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Prozessauftakt: Vorwürfe gegen Uli Hoeneß umfassender als bisher bekannt

In der Steueraffäre um Uli Hoeneß wurde am heutigen Montag die Anklageschrift verlesen. Der Prozessauftakt in München wird begleitet von ein paar Fans, welche ihre Solidarität mit dem Präsidenten des FC Bayern bekunden. 150 Beamte sichern das Verfahren im Münchener Justizpalast.

Der Prozess wurde mit der Verlesung der Anklageschrift eröffnet. In dieser skizziert der Staatsanwalt, dass Hoeneß von 2001 an erst ein, dann ab 2004 zwei Schweizer Konten führte, über welche dieser Spekulationsgeschäfte "in erheblichem Umfang" abgewickelt habe.

Insgesamt gingen daraus Gewinne in Höhe von 33.526.614 Millionen Euro hervor, wodurch eine Steuerschuld von 3.545.939,70 Millionen Euro entstand. Hinzu kommt nun neu, dass Hoeneß bei seiner Steuererklärung Verlustvorträge von 5.519.739,20 Euro angegeben haben soll.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Uli Hoeneß, Prozessauftakt, Steuerschuld
Quelle: www.sueddeutsche.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2014 11:11 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -2
 
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Man darf gespannt sein, wie schwer die Vorwürfe insgesamt wiegen, und welche davon bisher verjährt sind. Angeklagt ist Hoeneß nun wegen "Steuerhinterziehung in sieben selbstständigen Fällen."
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10.03.2014 11:23 Uhr von Rechtschreiber
 
+15 | -7
 
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Ich hoffe, dass er reingelassen wird. Es kann doch nicht angehen, dass ein Promibonus schützt, und jeder andere wegen einer Lappalie schon zu über 1000 Euro Geldstrafe verurteilt wird (Diebstahl einer Schachtel Zigaretten). Die Selbstanzeige gehört restlos gestrichen. Steuerhinterziehung ist eine Straftat und gehört als solche geahndet!
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10.03.2014 11:37 Uhr von fuxxa
 
+12 | -3
 
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Ich drück dem Uli die Daumen, dass er sich im Knast gegen die anderen Häftlinge, beim Kampf um die Fernbedienung durchsetzen kann und auch mal nen Bayernspiel schauen darf
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10.03.2014 11:45 Uhr von Boron2011
 
+24 | -3
 
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Wie kann ein Staatsschädling wie dieser Mann noch Fans und Befürworter haben? Menschen wie Uli Hoeneß schaden durch Steuerhinterziehung aktiv dem Staat und somit jeden einzelnen Bürger.
Dieser Schaden ist bewusst und gewollt entstanden, da diese Menschen versucht haben, gesetzliche Pflichten zu umgehen und sich selbst zu bereichern, somit vorsätzlich anzusehen.

Es sind nicht die Menschen in Not, welche Harz 4 oder andere Hilfeleistungen beziehen, die dem Staat schaden. Es gibt vielfältige Gründe, warum Menschen in Existenznot kommen und Hilfe bedürfen, jedoch glaube ich nicht, dass Menschen vorsätzlich und gezielt ihr Leben zerstören, damit sie anschliessend von 340 € im Monat leben "dürfen".

Anders verhält es sich bei reichen Menschen, die den Hals nicht voll genug bekommen können und neben Wohlstand, dickem Konto und einem durchaus guten Lebensstil versuchen, noch mehr für sich herauszuschlagen, indem sie Verbrechen wie Steuerhinterziehung begehen.

Dies ist zumindest meine Ansicht der Dinge und von daher ... keine Gnade mit Hoeneß. Soll er die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen und eine empfindliche Strafe erhalten.
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10.03.2014 11:47 Uhr von el_vizz
 
+4 | -15
 
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10.03.2014 11:48 Uhr von azru-ino
 
+4 | -19
 
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10.03.2014 11:55 Uhr von Mankind3
 
+8 | -3
 
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@el_vizz

Abschreckende Wirkung für andere Promis die meinen Millionen an Steuern hinterziehen zu wollen...

Und wenn er in diesem Umfang Schuldig gesprochen wird, ist alles andere als Knast ein Skandal, denn bei solchen Summen sind normalerweise immer Haftstrafen vorgesehen.
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10.03.2014 12:06 Uhr von Boron2011
 
+21 | -3
 
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@azru-ino

Jeder nach seinen Möglichkeiten. Hat ein Mensch mit 1000 € im Monat, welcher 30% Steuern davon zahlt weniger geleistet als ein Mensch mit 500.000 € im Monat, der davon 30% Steuern zahlt?

Ist die Steuersumme des Besserverdienenden jetzt eine Legitimation für Kriminalität?

