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Heimwegtelefon: Sicher nach Hause gequatscht

Zwei Berlinerinnen haben ein ehrenamtliches Projekt gestartet, das sich "Heimwegtelefon" nennt. Bei diesem handelt es sich um eine Hotline, die man wählen kann, wenn man abends allein im Dunkeln nach Hause laufen muss und dabei Angst hat.

Der Anrufer nennt dazu einfach zu Beginns des Anrufs die Adresse, zu der er gehen möchte und wird dann auf seinem Heimweg bis zu seinem Ziel mit aufmunternden Worten begleitet. Falls die Situation wirklich einmal brenzlig werden sollte, wird von der Hotline die Polizei gerufen.

Bis jetzt befindet sich dieses Projekt noch in der Testphase. Aber es werden freiwillige Helfer in ganz Deutschland gesucht, die mitmachen wollen. Bis dahin sitzen die zwei Studentinnen Berger und Schuchhardt jeden Freitag und Samstag von 22:00 bis 02:00 Uhr am Telefon und bringen die Nachtschwärmer nach Hause.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Polizei, Angst, Telefon, Weg, Hotline, Heimweg, Dunkelheit
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2014 10:14 Uhr von Rongen
 
+30 | -1
 
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Süße und liebe Idee von den beiden da ja sicherlich vermehrt andere Frauen dort anrufen, schade nur das sowas nötig ist.
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16.03.2014 10:23 Uhr von alex070
 
+10 | -0
 
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Ich finde die Idee auch gut, aber ich denke das hat nichts mit objektiver Sicherheit, sondern mit subjektiven Sicherheitsempfinden zu tun.

Es ist weder erforderlich noch notwendig, denn mio. von Menschen finden auch ohne das sicher jeden Abend nach hause. Natürlich gibt es auch manchmal welche denen etwas passiert, aber die Wahrscheinlichkeit ist recht gering.

Eine Bekannte telefoniert oft mit ihrer Mutter wenn sie abends zu Fuß unterwegs ist um genau dieses Sicherheitsgefühl zu haben. Zudem wird sie (und andere) beim Telefonieren selten angesprochen, was ihr angenehmer ist.

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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16.03.2014 10:41 Uhr von SpankyHam
 
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16.03.2014 10:49 Uhr von alex070
 
+4 | -0
 
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@SpankyHam

"und warum nicht einfach freunde anrufen, es gibt doch immer mindestens einen den man erreichen kann"

Wenn die das jeden Tag / Wochenende macht sind Freunde ziemlich schnell genervt. Es kommt ja kein wirkliches Gespräch zustanden, weil keine der beiden Seiten einen inhaltlichen Grund für den Anruf hat.

Man hängt dann 30-60min mit jemanden am Telefon und hört eigentlich nur geschnaufe und wo der andere gerade ist und wiederholt quasi immer "alles ist gut".

Selbst erlebt, das nervt tierisch und man selber hat ja auch anderes zu tun als immer wieder durch solche Anrufe blockiert zu werden.

Wenn das mal vorkommt, weil sich jemand nicht sicher fühlt - alles völlig okay, aber regelmäßig?
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16.03.2014 12:13 Uhr von quade34
 
+1 | -2
 
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Ist alles gut und schön. Die Nachtschwärmer wissen doch eigentlich selbst wie sie ihren Heimweg planen können. Wenn man einfach mal so ausgeht und Geld für den Verzehr hat, sollte man auch Geld für den Heimweg per Taxe einplanen. Jedenfalls für die Ängstlichen und in speziellen Kiezen Wohnenden wäre das wichtig. Eine Erweiterung der Heimwegabsicherung ist ein Abo mit Beitrag, bei dem das Taxi oder ein Begleitservice gestellt wird .
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16.03.2014 13:26 Uhr von Humpelstilzchen
 
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"Wie schön, das wir mal drüber geredet haben!"
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16.03.2014 15:25 Uhr von Gringo75
 
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Das erinnert mich an eine "Internetbekanntschaft" die das auch gerne machte.
Wenn die sich auf dem Heimweg unsicher fühlte, bimmelt hier das Telefon ;)
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16.03.2014 16:11 Uhr von ein_fremder
 
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"Onkel, das ist aber ein finsterer Waldweg, ich hab Angst."
"Ach Kind, was soll ich denn sagen, ich muss den Weg noch alleine zurück gehen, aber zum Glück gibt´s ja jetzt das Heimwegtelefon."

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