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Schweizer Volksabstimmung gegen Masseneinwanderung bedroht Wirtschaft Italiens

Jeden Tag reisen über 65.000 Italiener in die Schweiz, um dort ihrer Arbeit nachzugehen. Einen Teil der dadurch eingenommen Steuereinnahmen überweist die Schweiz zurück an die italienischen Gemeinden.

Italien geht es wirtschaftlich derzeit nicht gut. Umso mehr ist das Land auf die Steuereinnahmen der 65.000 "Wanderarbeiter" angewiesen.

Man fürchtet nun, dass durch die Schweizer Volksabstimmung gegen Masseneinwanderung Quoten eingeführt werden und viele Italiener ihre Arbeitsplätze verlieren, weil nur noch eine bestimmte Anzahl an Italienern in der Schweiz arbeiten darf.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, Schweiz, Italien, Bedrohung, Volksabstimmung
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2014 15:59 Uhr von Sirigis
 
+29 | -1
 
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Vielleicht irre ich, aber ich habe diese Quoten eher so verstanden, dass sie die Anzahl künftiger Zuwanderer reglementieren. Für die derzeitigen Grenzgänger gibt es doch Arbeitsplätze, diese Leutens jetzt nicht mehr in die Schweiz zu lassen, würde bedeuten, hudriwudri neue Arbeitnehmer mit vergleichbaren Qualifikationen finden zu müssen, und gäbe es diese derzeit in der Schweiz, dann hätten viele von diesen Grenzgängern erst gar keinen Job bekommen.
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15.03.2014 16:27 Uhr von CoffeMaker
 
+27 | -7
 
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Blöde Panikmache einer beleidgten EU weil die Schweizer entschieden haben nicht so wie bei uns jeden aufzunehmen um noch weiter die Löhne zudrücken und die Staatsverschuldung vorranzutreiben sondern nur die die sie brauchen damit es eine gute Volkswirtschaft bleibt.
Diese Wanderarbeiter werden trotzdem die Jobs weiter machen solange sich keine Schweizer finden die diesen übernehmen.
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15.03.2014 16:39 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+7 | -4
 
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@Sirigis


"und gäbe es diese derzeit in der Schweiz, dann hätten viele von diesen Grenzgängern erst gar keinen Job bekommen."

So viel Naivität findet man in keinem SPD-Wahlkreis!

Die sind BILLIGER darum haben sie diese Jobs bekommen!

So ist das in Deutschland schon länger, aber egal.
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15.03.2014 17:37 Uhr von Gorli
 
+1 | -3
 
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@ Kritikglobalisierer:

"Wäre echt blöd, wenn die Italiener bald mit weniger Sozialhilfe auskommen müssten, weil die Geldquelle Schweiz versiegt."

Wenn die Italienischen Pendler da nicht mehr arbeiten können verlieren sowohl die Schweiz als auch Italien die Steuereinahmen, weil die Schweiz wegen der Vollbeschäftigung die freien Stellen nicht füllen kann. Klingt nach einem absolut tollen Plan.
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15.03.2014 17:46 Uhr von Sirigis
 
+6 | -1
 
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@Best: Du vergleichst hier die Schweiz mit Deutschland. Fachleute (ich meine echte Fachleute) aus Deutschland oder Italien (mit einer nachweisbaren guten Ausbildung) verdienen in der Schweiz exakt soviel wie Urschweizer. Diese Leute gehen nämlich nur dann in die Schweiz, wenn sie besser verdienen als in Deutschland (Deutschland ist dzt. noch kein Entwicklungsland) und Italien (Oberitalien?). Ansonsten würden sie versuchen irgendwo anders Fuß zu fassen.

Der Billiglohnsektor wird wohl zwischenzeitlich in allen Industrienationen auf ein Gleiches hinauslaufen. Das ist eine andere Baustelle, und ja, da gebe ich Dir recht, das ist es eben, was die Schweizer nicht wollen, nebenbei wollen sie auch nicht die völlige Zersiedelung und Überfremdung ihres Landes. Ihr EU-Bürger müsst das hingegen hinnehmen (EU-Diktat). Wenn es Dir ein Trost ist, geht meinen Landsleuten mit all den illegalen Zuwanderern doch auch nicht mehr anders.
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15.03.2014 22:25 Uhr von AMB
 
+1 | -2
 
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Glaube nicht, daß sie das wirklich wollen, weil die von den Arbeitenden doch genau so profitieren. Wenn ihne jedoch so gut geht, daß sie das wirklich so umsetzen wollen, dann werden sie wohl noch ein wenig lernen müssen wie teuer das auch für dei Schweiz sein wird.
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16.03.2014 03:30 Uhr von Mauzen
 
+5 | -0
 
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Jetzt also mal ein bisschen gegen die Schweiz hetzen, wie schlecht ihre Politik doch ist. Geht ja nicht, dass sie sich nicht den Königen in Brüssel beugen wollen.
65.000 also. Selbst wenn die Schweiz die ganzen Steuern nach Italien schicken würde, würde das keine 0,5% ausmachen. Tatsächlich ist es aber nur ein kleiner Teil. Die Einkommenssteuer macht ausserdem insgesamt nur einen kleinen Teil des Haushalts aus. Sollten die jetzt also wirklich alle nicht mehr arbeiten dürfen, würde das die Einnahmen Italiens so ziemlich gar nicht beeinflussen. Da wird in Italien eher noch täglich so viel Steuergeld für nichts verschwendet, wie die 65000 in einem Jahr reinbringen würden.
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17.03.2014 10:48 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
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Ja klar. Wenn Italiens Wirtschaft an 65.000 Grenzgängern hängt, dann ist eh alles zu spät.

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