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Arbeitsministerium: Jugendliche sollen keinen Mindestlohn bekommen

Arbeitsministerin Andrea Nahles legt in Kürze ihren Entwurf zum Mindestlohn vor. Jugendliche sollen dem Entwurf nach vor Vollendung des 18. Lebensjahres keinen Mindestlohn erhalten.

Als Begründung wird angeben, dass Jugendliche statt einer Ausbildung dann nach der Schule lieber einen gut bezahlten Nebenjob annehmen würden. Mit der Streichung des Mindestlohns für Jugendliche will man erreichen, dass mehr Schulabgänger eine Lehre machen.

Weitere von der CDU geforderte Ausnahmen wie für Minijobber oder Rentner sieht Nahles nicht vor. Sie sieht keinen Grund, warum die beiden letztgenannten Gruppen keinen Mindestlohn bekommen sollten.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jugendliche, Mindestlohn, Andrea Nahles, Ausnahme, Arbeitsministerium
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2014 11:13 Uhr von sfmueller27
 
+16 | -0
 
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Schon irgendwie hart, dass die CDU den Gruppen, die wenig Einkommen haben und sich kaum wehren können, den Mindestlohn nicht geben will: Rentner, Minijobber und Jugendliche.
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16.03.2014 11:16 Uhr von Borgir
 
+18 | -1
 
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Die CDU will eben nicht zu Wählerfreundlich agieren, das gefällt der Wirtschaft nicht. Mindestlohn für Politiker, 8.50 Euro die Stunde...mal sehen wie schnell der Mindestlohn steigen würde.
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16.03.2014 11:44 Uhr von ar1234
 
+2 | -4
 
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Das wird unweigerlich dazu führen, dass bevorzugt Jugendliche eingestellt und ausgebeutet werden. Der Mindestlohn sollte für alle gelten. Letztlich wird sowieso (durch Hartz IV) für jeden ein Mindeslohn gezahlt. Nur bislang viel zu oft in Form von aufstockenden Hartz IV!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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16.03.2014 12:46 Uhr von Bud_Bundyy