13.03.14 18:35 Uhr
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AfD will angeblich konservative Homosexuelle, Frauen und liberale Christen gewinnen

AfD-Chef Bernd Lucke dementiert Vorwürfe, er wolle seiner Partei einen christlich-fundamentalistischen Kurs verordnen. Das Gegenteil sei der Fall. Lucke befürworte sogar das konservative Modell der Eingetragenen Lebenspartnerschaft für Homosexuelle und die verfassungsrechtlich geforderte Gleichstellung mit der konventionellen Ehe.

Er stelle sich auch hinter liberale und demokratisch organisierte Christen. "Wir grenzen keinen aus, aber die Zeiten calvinistischer Kirchenzucht sind längst vorbei", so Lucke. Auch verteidigte er sich gegen den Vorwurf, ihm lägen die Rechte von Frauen nicht am Herzen.

"Meine eigene Frau ist seit langer Zeit berufstätig, meine Mutter war es, meine Schwester und meine Schwägerin sind es, meine Töchter werden es sein." Damit kommentiert Lucke einen negativen Pressebericht der "FAZ", die seiner Meinung nach Hetze gegen die AfD betreibe.


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WebReporter: Reinhard_Schneider1
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