12.03.14 09:24 Uhr
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Audi: Nach Gewinnrückgang - Weniger Geld für Mitarbeiter, mehr Geld für Vorstand

Automobilhersteller Audi hat einen Gewinnrückgang von drei Prozent verkünden müssen. Das hat Folgen für die Beschäftigten: Die Mitarbeiter des Autobauers werden weniger Erfolgsbeteiligung erhalten.

Trotz des Gewinnrückgangs und der Kürzung der Erfolgsbeteiligungen für die Mitarbeiter wird der Vorstand mehr Geld erhalten.

Die variablen Bezüge für den Vorstand sind zwar gesunken, aber die Gesamtbezüge des Gremiums steigen um drei Prozent auf 23,4 Millionen Euro.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Mitarbeiter, Audi, Vorstand, Gewinnrückgang
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2014 09:28 Uhr von muhkuh27
 
+8 | -34
 
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12.03.2014 09:44 Uhr von asianlolihunter
 
+9 | -43
 
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12.03.2014 09:55 Uhr von Azureon
 
+29 | -2
 
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So motiviert man seine Mitarbeiter. :)
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12.03.2014 10:08 Uhr von Jaegg
 
+24 | -1
 
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Super Firmenpolitik...
Bei einem Gewinnrückgang die Erfolgsbeteiligungen zu kürzen ist ja völlig verständlich. Aber wie kann man im selben Atemzug zig Millionen für den Vorstand raushauen? Er hat es sich doch ganz offensichtlich am wenigsten verdient. Die normalen Arbeiter werden wohl kaum etwas mit dem Gewinnrückgang zu tun haben. Das sind die Früchte der Unternehmensführung..
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12.03.2014 10:11 Uhr von asianlolihunter
 
+5 | -27
 
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12.03.2014 10:19 Uhr von turmfalke
 
+12 | -7
 
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Was ist denn Audi? Ach das sind doch die Hoeneß-Unterstützer, war doch klar das diese Lügner sich die Taschen füllen, scheiss auf den Rest der Mitarbeiter. Boykottieren diese Drecksfirma was Anderes haben die nicht verdient!
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12.03.2014 10:46 Uhr von Perisecor
 
+7 | -16
 
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@ turmfalke

Der inhaltlichen, aber auch der darstellerischen Qualität deiner Kommentare nach, kannst du dir doch sowieso keinen Audi leisten.




Audi ist aber auch eine fiese Firma. Zahlt den Mitarbeitern einfach nur durchschnittlich 6900€ - einfach so. Und stellt auch noch 1500 neue Mitarbeiter ein. Wirklich eine ganz große Schweinerei. Oder, wie äußerst qualifizierte Kommentatoren wie z.B. voice36 sagen würden: "Pack".
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12.03.2014 10:49 Uhr von bewu1982
 
+7 | -1
 
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UND ???

Würde jeder so machen wenn er könnte, siehe unsere politiker die von verzicht reden und diäten erhöhen.
aber besser weniger erfolgsbeteiligung als gar keine, oder??
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12.03.2014 10:51 Uhr von artefaktum
 
+16 | -3
 
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@Perisecor

"Der inhaltlichen, aber auch der darstellerischen Qualität deiner Kommentare nach, kannst du dir doch sowieso keinen Audi leisten."

Das ist ja ein tolles, sachliches Argument.

Merke: Wer sich einen Audi leisten kann hat grundsätzlich mehr recht als Menschen, die sich keinen leisten können.
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12.03.2014 11:10 Uhr von Perisecor
 
+4 | -15
 
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12.03.2014 11:31 Uhr von artefaktum
 
+7 | -3
 
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@Perisecor

Darf man denn nur zum Boykott von Dingen aufrufen, die man sich leisten kann?

Ist die Frage, ob ein Boykott angebracht ist, denn abhängig von der Brieftasche des einzelnen?
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12.03.2014 12:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -1
 
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@Carnap
Ich habe vor Jahren eine kleine Selbständigkeit mit 3 Mitarbeitern gegründet, mit der Idee alte Tonbänder und Schallplatten usw. zu digitalisieren. Das ist eine 80-Stunden-Woche mit knallhartem Stress.

Meine Erfahrung mit BWLer ist, dass sie 0 Ahnung haben, keine Ideen, keine Strategien - und ich kann sehr viele BWLer auflisten, die mit ihrer Selbständigkeit den Offenbarungseid (persönliche Pleite) abgeben mussten. Davon ca. 50 BWLer die es als Finanzberater versuchten und schon mit Offenbarungseid in die Firma für Finanzberatung kamen.
Leute die selber nicht mit ihrem Geld umgehen konnten, waren Finanzberater mit BWL.

Mindestens einen Vorstand kenne ich, dessen Tätigkeit aus Philosophieren und Wein trinken besteht. Es war halt wichtig, dass sein Name als Vorstand im Briefkopf steht. Eine aktive Rolle - außer Geld verdienen - besteht nicht.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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12.03.2014 12:51 Uhr von Perisecor
 
+0 | -6
 
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@ artefaktum

"Darf man denn nur zum Boykott von Dingen aufrufen, die man sich leisten kann?"

