17.03.14 10:11 Uhr
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Australien: Wissenschaftler arbeiten an neuem Schmerzmittel

Wissenschaftler der australischen University of Queensland arbeiten derzeit an einem neuen revolutionärem Schmerzmittel.

Das Gift der Kegelschnecke, welches fünfmal stärker als Morphium ist, soll als Grundlage für das neue Medikament dienen. Erste Versuche mit Ratten hatten zu "signifikanten Schmerzlinderungen" geführt. Nebenwirkungen gab es bisher keine und Professor Craik glaubt, dass es auch sicher für Menschen sei.

Ein weiter Vorteil ist, dass das neue Medikament oral eingenommen werden könnte. Die Wissenschaftler werden ihre Ergebnisse bei der "American Chemical Society Konferenz" präsentieren.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Australien, Wissenschaftler, Schmerzmittel
Quelle: www.mirror.co.uk

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2014 10:30 Uhr von Rechtschreiber
 
+18 | -3
 
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Ein Schmerzmittel, welches fünfmal höher als Morphium ist? Wie gut dass es nicht dreimal höher als ein Haus oder nur dreimal kleiner als groß ist. Sonst könnte es wohl tatsächlich - und das will wohl, oder?
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17.03.2014 10:39 Uhr von Mecando
 
+6 | -0
 
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Ich wollte jetzt was zu der News schreiben, aber der erste User-Kommentar sagt alles. :)
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17.03.2014 11:09 Uhr von Rechtschreiber
 
+0 | -0
 
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Ahhh jetzt wird ein Schuh draus!
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17.03.2014 11:30 Uhr von Rechtschreiber
 
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@Insaint: Wieviele hier würden über Analgetika nur lachen?
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17.03.2014 11:39 Uhr von Ne-La-Ru
 
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@ The_Insaint Fast Niemand mag Klugscheißer

Wenn man es Analgetikum nennen würde, würden 70% die News net verstehen und 20% würden blöde ausgelutschte Anal Witze machen.
Und 10% würden denken: Ahhh interessante News.

@ Rechtschreiber:
Ja stimmt... ist ungünstig geschrieben... fünfmal potenter wäre besser.
Obwohl das mit dem Morphin verwandte Sufentanil ist 700 bis 1000 mal Potenter als Morphin.
Da stinkt das neue Analgetikum gegen ab.

Interessant wäre ob es zu den Opioiden zählt oder nicht. Wenn nicht... Tja dann wäre es ein echter Fortschritt. Zumal es endlich eine echte nicht-Opioide Alternative, für das zum Teil mit schweren Nebenwirkungen behafteten Novalgin gäbe.
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17.03.2014 11:45 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -0
 
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Also jetzt muss ich mal ein Veto einlegen:

1) Novalgin ist eines der bestverträglichen Schmerzmittel, die es gibt. Nicht umsonst ist das Zeug schon so lange zugelassen. Paracetamol macht das Innenohr kaputt, Ibuprofen verursacht Magenprobleme bis hin zu Magenblutungen, Aspirin darf wegen der Gefahr von Blutungen oft nicht gegeben werden. In der Schmerztherapie wird daher oftmals 500 Ibu + 500 Novo eingesetzt.

2) Das Abschalten des Schmerzempfindens im Gehirn ist zwangsläufig an die Opioid-Rezeptoren im Gehirn gebunden. Es gibt - und wird - kein Analgetikum geben, dass hier wirkt, und nicht abhängig macht. Darin sind sich Neuroforscher schon längst einig. Dass das Gift der Schnecke anders wirkt, kann durchaus sein.
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17.03.2014 23:02 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -0
 
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@Rechtschreibfehler: Novalgin (Wirkstoff Metamizol) ist in Irland nur für Tiere zugelassen, obwohl es das am besten verträgliche Schmerzmittel ist, das zudem auch wirksam ist. Der andere Mist ist hier erlaubt.
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17.03.2014 23:48 Uhr von Ne-La-Ru
 
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@ Rechtschreiber

mmm

zu Punkt 1.
Novalgin ist in vielen Ländern nicht zugelassen. Weil es viele Nebenwirkungen verursacht. Gerade im Anglo-amerikanischen Raum.
Es führt nicht selten zu schweren Unverträglichkeitsreaktionen, und anderen Nebenwirkungen.

Bei Paracetamol und Ibuprofen sind noch die schweren Leberschäden zu nennen, gerade bei Überdosierung.

Und was ASS betrifft:
Das ist fast komplett aus der Schmerztherapie geflogen. Es hat einen anderen Platz in der Medizin gefunden.
Seine Nebenwirkung ist nun Trumpf! Es ist eins der gängigsten Gerinnungshemmer. Viele ältere Menschen nehmen es jeden Tag und so wurden nachweislich viele Infarkte und Schlaganfälle verhindert. Das der Ein oder Andere daran gestorben ist, steht außer Frage. Man treibt nun mal oft den Teufel mit dem Beelzebub aus.

Zu Punkt 2:

Ich suche meinen Satz wo ich etwas geschrieben habe was in diese Richtung geht.
Deswegen habe ich ja meine Hoffnung geäußert das es ein nicht-Opioides Schmerzmittel ist.
Also nach frührer Definition: ein peripher wirksames Schmerzmittel.

Was du über die Opioide schreibst ist richtig. Aber es wurden in dieser Richtung große Fortschritte gemacht.
Es gilt:
Werden Opioide zur Schmerztherapie eingesetzt, tritt eine Toleranzentwicklung und Abhängigkeit (bei ausreichender und zeitkonstanter Dosierung) nicht auf. Ein lautstarkes Verlangen nach vermehrten Opioidgaben ist hier als Zeichen einer Unterdosierung zu werten. 1
1Enno Freye: Opioide in der Medizin. 8. Aufl., Springer, 2010

Man kann von Prinzip her jedem Schmerzmittel abhängig werden. Nicht umsonst gibt es Phänomene wie Tabletten induzierte Kopfschmerzen und ähnliches.

Was Nebenwirkungen im Allgemeinen betrifft:
Jedes gute Medikament hat seine Nebenwirkungen.
Ein Arzt hat mal zu mir im Spass gesagt: Jedes Medikament ohne Nebenwirkung ist kein gutes Medikament.
Ob er recht hat... Das zu beurteilen bleibt jedem selbst überlassen.

Viele Nebenwirkungen haben ihr gutes oder werden sogar zu ihrer Hauptwirkung.
Beispiele:
Viagra
ASS
Clonidin
Antihistaminika
Die Pille
Finasterid


Das perfekte Schmerzmittel wird es in absehbarer Zeit nicht geben... Zumindest nicht für jeden Bereich. Jedes Schmerzmittel hat seine Daseinsberechtigung und Zielgruppe.

Ich hoffe persönlich das dieses Schneckengift seinen Platz findet und es das Leben für viele Patienten verbessert.

[ nachträglich editiert von Ne-La-Ru ]
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17.03.2014 23:58 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -0
 
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@Ne-La-Ru,
danke, dass Du auf ASS hinweist. Das schnelllösliche aus Deutschland hat mich bei mehreren Schlaganfällen vor den Folgen bewahrt. In Irland gibt es nur das langsam lösliche Aspirin, kann bestenfalls als Vorsorge verwendet werten. Ich habe ein paar Packungen aus Deutschland immer dabei, just in case. Und wenn ich es brauche, dann werfe ich mir 300 bis 500 mg ein, egal ob ich dann Nasenbluten bekomme oder nicht.
Als Schmerzmittel hat Aspirin ausgedient, wird aber im Irrenland immer noch als DAS Mittel schlechthin verkauft...

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