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Oscar-Skandal bei "12 Years A Slave"-Abstimmung als "Bester Film"

Bei der diesjährigen Oscarverleihung gewann das Drama "12 Years A Slave" den Oscar als "Bester Film". Nun stellt sich jedoch heraus, dass nicht alle Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences den Film gesehen haben und dennoch für den Film abgestimmt haben.

Dies haben jetzt im Nachhinein einige der stimmberechtigten Mitgliedern offen zugegeben. Als Grund gaben sie an, den Film aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz gewählt zu haben, diesen jedoch wegen der Gewaltdarstellung nicht anschauen wollten.

Wie viele der über 6.000 Stimmberechtigten letztendlich so abgestimmt haben, kann nicht festgestellt werden, da sich die Mehrheit der Mitglieder in Schweigen hüllt.


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WebReporter: Nick44
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Film, Skandal, Oscar, Abstimmung, 12 Years a Slave
Quelle: www.filmstarts.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2014 13:08 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+13 | -7
 
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Ach war doch eh klar, Gravity war gut gemacht aber ziemlich langweilig im Gegensatz zu vielen anderen Filmen.

Wieso wurde "Der Medicus" nirgends nominiert? Den fand ich wirklich gut.
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10.03.2014 13:10 Uhr von Leimy
 
+29 | -0
 
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Wer nicht alle nominierten Filme gesehen hat (aus welchen Gründen auch immer - das ist einem ja schliesslich selbst überlassen), sollte allein schon aus Fairness sich der Simme enthalten.
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10.03.2014 13:18 Uhr von Darkman149
 
+10 | -1
 
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Nur ein weiteres Beispiel für den Satz "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast". Wenn auch eher in abgewandelter Form "traue keiner Preisverleihung, die du nicht selbst manupuliert hast".
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10.03.2014 14:14 Uhr von GottesBote
 
+4 | -4
 
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Das war doch der Witz schlechthin. American Hustle war der einzige Oscarreife Titel in der ganzen Verleihung! Christian Bale hat dort gezeigt, was Schauspiel wirklich bedeutet!
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10.03.2014 15:01 Uhr von VincentGdG
 
+5 | -6
 
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@SerienEinzelfall
Ich fand Gravity auch zum Einschlafen. Das war einfach die Darstellung eines Arbeitsunfalls, wenn gleich auch im All. Genauso gut hätten sie zeigen können, wie Tieftauchern die Glocke kaputt geht, einer ertrinkt, der andere rettet sich. Und davor labern sie die Zuschauer in den Schlaf. Wo ist der interessante Inhalt?
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10.03.2014 15:51 Uhr von klapperschwamm
 
+6 | -6
 
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Ich fand Gravity einfach Hammer. Wer den Film schlecht findet, der kann sich Transfromers weiter angucken oder Star Wars zum 100sten Mal. Die Physik ist sehr authentisch dargestellt worden. Dazu gibt es im Internet unzählige Sci Blogs, wo Astronauten Stellung zu den Fehlern genommen haben. Im Weltraum erscheinen uns einige Gesetzte abnormal, aber nur deshalb, weil wir sie nicht auf der Erde beobachten können.
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10.03.2014 16:17 Uhr von Atius_Tirawa
 
+4 | -7
 
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Je höher die Anzahl der erhaltenen Oscars ist.... desto größer sollte der Bogen sein den man um den Film macht. Die meisten Oscar-Filme taugen nur als Einschlafhilfe und eignen sich nicht zur kurzfristigen Berieselung bzw Ablenkung vom Alltag. Wer aber tiefgründiges usw. sucht sollte eh eher zu einem guten Buch greifen.
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10.03.2014 16:40 Uhr von AdiSimpson
 
+3 | -2
 
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Ich und meine Frau fanden Gravity 0815 d.h ganz okay, kann man schauen, aber völlig überbewertet.
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10.03.2014 16:42 Uhr von klapperschwamm
 
+2 | -0
 
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Atius_Tirawa

Es gibt Filme, die sich nach Jahren als die falschen Preisträger herausstellen. Ich habe 12 Years a Slave nicht gesehen, aber beim Film "Der englische Patient" habe ich mich schon gefragt, was die Preisrichter geraucht haben, als sie dem Film 9 Oscars verliehen.
Allgemein bieten die nominierten Filme und Preisträger sowohl Unterhaltung als auch Anspruch. Ein Buch bietet eine Tiefgründigkeit auf einer anderen Ebene, aber auch ein Film kann unglaublich fesselnd und Tiefgründig sein. Viele für den Auslands-Oscar nominierte Filme sind Anspruchsvoll, weil die Jury nicht unter Druck gesetzt wird und bei der Auswahl entsprechende Wahlmöglichkeit hat.
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10.03.2014 17:52 Uhr von klapperschwamm
 
+2 | -0
 
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SerienEinzelfall

Gerade die Szene mit Clooney ist durchaus realistisch. Die Antwort ist Impulserhaltung und kinetische Energie:
http://www.washingtonpost.com/...

Der Film ist keine Doku. Die Raumstation und das Teleskop (nicht Hubble) sind an reale Objekte angelehnt, entsprechen denen jedoch nicht in Realität.
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10.03.2014 19:09 Uhr von Katü
 
+1 | -0
 
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Gab es immer wieder schon.

z.b.

Im Jahr als Brokeback Mountain nominiert war hat es dafür sehr viele von den Strimmberechtigten gegeben die gesagt haben das Sie sich weigern den Film anzusehen.
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10.03.2014 19:21 Uhr von newsbulli
 
+1 | -0
 
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Wer ist da jetzt überrascht?
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11.03.2014 09:07 Uhr von stimpfal
 
+2 | -0
 
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"Als Grund gaben sie an, den Film aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz gewählt zu haben, diesen jedoch wegen der Gewaltdarstellung nicht anschauen wollten."

Jetzt weiß ich, warum Saw nie einen Oscar gewonnen hat. Der war den Juroren zu hart und daher haben sie ihn nicht angesehen. Und die gesellschaftliche Relevanz war nicht gegeben.

Aber Spaß beiseite. Habe 12 Years a Slave gesehen und fand den schon gut. Trotzdem sollte sich aber jemand, der seine Stimme dafür abgibt vorher schonmal sehen, wofür er abstimmt. Und woher wissen die von der Gewalt, die ihnen zuviel ist, wenn sie den Film garnicht gesehen haben? Vom Hörensagen?

Dann reicht es ja beim nächsten Mal, dass ihnen gesagt wird, dass ein Film gesellschaftlich relevant ist und einen Oscar verdient hat und dann geben sie einfach ihre Stimme dafür ab.

Wenn es schlau gemacht wird, schafft man es dann auch solchen Juroren einzureden, dass Hostel oder Saw einen Oscar verdient hätten.

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