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Neues Verfahren für die Messung von Herzrhythmusstörungen

Für circa eine Millione Patienten in Deutschland, die an Vorhofflimmern leiden, könnte das neue Verfahren eine genauere Diagnose bedeuten. Prof. Dieter Horstkotte , leitender Kardiologe des Herzzentrums in Bad Oeynhausen, hat das 3D-Verfahren in Deutschland eingeführt.

Ein spezieller Katheter, der einen dreidimensionalen Korb mit acht Armen und insgesamt 64 Elektroden aufweist, wird für diese Methode benötigt. Der Korb wird zur Analyse auf die Größe der zu untersuchenden Herzkammer ausgedehnt und misst das elektrische Potenzial an der Innenhaut des Herzens.

In Europa gibt es bisher nur drei Herzzentren, die dieses Verfahren anbieten können, eines ist die Klinik in Bad Oeynhausen. Hersteller des Systems ist die Firma Topera Medical aus dem kalifornischen Palo Alto.


WebReporter: Digifan
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: 3D, Herz, Verfahren, Störung, Messung, Rhythmus
Quelle: www.ingenieur.de

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