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Japan: Drei Jahre nach Fukushima will man wieder Atomreaktoren hochfahren

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe kündigte an, dass die rechtskonservative japanische Regierung wieder Kernkraftwerke ans Netz bringen will.

Bis zum heutigen Tag sind alle 48 kommerziellen Atomreaktoren in Japan noch vollständig heruntergefahren.

Aus diesem Grund importiert Japan nun seit längerer Zeit verstärkt Gas und Öl für Wärmekraftwerke. Diese hohen Energiekosten belasten die Wirtschaft und sollen durch das Hochfahren der Atomreaktoren gedrückt werden.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Fukushima, Atomreaktor
Quelle: www.heise.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2014 19:09 Uhr von sfmueller27
 
+8 | -1
 
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Dass der Atomausstieg in Deutschland auch heute noch für große Diskussionen zwischen Gegner und Befürwortern sorgt, erlebe ich selbst in meinem Bekanntenkreis immer wieder.
Japan hingegen hat meiner Meinung nach sich als komplett inkompetent im Umgang mit Fukushima erwiesen. Die Lage ist dort noch immer außer Kontrolle aber die anderen Kraftwerke wollen sie tatsächlich wieder hochfahren! Noch ein oder zwei Unfälle und Japan ist nicht nur wirtschaftlich erledigt.
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10.03.2014 21:48 Uhr von mrrattle
 
+3 | -0
 
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was haben die Grünen und die SPD nach dem Unglück in Japan sich aufgeführt. Weg mit Atomstrom, sofort abschalten, der Tsunami und das Erdbeben findet auch bei uns statt, usw.
Der Regierung blieb nichts anderes übrig, als zu reagieren, sonst hätte es einen Aufschrei gegeben. Was haben wir von dem unnötigen Schnellschuß? Strompreise die ins unermessliche steigen, kein durchdachter Plan, wie der Atomstrom ersetzt werden kann. Immer mehr Betriebe die von der Stromzahlung befreit werden, welche wir als "normale" Bürger dafür mehr zahlen müssen. "Der deutsche Michel zahlt schon". Statt sich gemeinsam hinzusetzen und zu überlegen, wie man Strom neu gewinnen könnte, nur Chaos hoch 3. Pläne wie Windräder, Strommasten in riesiger Größe wurde auf die schnelle aus dem Boden gestampft. Braunkohlekraftwerke als riesige Dreckschleudern die der Umwelt nachweislich schaden, bleiben bestehen. Armes Deutschland
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10.03.2014 22:11 Uhr von ein_fremder
 
+6 | -0
 
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Kann mich noch an David Cameron erinnern als er sagte: (so oder so ähnlich)
"Im fernen Japan explodiert ein AKW und Deutschland verliert den Verstand"
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11.03.2014 09:46 Uhr von jschling
 
+5 | -1
 
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ich finde es erschreckend, wie man aus rein wirtschaftlicher Sicht (Regierung Japans) oder einfach nur wegen Unwissenheit (hier bei SN wohl der Hauptgrund) die Atomtechnik schön redet, nur weil es etwas billiger ist (eigentlich ist es das überhaupt nicht, wenn man die Gesamtkosten, insbesondere die Müllentsorgung, hinzu rechnet !)

Hier bei uns würde es nach einem Störfall wahrscheinlichauch nicht besser laufen als in Fukushima. Und auch ohne Tsunamis ist es gefährlich, auch erst ein paar Jahre her, dass im schwedischen Forsmark ein Vattenfall Atomkraftwerk, Marke Siemens, kurz vor dem hochgehen war, weil dort mehrere Sicherheitssysteme nicht gegriffen haben.
Wenn die Folgen absehbar wären, ein lauter Knall, vielleicht eine Kleinstadt ausradiert = OK, wen störts *g*, aber ein Atomunfall macht ganze Landstriche auf lange Sicht unbewohnbar (das man in Japan die Leute wieder in kontaminierte Gebiete zurück schicken will ändert daran nicht wirklich was). Von daher kann man selbst bei wohlwollender Risikoabschätzung nur klar NEIN zu Atomkraft sagen, egal was es kostet.
Und die Kosten für umweltverträgliche Energie und die EEG-Umlage sind teure Massnahmen unserer Regierung - das wäre auch deutlich billiger möglich gewesen, nur würden sich dann einige wenige Leute mit viel Einfluss dann nicht ganz so heftig eine goldene Nase daran verdienen :-(( aber egal wie: Geld/Kosten kann unmöglich ein Argument pro Atomraft sein
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11.03.2014 15:19 Uhr von sfmueller27
 
+0 | -0
 
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Ich wohne nicht weg von einen AKW. Sachlich kann ich durchaus verstehen, dass viele Deutsche auf AKWs nicht verzichten wollen (da letzten Endes dann unsere Nachbarn mehr bauen und uns den Strom teuer verkaufen).

Gefühlsmäßig freue ich mich auf dem Tag, an dem das heimatnahe AKW abgeschaltet wird.
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11.03.2014 19:46 Uhr von wombie
 
+0 | -1
 
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Das war zu erwarten und ja auch lange angekuendigt. Die menschenverachtende Politik der japanischen Regierung ist schon erschuetternd.

Andererseits, unsere Politiker sind auch nicht besser. Alles korruptes Gesocks, weltweit.

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