13.03.14 14:27 Uhr
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München: Urteil im Hoeneß-Prozess

Das Urteil ist gefallen: Das Strafmaß für Uli Hoeneß liegt bei drei Jahren und sechs Monaten. Am heutigen Donnerstag um kurz nach 14 Uhr wurde das Urteil im Landgericht München II gesprochen.

Im Prozess gegen Uli Hoeneß ist mit diesem Strafmaß eine Bewährung abgelehnt worden.

Richter Rupert Heindl hat das Urteil im Fall Hoeneß verkündet, da er davon überzeugt ist, dass der Präsident des FC Bayern der Steuerhinterziehung schuldig ist.


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WebReporter: Micha75
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Urteil, Uli Hoeneß
Quelle: www.n-tv.de

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81 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2014 14:27 Uhr von Micha75
 
+26 | -122
 
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13.03.2014 14:30 Uhr von holaa
 
+82 | -27
 
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zu wenig finde ich, aber zumindest keine Bewährung und kein <Freispruch !!!!!!!!!!!
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13.03.2014 14:30 Uhr von Lichqueen
 
+22 | -7
 
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nix schönes für hoeneß! :)
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13.03.2014 14:35 Uhr von Schoengeist
 
+34 | -22
 
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Nach 1,5 Jahren ist er eh wieder draußen. Hätte er 100 DVDs raubkopiert, wäre er vermutlich länger im Knast. Aber so ist das halt in Absurdistan!
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13.03.2014 14:38 Uhr von Vice_dear
 
+20 | -4
 
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Nice 3 Mal das gleiche einkopiert, und dafür wird meine säuberlich geschriebene Formulierung gesperrt.

Naja. Hoffe das mit Hoeness dient als Abschreckung für andere die ZIG Millionen verdienen und es nicht für nötig halten Steuern zu zahlen, wie der kleine Mann...
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13.03.2014 14:39 Uhr von TausendUnd2
 
+14 | -3
 
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Man merkt, dass du die News unbedingt als Erster einliefern wolltest...
Katastrophal! Schon die Überschrift: Urteil im Hoeneß - Prozess
Der Text, falls die News gleich geändert werden solte:

"Urteil im Hoeneß - Prozess

Das Urteil ist gefallen.Das Strafmaß für Uli Hoeneß liegt bei 3 Jahren und 6 Monaten. Um kurz nach 14 Uhr wurde das Urteil im Landgericht München2 gesprochen.

Im Prozess gegen Uli Hoeneß ist das Strafmaß auf 3Jahre und 6 Monate festgelegt worden.

Richter Rupert Heindl hat das Urteil im Fall Hoeneß verkündet. Uli Hoeneß ist zu 3 Jahren und 6 Monaten verurteil worden."


[ nachträglich editiert von TausendUnd2 ]
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13.03.2014 14:42 Uhr von EUnichtso
 
+16 | -4
 
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Sein Knastzimmer ist bestimmt komfortabel und Er muss nicht mit den andern "Duschen und Spass "haben!
Typen wie Hoeneß gönn ich es trotzdem,jeder kleine Arsch wird hops genommen ohne Massenauflauf und Presse von Springer bis zur TAZ!

Hoffe, Er muss auch wirlich einfahren!
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13.03.2014 14:42 Uhr von SpankyHam
 
+23 | -5
 
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bastb:

auch du als verwirrter bayernfan wirst irgendwann realisieren, dass er diese strafe verdient hat. vll ja nächstes jahr, wenn er dann endlich in den bau wandert
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13.03.2014 14:43 Uhr von DeathAngel70
 
+9 | -28
 
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13.03.2014 14:47 Uhr von opheltes
 
+6 | -27
 
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13.03.2014 14:50 Uhr von TausendUnd2
 
+19 | -6
 
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Mir fällt da noch spontan dieser Fall ein:
Ein "Normalo" hat 500.000 € hinterzogen und muss für 4 Jahre hinter Gittern ;)

http://www.shortnews.de/...
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13.03.2014 14:51 Uhr von turmfalke
 
+5 | -5
 
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Es ist zu gering ausgefallen aber immer hin. Jetzt hat die Staatsanwalt noch Zeit den Rest aufzuarbeiten denn die Hoeneß-Anwälte werden in Berufung gehen und dann könnten sie dem noch mehr nachweisen. Ich glaube nicht das ,dass alles war die finden noch was. Die könnten dochmal die Frau und den Sohn unter die Lupe nehmen, wer einmal lügt dem ...
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13.03.2014 14:52 Uhr von EIKATG
 
+10 | -6
 
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Naja, ich würde in jedem Fall mal warten bis das ganze durch die Revision gelaufen is. Dann sieht man was das Urteil wert is.

