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RWE Dea wird vom russischen Oligarchen Mikhail Fridman übernommen

Der Energiekonzern RWE hat derzeit große finanzielle Schwierigkeiten (ShortNews berichtete bereits). Jetzt hat RWE seine Ertragsperle RWE Dea vollkommen überraschend an den russischen Oligarchen Mikhail Fridman abgegeben.

Die Investmentgesellschaft LetterOne, das Unternehmen gehört Fridman, gibt 5,1 Milliarden Euro für die Öl- und Gasfördertochter von RWE an die Muttergesellschaft.

"Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung von RWE. Darüber hinaus ist sie ein weiterer wesentlicher Schritt zur Stärkung der Finanzkraft unseres Unternehmens", so RWE.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Übernahme, RWE, Oligarch
Quelle: www.handelsblatt.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2014 18:48 Uhr von rheih
 
+3 | -1
 
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So gehen immer mehr deutsche Unternehmen in ausländische Hand. Das kann so nicht richtig und auch nicht gut für Deutschland sein.
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16.03.2014 18:59 Uhr von Azureon
 
+3 | -0
 
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"Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung von RWE. Darüber hinaus ist sie ein weiterer wesentlicher Schritt zur Stärkung der Finanzkraft unseres Unternehmens"

Und wieviele Arbeitsplätze hat diese "strategische Weiterentwicklung" gekostet oder wird es kosten? Überhaupt von Weiterentwicklung zu sprechen, wenn man Dinge verscherbeln muss weils dem Unternehmen scheiße geht ist schon ein Witz ansich.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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16.03.2014 19:10 Uhr von einerwirdswissen
 
+6 | -0
 
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Hat RWE jetzt wirklich ihre Öl und Gasförderunternemen an einen Russen verkauft.
Dann sollte sich Merkel das mit den Sanktionen gegen Russland ganz gut überlegen.
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16.03.2014 19:23 Uhr von ewin12000
 
+3 | -0
 
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"Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung von RWE. Darüber hinaus ist sie ein weiterer wesentlicher Schritt zur Stärkung der Finanzkraft unseres Unternehmens"

Und vergessen wir nicht zu erwähnen, es ist ein weiterer Schritt zur vollständigen energetischen Abhängigkeit Deutschlands von Russland ähm sorry gleichwertigen energetischen Partnerschaft zwischen Deutschland und Russland....Na dann.
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16.03.2014 19:46 Uhr von kuno14
 
+2 | -0
 
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michael friedmann?aha
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16.03.2014 20:48 Uhr von ms1889
 
+0 | -3
 
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so kauft also russland die deutsche meinung?
bzw versucht westliche firmen abhängig zu machen.

rwe kann nicht stolz auf diese abhängigkeit sein, da sie im falle eines wirtschaftskrieges (wegen der krim), der kommen wird, verlieren wird.
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16.03.2014 20:59 Uhr von Rechtschreiber
 
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Klar, alles an die Russen.
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16.03.2014 21:39 Uhr von NoPq
 
+1 | -3
 
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omg, ein fast ausschließlich international tätiges Fracking-Unternehmen (nicht nur - ich weiß) wird von einer Investmentgesellschaft gekauft, die einem reichen Russen gehört.
Der Untergang des Abendlandes ist in Sicht.

Deutsche Unternehmen machen sowas ebenfalls. Andere Unternehmen anderer Länder tun das (in anderen Ländern) natürlich auch.

Die 1.375 Mitarbeiter (Quelle: Wikipedia) werden´s schon schaffen. Die meisten werden wahrscheinlich nicht mal ihren Job verlieren.

Aber Hauptsache wieder national und wirtschaftsromantisch herumlamentieren ^^

PS: Das Unternehmen ist Wiki zufolge auch nur in Polen tätig. Nicht in der Ukraine, nicht in Russland und auch nicht auf der Krim.
Praktisch sind sämtliche vorherige Postings hier absolut unrecherchierter Nonsens auf Stammtischniveau.

[ nachträglich editiert von NoPq ]
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17.03.2014 10:31 Uhr von El-Diablo
 
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komisch


Dea war eine Ertragsreiche Sparte von RWE die 1/10 des Umsatzes von RWE ausgemacht hat.

Warum wird eine Gelddruckmaschine (Öl) verkauft wenn es dem Unternehmen schlecht geht, nur um kurzfristig paar Milliarden zu haben?
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17.03.2014 16:02 Uhr von Jason31
 
+0 | -0
 
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@El-Diablo

DEA wird verkauft, da es zwar Stand heute ertragreich ist, in Zukunft jedoch viel Geld investiert werden müsste um es ertragreich zu halten. Abbaustätten und zugehörige Ausrüstung als Marode zu bezeichnen wäre sicher übertrieben, aber es muss investiert werden. Dieses Geld hat RWE derzeit aber nicht. Somit bleibt nur die klassische Pest vor Cholera Wahl: Verkaufen oder auf absehbare Zeit dicht machen.

@NoPq

So abwegig sind die Bedenken leider nicht. Zur DEA gehören auch mit die größten Gas-Speicher die in Deutschland stehen, wenn ich jetzt nicht völlig falsch informiert bin.
Da Russland hinlänglich dafür bekannt ist seine Politik über die eigenen Unternehmen gegenüber dem Ausland quasi zu erpressen, ist gerade dieser Umstand ein gewisses Problem.
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17.03.2014 22:04 Uhr von Justus5
 
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So viel zu den Sanktionen gegen Russland.

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