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München: Rechtsextremist benutzt Flüchtlinge für Wahlkampf mit Beleidigungen

Der rechtsextreme Münchner Stadtrat Karl Richter ist ohne Anmeldung in die Asylunterkunft Bayernkaserne gegangen und hat sich dort mit den ahnungslosen Flüchtlingen fotografieren lassen und empfahl ihnen die Heimreise.

Die Bilder lud er ins Internet hoch, die sofort beleidigend kommentiert wurden und der Politiker der "Bürgerinitiative Ausländerstopp" (BIA) ließ dies stehen.

Die gezielte Provokation hat nun ein rechtliches Nachspiel, denn der Bayerische Flüchtlingsrat will Richter nun anzeigen, weil er ohne Anmeldung in die Unterkunft eindrang und die Persönlichkeitsrechte der Asylsuchenden verletzt habe.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Wahlkampf, Rechtsextremist
Quelle: www.sueddeutsche.de

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12.03.2014 19:02 Uhr von shadow#
 
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"Einer der betroffenen Flüchtlinge, der am Dienstag von einem Vertreter des Ausländerbeirats befragt wurde, habe berichtet, dass der Politiker zusammen mit einem Afrikaner in die Unterkunft gekommen sei. Der dunkelhäutige Begleiter, der als Dolmetscher fungierte, soll um ein gemeinsames Foto gebeten und Richter als seinen Fußballtrainer vorgestellt haben. Ansonsten sei nichts gesprochen worden - anders als von Richter behauptet. Der rechtsextreme Stadtrat brüstet sich damit, den Flüchtlingen die sofortige Heimreise nahegelegt zu haben."

Was zur Hölle?

"Auf Nachfrage räumt Richter ein, die Asylbewerber nicht um eine Genehmigung für die Veröffentlichung der Fotos gefragt zu haben. Er habe sich auch nur als Stadtrat vorgestellt, aber nicht seine Parteizugehörigkeit offenbart - eine Aussage, die im Widerspruch zu dem Bericht des Flüchtlings steht. Richter sitzt seit 2008 für die "Bürgerinitiative Ausländerstopp" (BIA) im Stadtrat und ist stellvertretender Bundesvorsitzender der rechtsextremen NPD."

Ein größeres Problem als solche Arschlöcher sind die Dummköpfe, die sie wählen.

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