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Ingenieurmangel nur eine Kampagne der Wirtschaft?

Immer mehr Abiturienten möchten Ingenieur werden. Am Ende des Studiums landen sie aber tatsächlich nur bei Leiharbeitsfirmen. Experten warnen nun den Ingenieurnachwuchs, dass der Mangel nur eine Kampagne der Arbeitgeber sein könnte.

Gerd Bosbach, ein Statistikprofessor an der Hochschule Koblenz, erklärt, dass von Arbeitgebern Kampagnen gemacht werden, um mehr Leute für ein Ingenieurstudium zu begeistern. Auf diese Art können die Firmen dann aus einer Vielzahl gut Ausgebildeter frei wählen.

Dass kein Ingenieurmangel vorherrscht, zeigt sich auch daran, dass viele Absolventen aus dem Ingenieurbereich lediglich über Zeitarbeit angestellt werden. Bei einem wirklich vorhandenen Mangel würden die Firmen entsprechend versuchen, Ingenieure selbst fest anzustellen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Kampagne, Mangel, Ingenieur, Leiharbeit
Quelle: www.sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2014 18:51 Uhr von sfmueller27
 
+4 | -0
 
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Hätte nicht gedacht, dass Ingenieure doch kein so gutes Standbein haben. War bis zu dem in der Quelle ersichtlichen Artikel relativ überzeugt, dass man als Ingenieur schnell einen gut bezahlten und unbefristeten Arbeitsvertrag bekommt.
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10.03.2014 18:54 Uhr von sfmueller27
 
+2 | -1
 
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Ich war immer der Meinung, dass ein Studium der Ingenieurwissenschaften einen gut bezahlten und unbefristeten Job bedeutet. Ich hätte nicht vermutet, dass der Ingenieurmangel nur eine Werbelüge ist, damit die Wirtschaft mehr Auswahl bei der Einstellung hat.
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10.03.2014 19:31 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+17 | -1
 
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Daraus ist ersichtlich: der Bedarf an "Fachkräften" aus dem Ausland ist ebenfalls eine Lüge.
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10.03.2014 19:34 Uhr von El-Diablo
 
+9 | -1
 
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JA die wollen Fachkräfte zu billigen unterirdischen Löhnen. Ich selber kenne genug Absolventen, die für nen Verarschungslohn arbeiten ...die sollen direkt mit den Indern oder den Osteuropa Fachkräften im Preis konkurrieren.
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10.03.2014 19:34 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+1 | -4
 
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mhh also keine Ahnun was die Studiert haben, aber ich als Ingenieur (jetzt 2 Monat im Job) wurde sogar von der Firma gefragt ob ich dort anfangen soll.
Und schlecht bezahlt ist es meiner Meinung auch nicht.
3.000€ Einstiegsgehalt, 0 Jahre Beruferfahrung, Größe der Firma 10 Leute
Andere aus meinem Studium müssen überstunden schieben wie sonst was weil zu viel arbeit ist
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10.03.2014 20:11 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -2
 
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Ach neeeeiiin, wär hätte das gedacht...
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11.03.2014 00:30 Uhr von Kostello
 
+0 | -1
 
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Der Vorsitzende der Prüfungskommission meiner Universität, welche von sich sagt, dass sie eine der besten der Welt ist, sagte zu mir, dass die Professoren Noten geben können, wie sie wollen. Die verdienen zwar gut, aber manche von denen bekommen den Hals auch nicht voll genug. Bei den Absolventen mit guten Noten, wird immer geschaut, was an denen gut ist und bei den Absolventen mit schlechten Noten, was an denen schlecht ist. Absolventen mit guten Noten bekommen auch mehr und bessere Chancen, mit denen sie sich weiter besser qualifizieren können. Die anderen bekommen nur Jobs, wo sie die Drecksarbeit machen müssen und dabei kaputt gehen. Dann ist die Finanzierung des Studiums auch ein Problem, für welches man von den Firmen gemieden wird, wenn man dadurch länger gebraucht hat. Studenten von reichen Eltern bekommen keine Förderung. Nur die reichen Eltern sind reich, weil sie geizig sind. Mir fällt auf, dass einige Stellen schon jahrelange ausgeschrieben sind, ohne dass dort jemand eingestellt wird. Abschließend bleibt noch zu vermerken, dass dies in einen entnazifizierten Land geschieht.
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11.03.2014 11:42 Uhr von gugge01
 
+2 | -0
 
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Also, das Problem ist nicht die Quantität sondern eher die Qualität
Für Konzerne mögen die einseitig hochgezüchteten Spezialisten ja ausreichen, aber im KMU Beriech muss ein Ingenieur eine gewisse umfassende Grundbildung haben.
Dazu gehört unteranderen auch das ein ET Ing. Löten, ein Loch bohren ein Gewinde schnieden oder ein mehradriges Kabel ab isolieren kann. Außerdem sollte er/sie mit Stromlaufplänen und Konstruktionszeichnungen etwas anfangen können!!

Was aber wirklich nicht im Überfluss gebaucht wird sind „Wirtschafts-Ingenieure“ die nur als Excel-Tipse oder zum Kaffekoche taugen.

[ nachträglich editiert von gugge01 ]

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