Aber am Rande... Ich finde diese ganzen "Steuer-Urteile" / Wirtschaftskriminal. sowieso recht witzig, weil sie mir alle zu hoch erscheinen.
NIcht das ich jetzt Steuersünder beschützen will. Allerdings sind mir entweder die Steuer-Urteile zu hoch, oder die anderen zu niedrig.
Einwas von beidem passt nicht! Es kann einfach nicht sein das ich jemand ins Krankenhaus oder gar tot prügle und mit ner Bewährung davon komme, aber bei 2,50 € hinterzogener Steuer gleich ne Haftstrafe bekomm.
Die Relation passt mir da einfach nicht!
Am Schluss kommt noch jemand auf die Idee und rechnet hoch was ein Menschenleben so wert ist....
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13.03.2014 14:53 Uhr von STN
 
+22 | -4
 
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Der soll sich mal nicht so haben. Für den "normal Bürger" ist so ein Urteil viel schlimmer. Wenn jemand von uns "normal Verdienern" in den Knast für über 3 1/2 Jahre wandert, verliert er seinen Job, seine Wohnung u.s.w. und hat am ende noch mit massig Schulden (zum Beispiel für die Einlagerung der Möbel)

Der Hoeneß kann danach einfach da weiter machen wo er aufgehört hat.
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13.03.2014 15:00 Uhr von Dr.Eck
 
+3 | -3
 
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@tausend

Und der hat sich auch selbst angezeigt ?
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13.03.2014 15:03 Uhr von Komfessor
 
+4 | -5
 
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Welch ein Glück,kein Freispruch und keine Bewährung. 3 Jahre und 6 Monate,eigentlich zuwenig.Die Zeit sollte er aber mindestens im Knast bleiben.
Auch wenn er im Knast ist, die Zinsen laufen ja weiter, und so auch die Steuereinnahmen.


eigentlich schreibt sich Konfessor ja mit n fehler von mir.
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13.03.2014 15:15 Uhr von Bildungsminister
 
+10 | -2
 
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Interessant wird doch jetzt sein, wie sich der FCB und noch viel mehr die den Compliance Regeln unterstellten Sponsoren, wie Audi und die Telekom verhalten. Zwar ist das Urteil nicht rechtskräftig, aber ob jemand, der in erster Instanz zu 3,5 Jahren Haft verurteilt wurde, in der Form noch haltbar ist, wage ich zumindest zu bezweifeln.

Ob das Urteil gerecht ist wage ich nicht zu bewerten. Es gibt bestimmt für beide Seiten Argumente, und am Ende wurde hier anhand der Gesetzeslage entschieden. Entscheidend dabei, dass die Selbstanzeige für ungültig erklärt wurde. Es ist fraglich, ob das bei einer Revision anders gesehen würde.

Eine Revision könnte am Ende aber zumindest Klarheit darüber bringen wie mit solchen Situationen, wo die Selbstanzeige unvollständig ist, zukünftig umgegangen wird. Ist eben doch ein Unterschied ob es ein Landgericht oder ein Bundesgerichtshof entscheidet.

