13.03.14 09:47 Uhr
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Selbstversuch: Was taugt die vorausgefüllte Steuererklärung?

Für viele klingt es wie ein Traum. Das Finanzamt wirbt dafür, dass man sich nur einmal elektronisch bei selbigem anmelden müsse und schon findet man dort seine persönliche Steuererklärung und zwar unterschriftsreif.

Seit Anfang 2014 stünde dem Bürger die vorausgefüllte Steuererklärung nun zur Verfügung. Dabei stünden zum Beispiel unter anderem bereits die Daten vom Arbeitgeber, von der Rentenversicherung, sowie die Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherungen zur Verfügung.

Bevor man jedoch wirklich starten kann, bedarf es unter anderem der Eingabe von persönlichen Daten, sowie der von zwei Codes, wovon einer per Mail und der andere per Post kommt. Letztendlich hat der Autor aufgegeben, da er die versprochene Erklärung nicht so einfach finden konnte, wie versprochen.


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WebReporter: braincontrol
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Finanzamt, Steuererklärung, Selbstversuch
Quelle: www.faz.net

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2014 09:47 Uhr von braincontrol
 
+5 | -2
 
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Wen der komplette Selbstversuch interessiert, der kann in der Quelle noch einmal genauer nachlesen. Da ist der "Leidensweg" ausführlich dargelegt.

Eigentlich hätte ja klar sein müssen, dass solch ein Service nicht ohne weiteres und vor allem nicht so einfach wie versprochen und beworben funktioniert - zumindest nicht in unserem kleinen Ländle.
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13.03.2014 10:14 Uhr von delldesso
 
+5 | -3
 
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Habe das gemacht und es ist für nen arsch.

Habe Wiso Steuer 2014 benutzt...

Schritte:
1. Man muss für ELSTER einen Schlüssel beantragen
2. Dann auf Post vom Finanzamt warten bis zu 2 Wochen
3. Schlüssel von Elster Portal runterladen und pw etc vergeben
4. Abruf der Daten wiso 2014 starten schlüssel aussuchen --> abruf der daten
5. Finazamt Portal verlang einen Freischaltcode für den Abruf der Daten für jeden dessen Daten abgerufen werden sollen (Ehemann+ Ehefrau+ etc)
6. für jede Person steueridentifikationsnummer wieder raussuchen Freischaltcode beantragen.
7. wieder bis zu 2wochen warten auf Brief vom Finanzamt
8. jetzt endlich abruf..via wiso 2014-->schlüssel hochladen, freischaltcode für alle personen eingeben
9. abrufdaten für Ehemann bereit...für die frau nichts vorhanden?
10. 1 Woche gewartet für frauchen auch endlich verfügbar
11. Sichtung der Abruf Daten: eingetragen sind Anschrift Name etc...gesammte lohnsteuer welche auf der Jahres Endabrechnung steht (etin...)und wenn man Riester hat dessen betrag...

Theoretisch könnte man es so abschicken *lol* via Elster und nachbezahlen oder man trägt ausgaben, Pendlerpauschale etc. ein und schickt es dann ab.
Wenn man die codes und schlüssel hat erspart es in Zukunft eintipp arbeit für basisdaten von 5 Minuten.
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13.03.2014 11:29 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -0
 
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Ich hab ebenfalls alles in WISO Steuer eingetragen, dazu meine anderen Daten die verlangt und notwendig waren und der Drops war nach 30 Minuten gelutscht.
6 Wochen später hatte ich meine Steuerrückzahlung und war zufrieden. Die paar Basisdaten einzuegeben machen den Kohl echt nicht mehr fett.
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13.03.2014 11:55 Uhr von Awaker
 
+1 | -3
 
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lol
die deutschen sind ja lahm :D
in österreich wird das schon ewig gehandabt..
man muss netmal mehr zum finanzamt..
Ausweisnummer im Internet eingeben, 1woche später zugangsdaten.-. dann einsteigen und alles shcon fix und ferig man muss nur noch sonderausgaben etc. angeben =D
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13.03.2014 12:19 Uhr von VT87
 
+1 | -2
 
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Eine 08/15 Steuererklärung sollte auch so nicht mehr als 1 Std. dauern. Wer natürlich sämtliche "Werbungskosten" aus den Ecken sammelt und keine Ordnung in den wichtigen Unterlagen hält, der sitzt halt länger dran.
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13.03.2014 14:32 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -2
 
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War klar dass hier wieder ohne Sinn und Verstand gepöbelt wird.

