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Frauen laut Agentur für Gleichstellung der ESF am Arbeitsmarkt benachteiligt

Frauen haben es am Arbeitsmarkt schwer, was zu einem erhöhten Armutsrisiko führen kann. Insgesamt arbeiteten im Jahr 2010 65 Prozent der Frauen im Niedriglohn-Sektor. Allerdings werden Frauen auch bei gehobenen Positionen wie Vorstandsposten benachteiligt, so die Agentur für Gleichstellung des ESF in seinem Bericht.

Auf dem Markt für geringfügige Beschäftigungen machen Frauen 66 Prozent aller Beschäftigten aus. Außerdem bergen Scheidungen ein großes Armutsrisiko für Frauen. Für Männer bedeutet eine Scheidung dagegen im Schnitt 27 Prozent mehr Einkommen. Nur vier Prozent beklagen Einbußen.

Bei den Vorständen erfahren Frauen laut Rita Pawelski von der CDU vor allem wegen der Männer Benachteiligung. "Nicht die Familie oder Kinder sind ein Hindernis. Männer schieben sich die Vorstandsposten gerne gegenseitig zu", so Pawelski.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frau, Gehalt, Arbeitsmarkt, Lohn, Agentur, Gleichstellung, Benachteiligung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2014 11:39 Uhr von _Legacy_
 
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Ich denke was Führungspositionen angeht wird die Frauenquote etwas überbewertet.
In der Regel ist das so, dass derjenige mit der meisten Erfahrung, KnowHow und Durchsetzungskraft den Job bekommt - eben derjenige, dem man es am meisten zutraut den Job bestmöglich zu erledigen.
Keine große Firma/Konzern kann es sich leisten einer Top-Frau die Stelle nicht zu geben, wenn sie besser als jeder andere für diese Position geeignet wäre!