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USA: Todeskandidat kommt nach 26 Jahren frei - 330.000 Dollar Entschädigung?

Im Jahre 1984 wurde der Amerikaner Glenn Ford für einen Mord, welchen er, wie sich jetzt herausstellte, nicht begangen hat, zum Tode verurteilt. Er soll damals einen Juwelier getötet haben, für welchen er gelegentlich Gartenarbeit verrichtet hat.

Glenn Ford selber hatte die Tat stets bestritten, wurde dennoch im Jahre 1988 in die Todeszelle verlegt. Dabei stellte sich jetzt heraus, das seine Aussagen von damals der Wahrheit entsprachen und er sich zum Tatzeitpunkt nicht am Tatort aufgehalten hatte.

Laut dem Gesetz des Staates Louisiana stehen dem Mann nun bis zu 330.000 US-Dollar an Entschädigung zu. In einem Interview gab der Mann an, trotzdem Verbitterung zu spüren, da ihm niemand die Zeit, die er im Gefängnis verbringen musste, wiedergeben könne.


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WebReporter: braincontrol
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Entschädigung, Todeskandidat
Quelle: www.n24.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2014 12:29 Uhr von braincontrol
 
+16 | -1
 
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Also, mal ganz ehrlich, ich finde das 330.000 Dollar eine schwache Entschädigung für all die Jahre sind. Es ist ja nicht nur so, dass er im Gefängnis saß, nein, er lebte ja auch jahrelang mit dem Gefühl, dass er irgendwann für etwas sterben muss, was er nicht getan hat. Diesen psychischen Druck, den man da erleben muss, das ist doch einfach nur unvorstellbar, oder?
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12.03.2014 12:57 Uhr von derSchmu2.0
 
+10 | -0
 
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Hab iwas im Kopf, dass es in anderen Staaten Millionenklagen hagelte, wo Leute nichma halb so lang im Knast saßen...auch wenn ich Millionenklagen verabscheue...aber in solchen Fällen wären sie durchaus vertretbar...
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12.03.2014 13:08 Uhr von tutnix
 
+7 | -1
 
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zuwenig, da muss man noch 2 nullen dranhängen. schon aus strafe für den staat, damit er es lernt, seine beamten ordentlich ermitteln zu lassen.
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12.03.2014 14:51 Uhr von atrocity
 
+2 | -0
 
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@tutnix In Deutschland hätte es noch weniger Entschädigung gegeben...
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12.03.2014 21:01 Uhr von tutnix
 
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@atrocity

deutschland ist eben noch übler in dem punkt, ändert aber nichts an meiner meinung, das die entschädigung lächerlich niedrig ist.

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