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Wie Irland nach der Bankenrettung zur Kolonie für Großbanken wurde

Irland hat nach der Bankenrettung durch Steuergelder so gesehen keinen eigenen Bankensektor mehr. Die wichtigen Geschäfte des Landes laufen über sogenannte Schattenbanken. Diese wiederum gehören zu internationalen Großbanken. Irland ist also eine Banken-Kolonie.

"Volkswirte der irischen Zentralbank schätzen, dass 70 Prozent des Finanzgeschäfts in Irland außerhalb des regulären Bankensektors stattfindet - die darbenden heimischen Kreditinstitute sind, so gesehen, nur noch ein Anhängsel der Schattenbanken", so die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Sogenannte Schattenbanken sind Hedge- oder Geldmarktfonds, die unter anderem mit Investmentfonds verflochten sind. Diese Schattenbanken unterliegen nicht der Regulation durch die Europäische Union. Neue Regeln werden erst in drei Jahren greifen. Die irische Wirtschaft hat von diesen Banken allerdings nichts.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Irland, Bankenrettung, Kolonie
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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