abschnitt befindet und die App installiert hat, bekommt eine Warnung.
Ich glaube nicht, dass es im Moment 100%ig korrekt umgesetzt werden kann, dass die App meldet, wenn man selbst als Geisterfahrer unterwegs ist. Es könnte aber eine Meldung an die Zentrale gehen, die den Fahrtverlauf dann beobachtet und auswertet und dann ggf. die Warnung herausgibt. Das würde aber bestimmt zum Großteil an der Verbreitung der App hapern.
Man könnte das System natürlich auch fest ins Auto installieren, schließlich wird es in den nächsten Jahren sicher immer mehr Fahrzeuge mit Internetzugang geben. Dafür muss man ja nicht wie früher extra teure Hardware kaufen. Einfach die App installieren und fertig.
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18.03.2014 09:40 Uhr von alex070
 
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Die Auslagerung einer Lösung zu Verhinderung von Geisterfahrten auf private Smartphones halte ich für ziemlich absurd. Es ist nur sinnvoll, wenn es für alle funktioniert unabhängig einer technischen Ausstattung.

Es gibt effektive Möglichkeiten Geisterfahrten zu erschweren (Auffahrten mit Aufahrschutz, Signalanlage, die Schilder im Foto,...) aber die Kosten nunmal Geld.

Zu bemängeln wäre an der Überschrift, das die App Geisterfahrten nicht "verhindert", sondern bei einer Geisterfahrt lediglich alle umliegenden Fahrzeuge warnt.

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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18.03.2014 10:25 Uhr von nemesis128
 
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Die grundsätzliche Frage ist ja, ob sich der ganze Aufwand rechnet. Auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen, aber im Endeffekt werden Menschenleben gegen Kosten aufgerechnet. Und da Geisterfahrten statistisch gesehen eher selten vorkommen, wird hier nicht viel Geld reingesteckt werden. Da ist dann eine App die günstigere Alternative.
Man kann es ja auch mal für sich selbst testen - auch wenn die App 100%ig warnen würde, würde man sie sich wirklich zwingend installieren?
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22.03.2014 08:35 Uhr von Borgir
 
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Ich dachte, man darf im Auto kein Handy nutzen? Wenn das Ding anfängt zu warnen schaut der Geisterfahrer drauf und rast in den nächstbesten Entgegenkommenden. Super.

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