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Alternative für Deutschland: Entdemokratisierung der Eurokritiker

Die Führungsebene der Eurokritiker um Bernd Lucke will die parteiinterne Meinungsbildung zu ihrem Gunsten per Parteisatzung verändern. Durch den Beschluss werden Landesverbände und damit praktisch die gesamte Basis entmachtet und mundtot gemacht.

Künftig soll beispielsweise ausgelost werden, wer an Parteitagen teilnehmen darf und des Weiteren wird die Teilnahme an eine Gebühr gekoppelt sein. Auch werden Kandidaturen einzelner Mitglieder nur mit Billigung des Vorstands möglich sein.

Mitglieder des Vorstands sollen mit einfacher Mehrheit kaltzustellen sein. Jörn Ipsen, Parteienrechtler der Universität Osnabrück, warnte vor der gewaltigen Umverteilung der Macht. Er kritisiert vor allem den Umgang mit Abweichlern und die damit verlorene Meinungsbildung einer demokratischen Partei.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ende, Mitglied, Demokratie, Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, Entmachtung
Quelle: www.spiegel.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2014 18:08 Uhr von shadow#
 
+7 | -10
 
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Haha geil.
Aber praktisch war es auch bisher schon so, dass die "Mehrheit" in dieser Partei lediglich als Sänftenträger für Lucke und seine Freunde dienten.
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16.03.2014 18:10 Uhr von Biblio
 
+8 | -15
 
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Ich sags ja, die AfD ist gewachsen aus ner Studentenverbindung und so verhält sie sich auch. Hierarchisch von oben nach unten tretend und weisend ... absolutär quasi und solche Parteien sind noch gefährlicher als die NPD, weil sie zusätzlich zu ihrer Menschenmissachtung (Missachtung von Andersartigkeit und Anderansicht) auch noch eine gewisse Intelligenz mitbringen und Manipulationsstrategien und -taktiken entwickeln. Diese Partei der AfD stellt unter Berücksichtigung der zeit- und gesellschaftsproblematischen Parallelen zum Anfang des 20. Jahrhunderts das Äquivalent einer NSDAP dar.

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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16.03.2014 18:10 Uhr von propaganda
 
+16 | -10
 
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Na man merkt das es auf die Wahlen zugeht. Da wird nochmal alles an Schmutz über der AfD ausgebreitet den man nur irgendwoher zaubern kann. Typische und altbekannte,leider auch wirkungsvolle Methode, Systemkritik zu unterminieren. Es scheint mir, das die AfD langsam aber sicher, den etablierten europabesoffenen Parteien sorgen bereitet.
Wie heist es doch so schön: Viel Feind,viel Ehr ;-)

[ nachträglich editiert von propaganda ]
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16.03.2014 18:14 Uhr von TheRoadrunner
 
+8 | -9
 
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@ propaganda
Wie wäre es, wenn man den vorgebrachten Argumenten sachlich entgegentritt anstatt in dieses selbstmitleidhafte "Alle sind gegen uns"-Gejammere zu verfallen?
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16.03.2014 18:51 Uhr von syndikatM
 
+4 | -9
 
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gibts dazu auch eine normale quelle? und damit meine ich nicht spiegel, taz, indymedia, süddeutsche und zeit sondern welche die sich nicht linksradikalität auf die fahnen geschrieben haben.
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16.03.2014 18:52 Uhr von syndikatM
 
+1 | -6
 
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@biblio

geh weiter deine zeugen jehovas anbeten.

[ nachträglich editiert von syndikatM ]
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16.03.2014 18:59 Uhr von NoPq
 
+4 | -3
 
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@syndikat
Hoffentlich reichen die linksradikalen Quellen T-Online und Wallstreet Online

http://www.t-online.de/...

http://www.wallstreet-online.de/...

Ich hoffe allerdings, dass ich dich nicht in die höchst unangenehme Position gebracht habe, über den Tellerrand zu blicken.
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16.03.2014 19:01 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -6
 
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@ Biblio du schreibst Blödsinn.
Eine Partei muss keine demokratischen Strukturen aufweisen da sie selbst ja schon ein Teil der Demokratie darstellt.
Sie kann also autoritär geführt werden oder anders ausgedrückt wie eine Firma geführt werden. Die Linie wird von oben bestimmt, wer damit nicht einverstanden ist muss dann eben die Partei verlassen.