Wie stellt ihr euch denn vor dass die automatische Steuererklärung Dinge wie Pendlerpauschale, Sonderausgaben etc. berücksichtigt?

Das kann gar nicht funktionieren!!
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13.03.2014 15:36 Uhr von cvzone
 
+1 | -0
 
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Habe es erst selber vor kurzem gemacht, es ist genau wie delldesso beschreibt.

Unterschriftsreif ist da gar nichts, wie den auch!? Er importiert eigentlich nur so die 5-6 wichtigsten Zahlen in die entsprechenden Felder, hätte man in 30 Sekunden mit dem e-Lohnsteuerkartenausdruck auch selber machen können.

Nutzlos ist es nicht, aber der Aufwand steht in keinem Verhältnis.

[ nachträglich editiert von cvzone ]
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13.03.2014 16:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -1
 
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Bei uns in Deutschland herrscht beim Finanzamt noch das pure Mittelalter.
Meine Büro-Software erlaubt mir die Umsatzanmeldungen und Erklärungen und Steuerbescheide elektronisch an das Finanzamt zu senden. Die Bearbeiter bekommen jedoch gar nichts davon mit. Ergo muss man es noch unterschreiben auf dem Papierweg zum Finanzamt bringen (wozu per ELSTER übermitteln?).
O-Ton des Finanzamtes: Noch gibt es keine Möglichkeit die Unterschrift elektronisch zu leisten. Ein System mit Personalausweiskarte + Kartenlesegerät ist irgendwann einmal im Jahr 3000 geplant.
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13.03.2014 17:10 Uhr von Djerun
 
+1 | -0
 
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tja, ich habe mir vor 3-4jahren ein zertifikat über elster angelegt
habe mich 1x postalisch identifiziert
und kann jetzt meine steuerdaten jedes jahr abrufen, ins programm für die steuererklärung übernehmen, werbungskosten etc dazu packen, mit zertifikat abschicken und hab den bescheid online nach ca 3 wochen, ohne jeden zettel

wenn man allerdings zu faul ist den aufwand zur identifizierung 1x zu durchlaufen, hat man pech gehabt
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13.03.2014 21:53 Uhr von schaefchen11
 
+1 | -0
 
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als ich nach ca 3 wochen die schlüssel zum abrufen meiner daten hatte funktionierte das tadellos. meine daten herruntergeladen, das was ich steuerlich absetzen will eingetragen und abgeschickt. und 2 wochen später war der steuerbescheid schon da....
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14.03.2014 09:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -2
 
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@Djerun @schaefchen11

Nicht jedes Finanzamt nimmt es an. Es gibt viele Städte und Gemeinden wo noch Mittelalter herrscht. Und Steuererklärungen von Selbständigen, wie die Umsatzsteuererklärung akzeptieren sie schon gar nicht.
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14.03.2014 11:06 Uhr von KingPiKe
 
+1 | -0
 
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Habe es selbst erst vor kurzem gemacht.
Fand ich jetzt nicht übertrieben aufwändig oder kompliziert.
Dort sind halt wichtige Daten hinterlegt. Ist schon logisch, dass man da nicht mit einer einfachen Anmeldung weiterkommt.
Bei Elster anmelden und 1 Woche auf den Code warten. Dann für die vorausgefüllte Steuererklärung anmelden und wieder eine Woche warten. Das war es dann.

Die Steuererklärung ist danach aber alles andere als Abgabgefertig. Würde ich das tun, müsste ich Steuern nachzahlen (Stk. 1, keinen Freibetrag, keine Kinder), weil die Verpflegungspauschale von meinem Arbeitgeber zwar eingetragen wird, diese aber nochmal explizit nachgewiesen werden muss. Ansonsten wird dieser Betrag eben versteuert.

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