Wenn man sich nicht lächerlich machen möchte - ja. Immerhin sollte man seine Aufrufe ja auch umsetzen können.
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12.03.2014 12:53 Uhr von Perisecor
 
+0 | -8
 
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@ Carnap

"Das ist Fakt und damit rühmen die sich !"

Das kannst du offensichtlich doch gar nicht beurteilen.



@ VollArsch

"Danke für deine Steuern. Lebt sich sehr gut damit :)"

Jop, manche sind halt auch mit 350€ im Monat glücklich, fein.
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12.03.2014 13:24 Uhr von sylvi
 
+2 | -5
 
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Der kleine Fliessbandarbeiter hat im letzten Jahr 8000€ Prämie bekommen.

Diesmal werdens halt "nur" 6900€
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12.03.2014 13:35 Uhr von Atheistos
 
+2 | -2
 
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Solche Gehaltssteigerungen sind meistens in den Vorstandsverträgen festgehalten. Die Prämien für die Arbeiter sind hauptsächlich Kann-Leistungen.
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12.03.2014 14:13 Uhr von Perisecor
 
+0 | -8
 
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@ Mister-L

Ich fahre ebenfalls keinen Audi, ich könnte mir aber problemlos einen leisten - darum geht es.


Was die Schwarzmalerei soll, verstehe ich auch nicht. Audi hat 3% Gewinnrückgang zu verzeichnen und die Bonuszahlungen sind sowieso freiwillig. Wo ist also das Problem?

Warum sollte der Vorstand auf vertraglich geregelte Lohnerhöhungen verzichten? Die Mitarbeiter bekommen doch ebenfalls tariflich geregelte Lohnerhöhungen.
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12.03.2014 15:06 Uhr von Perisecor
 
+0 | -6
 
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@ Mister-L

Warum sollte man das "vermitteln"?

Die Mitarbeiter bekommen genauso jährliche Gehaltssteigerungen wie der Vorstand auch.

Beide bekommen ebenfalls erfolgsabhängige Prämien - und diese sind bei beiden Gruppen (!), Vorstand wie normale Mitarbeiter, dieses Jahr geringer.



Die moralische Verpflichtung den Mitarbeitern gegenüber wird mit 6900€ Bonuszahlung - einfach so - wohl problemlos eingehalten.
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12.03.2014 16:50 Uhr von luzifer18
 
+0 | -0
 
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asianlolihunter sollte man eigentlich eh mal auf die fühler fühlen...egal...troll :)


Achja , irgendwann wird auch das schief gehen =)
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12.03.2014 18:03 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -0
 
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Da sieht man wieder mal, wie vollkommen selbstlos und aufopfernd diese Brüder und Schwerstern sind!
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12.03.2014 21:02 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -1
 
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@ asianlolihunter

Schonmal überlegt das ein Vorstand ohne gute Arbeitnehmer nichts ist ?
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13.03.2014 10:25 Uhr von Dr.Eck
 
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Was ist denn daran so schwer zu verstehen und warum wird diese "Diskussion" so polemisiert ?

Der "normale" Mitarbeiter (und auch normale Manager) bekommen eine Gewinnbeteidigung die maßgeblich auf dem Gewinn des zurückliegenden Jahres beruht. Das hat nichts mit verkauften Autos, nichts mit strategischen Entscheidungen zu tun. Das ist eine kurzfristige Gewinnbeteidigung (und in dieser Branche bei weitem keine Normalität).

Der Vorstand bekommt große Teile seinens Bonuses für Zeiträume die viel länger sind. Langfristige Entwicklungen, verkaufte Autos, gesteigerte Marktanteile, mehr Mitarbeiter, zukünftige Tendenzen die erst in Monaten oder Jahren Gewinn abwerfen und wenn diese gut sind (Audi rennt von Verkaufs zu Verkaufsrekord) dann steigt auch deren "Bonus".

Warum muss man solche Diskussionen immer so primitiv und einseitig (schwarz/weiß Denken) führen ?

[ nachträglich editiert von Dr.Eck ]
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13.03.2014 10:34 Uhr von delldesso
 
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Ja das ist der Gierkapitalismus der Manager...beid en Beschäftigen wird immer gkürzt


ohh wir haben usnere gestcken ziele 20% mehr umsatz/gewinn nicht erreicht

kürzung bei der belgschaft

wir haben unsere gesteckten ziele erreicht, aber nächstes jahr wollen wir wieder mehr 20%, deshalb müssen wir belegschaft kürzen....

aber sich selber immer schön fette gehälter zahlen
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13.03.2014 22:24 Uhr von DoctorWho
 
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Herr Dr.Eck aus Ingolstadt:

sehr ausführliche und gute Beschreibung dessen, was hier bei Audi geschieht.

[ nachträglich editiert von DoctorWho ]

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