Hoeneß kann sich am Ende des Tages nicht beklagen. Ich betone noch einmal - Er hat das alles aus freien Stücken mit Vorsatz getan. Der Mann ist hochintelligent, das stehe ich ihm zu. Umso schwerer wiegt die Schuld, weil er wusste was er da tat. Jetzt muss er damit leben und eventuell auch draus lernen.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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13.03.2014 15:26 Uhr von DarkBluesky
 
+6 | -25
 
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13.03.2014 15:30 Uhr von kleefisch
 
+14 | -2
 
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Ist doch klar, das die Bayern Fans ihren Engel Uli Hoeneß jetzt schützen wollen. Da haben wir ja wohl genug bei ShortNews. Verbrecher bleibt Verbrecher. Es geht gar nicht, das man den Saubermann des deutschen Fußball rauskehrt und andere Leute anscheißt und selber hat man genug Dreck am Stecken. Das Urteil war noch viel zu niedrig.
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13.03.2014 15:31 Uhr von stimpfal
 
+10 | -2
 
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Da hat der Uli ja nochmal Glück gehabt.

Bei guter Führung wird er früher entlassen und kann dann noch mit seinen Millionen das Leben geniessen.

Der Normalbürger müßte nach dem gefängnis Hartz 4 beantragen und würde nur noch überleben statt zu leben.
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13.03.2014 15:39 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -11
 
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Ein bisschen seltsam kommt mir schon vor, dass die erste Steuerschätzung zwei Wochen nach seiner Selbstanzeige auf 70 Mio Steuerschulden gekommen ist und man jetzt davon spricht, dass die Selbstanzeige nicht vollständig war. Aktuell ist man nicht mal bei der Hälfte...

Der Richter hatte "Zweifel" ob Hoeneß ohne die Stern-Recherchen Selbstanzeige eingelegt hätte. In dubio pro reo kennt dieser Richter anscheinend nicht, dafür aber wohl Glaskugelleserei.

Geil finde ich noch die Aussage vom Richter: "Sie haben sich selbst ans Messer geliefert"....
Heißt das jetzt: "Ihr Selbstanzeige erkenne ich nicht an, aber ohne die wären wir ihnen nie auf die Schliche gekommen"?

Bei der Höhe der hinterzogenen Steuern ist eine Gefängnisstrafe unumgänglich. Eine Selbstanzeige wirkt strafbefreiend oder zumindest strafmildernd.
Dass der Stern jetzt zu den offiziellen Ermittlingsbehörden zählt war mir hingegen neu.
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13.03.2014 15:43 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -10
 
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@TheJerker
Wenn Sie Jurist sind hoffe ich dass sie in der Arbeitswelt nicht zu solchen Schnellschüssen und schlampigen Begründungen greifen ohne den Sachverhalt im Detail zu kennen.

Für sie als Jurist sollte es ja durchaus bekannt sein, dass man erst alle Fakten benötigt um ein ordentliches Urteil fällen zu können...


Wie wird es juristisch bewertet, dass alle Parteien sagen dass zum Zeitpunkt der Selbstanzeige niemand wußte dass es sich um Hoeneß handelt, aber es zeitgleich Zweifel gibt dass dies der Fall war?

Naja die Revision wird ihm wohl eine Bewährungsstrafe holen..
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13.03.2014 15:44 Uhr von Jason31
 
+3 | -1
 
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@Diesel1

Das ist so doch gar nicht richtig. Zum einen muss er das bisweilen unversteuerte Geld nachzahlen, zum andern kommt eine Geldstrafe oben drauf. Unterm Strich muss er also das zahlen, was er als ordentlicher Bürger gezahlt hätte, plus eine Strafe die nun dazu kommt, weil er "Steuermoral" etwas eigenartig ausgelegt hat...
Nebenbei wandert er dafür noch in den Bau.

Alles in Allem ein durchaus gutes Urteil, zumal auch nur ein Monat Knast ihm sein Leben beruflich doch ziemlich versaut. Als Vorgestrafter kann und wird er seinen Vorstandsposten abgeben müssen und auch anderswo keinen mehr bekommen, wie Bildungsminister dies schon sehr genau auf den Prunkt brachte.
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13.03.2014 15:47 Uhr von Daffney
 
+0 | -2
 
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Ja müsste dann die offenen 7 mio. € nicht nachzahlen wenn er ins Gefängnis geht?
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13.03.2014 15:48 Uhr von ClydeB
 
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Für alle die meinen, das Strafmaß sei zu hoch im Vergleich zu Mördern etc:
Im Knast für Wirtschaftsverbrechen (Steuerhinterzug etc.) gibts TV, Radio, nen Fitnessraum, Freigang, Arbeiten außerhalb - Schlafen drinnen, usw.
Das alles muss man sich im Knast für Mörder etc. verdienen und auch dann nur nach langer Zeit und nur in besonders gnädigen Fällen.