An diesem Führungsstil ist nichts auszusetzen im Gegenteil man verhindert das subversive Kräfte die Partei aufweichen und in eine Richtung lenken wider dem Grundgedanken der Gründung dieser Partei.
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16.03.2014 19:02 Uhr von Biblio
 
+3 | -4
 
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@Syndikat

Ich sehe, du hast ähnliche Tendenzen wie die AfD, anderen vorschreiben zu wollen, was sie tun sollen. Nur funktioniert das bei einigen nicht. Also geh und beschäftige dich mit deinen ausgefransten Puppen.
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16.03.2014 19:04 Uhr von syndikatM
 
+1 | -8
 
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@nopq

t-online ist eine uli hoeneß unterstützer quelle. wer so ein dreck anklickt, hat keine prinzipien. wallstreet-online wollte ich durchlesen, mußte allerdings im zweiten absatz lesen, dass sie sich auch nur auf den "spiegel" berufen.

hast du auch eine richtige quelle, außerhalb deines kommunistenstern?
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16.03.2014 19:04 Uhr von Oberhenne1980
 
+2 | -3
 
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@ Biblio

Studentenverbindungen absolutär? Du schreibst Geschichte neu!
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16.03.2014 19:08 Uhr von syndikatM
 
+2 | -3
 
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@biblio

kann ich auch.

du hast ähnliche tendenzen wie die hj aus der nazizeit, die gerne mit dem finger auf andere zeigt. geh und beschäftige dich mit deinem seitenscheitel oder hast du ne glatze?
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16.03.2014 19:24 Uhr von Biblio
 
+0 | -2
 
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@Oberhenne
ich baue gerne Fehler in meine Texte ein, um zu sehen, ob auch wer mitdenkt.
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16.03.2014 19:31 Uhr von silent_warior
 
+2 | -4
 
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Jetzt haben die CDU/SPD/Grünen/(FDP ... gibts die noch?) die Hose voll ...

Es ist auch immer schön wenn man den Grünen im Bundestag zuschaut wie sie den Redner (von der Linken) während seiner Rede am Podium so lange ins Wort fallen und wie wild rumschreien bis seine Redezeit um ist.

Sowas krankes habe ich noch nicht erlebt, da kann einer nicht mal seine Meinung den anderen Politikern (oder vielleicht den Zuschauern) kund tun.


Ich bin mir bewusst dass die AfD nicht das ist was man eigentlich haben möchte, aber sie könnten als Wegbereiter für andere Alternativen sein die sich bei dieser korrupten Politik nicht trauen etwas gegen das System zu sagen.


Ich werde die AfD so lange unterstützen bis sich hier etwas geändert hat ... was danach kommt weiß ich nicht, aber es kann nur besser werden.


Frankreich will ja jetzt den Euro abwerten und Deutschland würde ihn gerne aufwerte ... das ist genau das Problem welches der Lucke vor den Wahlen angesprochen hat und wo die etablierten Parteien gesagt haben dass sowas gar nicht passiert und das alles kein Problem darstellt.

Ich bin echt für den Euro, aber unsere Politiker haben es durch ihre Bestechlichkeit, Dummheit und Korrumpierbarkeit geschafft alles in den Dreck zu ziehen so dass das System nur noch mit Spucke und Klebeband zusammen hält.
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16.03.2014 19:58 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -2
 
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Sind in meinen Augen nicht regierungsfähig! Die werden sich selbst zerfleischen und ins Aus kicken!
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16.03.2014 20:06 Uhr von perMagna
 
+2 | -1
 
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Ein weiteres Beispiel für gute, staatlich gelenkte Volksaufklärung.
Wer die etablierten wählt, darf sich nicht beschweren!
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16.03.2014 20:18 Uhr von shadow#
 
+2 | -3
 
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"Eine Partei muss keine demokratischen Strukturen aufweisen da sie selbst ja schon ein Teil der Demokratie darstellt."

Adolf, bist du´s?
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16.03.2014 20:27 Uhr von ms1889
 
+1 | -2
 
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past schon... die parteielite schaft die parte ab...
eh rechtes gesocks...
auch wenn ich gegen die eu bin, respektiere ich andere meinungen.
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16.03.2014 20:58 Uhr von TimeyPizza
 
+2 | -3
 
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Mal abwarten wieviel an dieser Story überhaupt dran ist. Letztens gabs doch auch was von der TAZ, was von der AfD als Unsinn enttarnt wurde.
Man weiss ja, das den großen die Hose brennt, oder muss ich nochmal an eine SPD Email erinnern in der es sinngemäß hieß, das man die AfD LEIDER nicht in die rechte Ecke stellen könne.
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16.03.2014 21:17 Uhr von NoPq
 
+1 | -3
 
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Bei den Idioten und geistigen Tieffliegern in der Partei unterstütze ich Luckes Vorschlag sehr.
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16.03.2014 22:28 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -2
 
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@shadow# hast du den Sinn des Satzes nicht begriffen?

Ok versuche ich das mal ganz einfach zu erklären. Eine Partei ist nur ein Organ der Demokratie, viele diese Organe ermöglichen erst die Demokratie. Innerhalb dieser Organe muss es nicht zwingend demokratisch zugehen da es nur um eine innerparteilische Sache handelt. Eine Partei vertritt die Wähler, nicht die Mitglieder. Die Mitglieder sind nur Helfer.
Im Grunde könnte man die Partei ersetzen mit einem Mann, der stellt sich vors Volk, verspricht viele Sachen und wird dann in den Bundestag gewählt wo er dann die Interessen der Wähler vertritt. So in der Art war es nämlich mal in den frühen Zeiten der Demokratie.

Sinn verstanden? Also nix mit Adolf.
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16.03.2014 23:34 Uhr von pest13
 
+0 | -0
 
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So wird es aus einer "Protestpartei" eine Partei wie jede andere.

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