5 Jahre hier oder 5 Jahre dort, das macht den Unterschied. Hier zählt nicht die Dauer sondern das Umfeld. Möchtest Du lieber mit Mördern und Vergewaltigern in ne Sammeldusche oder mit Steuerhinterziehern?

Das sollten mal alle überlegen.

Mörder sind übrigens Leute, die bewusst einen anderen Menschen umbringen, Totschläger welche, die das Umbringen an sich nicht geplant hatten. Das ist auch noch ein Unterschied.

Für Steuerhinterziehung sind 10 Jahre max. Strafe. Ab 1 Million SOLL es bereits eine Freiheitsstrafe geben (dazu sind 2 Jahre, 1 Monat) Minimalstrafe.
Bedenkt man also, dass Höneß mindestens 2 Jahre 1 Monat und maximal 10 Jahre bekommen sollte, ist das Strafmaß mit 3 Jahren 6 Monaten schon extrem gering ausgefallen.
Die 5 Jahre 6 Monate des Staatsanwaltes hatten bestimmt schon Geständnis etc. als mildernde Umstände mit einberechnet. Das war immerhin ein Mittelmaß. Oder wieviele Millionen oder Milliarden soll man dem deutschen Volk nun schaden zufügen für 5-10 Jahre?

In BaWü gabs vor ner Weile nen Fall, da wurden einige für 5-10 Jahre verknackt wegen 10 Mio. Klar, keine Selbstanzeige etc. aber Betrag ein Drittel und Strafmaß doppelt so hoch!

Höneß kann mit dem Urteil eigentlich mehr als zufrieden sein und wenn er der geständige, aufrichte, steuerehrliche Mensch wäre, den er vor Gericht vorgab zu sein, akzeptiert er das Urteil ohne wenn und aber. Eine Revision zeigt, dass es nur Taktik war und wird ihn bloßstellen.
Ebenso sollte er als Präsident vom FCB zurücktreten, nachdem er selbst die Regeln für "kriminelle Subjekte" festgelegt hatte. Nach dem Urteil ist er selbst nämlich genau das.

Klar, dass die FCB-Fans das nicht wahrhaben wollen, aber soziales Engagement und Spenden soll man sicherlich nem Menschen gut rechnen, aber es sollte niemand vor Strafe schützen. Oder würdet Ihr nem Bill Gates (spendete Milliarden!!!) damit auch 100 Jahre Knast ersparen (Spendensumme war ja so viel höher)? Kriegt der nen Freibrief für Mord? Oder "nur" Totschlag? Oder was darf der?

Wo sind die Wulff-Hetzer? Da gings um 200.000 Euro Ehrensold im Jahr! Mit 27.2 Mio kann man Wulff 136 Jahre bezahlen. Habt Ihr Euch da aufgeregt und nun Euren Uli als freien Mann gehen sehen wollen?

Dass er einsitzen muss (Selbstanzeige nicht vollständig) war klar. Auch wenn das sich manche anders wünschen. Daher seid ganz ganz froh, dass es nur dreieinhalb Jahre wurden. Das IST Promibonus und Anrechnung JEGLICHER Wohltaten. Angemessen wären vielleicht 5 Jahre gewesen. Das dürfte jeder Jurist bestätigen.

@Jolly.Roger:
>>Der Richter hatte "Zweifel" ob Hoeneß ohne die Stern-Recherchen Selbstanzeige eingelegt hätte. In dubio pro reo kennt dieser Richter anscheinend nicht, dafür aber wohl Glaskugelleserei.<<

Man kann dies auch so auslegen: "Ich zweifle an Ihrer vorgegebenen Steuerehrlichkeit, da ich denke, sie hätten keine Selbstanzeige eingeleitet. Die Selbstanzeige wird wegen Formfehlern nicht anerkannt."

Damit passt alles, denn eine Aussage die mildernd wirken soll, darf ein Richter ermessen, hier gilt kein "In dubio pro reo".

[ nachträglich editiert von ClydeB ]

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