Wer keine Steuern zahlt, ist ein Staatsschädling, da dem Staat geschadet wird.
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10.03.2014 12:12 Uhr von Bildungsminister
 
+9 | -2
 
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Ich verstehe das Spekulieren hier und andernorts gar nicht. Leider ist die Debatte emotional sehr aufgeladen, wohl auch, weil hier FCB-Fans auf solche Personen treffen, die sich über Jahre hinweg Hoeneß´ erhobenen Zeigefinger anschauen mussten. Da kommen dann niedere Instinkte wie Schadenfreude hinzu, was aber ganz normal ist. Deswegen werden Urteile in Deutschland auch durch Gerichte, und nicht durch Bürger gefällt.

Und genau darum geht es doch jetzt. Hoeneß sitzt nun auf der Anklagebank. Dort wird man sich nun mit den Fakten und Hintergründen beschäftigen. Dabei ist vollkommen unerheblich, was Hoeneß alles bereits getan hat, oder wer ihn am liebsten schmoren lassen will. Es gibt eine ziemlich klare Gesetzeslage, immerhin ist Steuerrecht des Deutschen liebstes Recht (überspitz ausgedrückt). Und nun muss man halt schauen, was die Fakten sind, und wie diese mit Recht und Gesetz vereinbar sind.

Ja, natürlich kann man darüber streiten ob manche Gesetze im Steuerrecht nicht unverhältnismäßig gegenüber eigentlichen Kapitaldelikten oder anderen Straftaten sind. Das ist aber müssig. Die Gesetzeslage ist wie sie ist. Fakt. Auch Hoeneß kannte diese Gesetzeslage. Ich warne hier auch davor den Bock zum Gärtner zu machen. Hoeneß ist ein intelligenter Mensch, der seine Handlungen in vollem Bewusstsein ihrer Illegalität begangen hat. Nun muss er sich dafür verantworten.

Es ist ein kurzer Prozess, wahrscheinlich fällt das Urteil noch diese Woche. Dann werden wir es wissen.
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10.03.2014 12:23 Uhr von ILoveXenuuu
 
+12 | -1
 
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Scheiss doch auf den FCB.Der hat damit garnix zutun.

Hoeneß hat damals gesagt Kriminelle haben im Fussball nix zu suchen ( sagte er zu Daum damals ...der hat gekokst war aber auch ne privatsache drogenkonsum ist NICHT strafbar) und heute stellt er sich so hin ..


grade vor gericht "bääähjh mein enkel ect " ..hoffe der geht mindestens 2 Jahre weg ...
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10.03.2014 12:36 Uhr von Mankind3
 
+9 | -2
 
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@Amtsrat

Man will einfach nur das solche Leute nach dem Gesetz entsprechend bestraft werden. Nur zur erinnerung, Peter Graf hat 1996 wegen 12 Millionen Mark 3 Jahre und 9 Monate Knast bekommen.

Laut dem Spiegel geht es bei Hoeneß mittlerweile um 18,5 Millionen Euro die er hinterzogen hat.
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10.03.2014 12:38 Uhr von kspott
 
+6 | -2
 
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Wundert sich da noch jemand. Da kommt sicher noch mehr, aber dem guten Uli wird sicher nichts Passieren. Er hatt ja den Staat hoch genug beschissen. Wäres es ein kleiner dummer Untertag, der bei Fuskus 10 Euro nicht bezahlen kann, ging der sofort in Beugehaft, oder wie das genannt wird.
Hurra wir leben in einer Demokratie!
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10.03.2014 12:39 Uhr von ILoveXenuuu
 
+5 | -3
 
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Hoeneß hat also mehr als doppelt soviel geld nicht versteuert wie der Graf...

Wie war das ? Maximal 5 Jahre oder ? Wären doch hier angebracht ...

Weil was gibt es für umstände die die strafe mildern ? Das die Öffentlichkeit und die Presse über ihn so herziehen ? Sorry CARMA IS A BITCH

Aber wehe man kann irgentwelche bußgelder nicht zahlen ..ruckzuck sitzt man dann in haft fürn paar hundert euro.Aber so ein Hoeneß..unfassbar

Mr.Ich tu soviel gutes :D

[ nachträglich editiert von ILoveXenuuu ]
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10.03.2014 12:43 Uhr von Mankind3
 
+3 | -1
 
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Ich glaub 10 Jahre ist da das maximum wenn ich mich nicht irre...
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10.03.2014 12:59 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -8
 
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Davon abgesehen das Hoeneß eine Strafe verdient hat bestürzt es mich viel mehr wie hier das Maß angesetzt wird. Wenn man alles liest und resumiert muss man zu dem Ergebnis kommen:

- vergleichbar wäre das hier gefordert wird daß der Tod eines Menschen - ungeachtet wie er starb - als Mord bestraft werden müsste. Keine Unterscheidung mehr nach Unfall, Körperverletzung mit Todesfolge, Totschlag und Mord.

Und das macht einen viel mehr bedenklich als die News ansich.
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10.03.2014 13:19 Uhr von Wieselflink
 
+0 | -2
 
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Ob man bei uns auch solche Gesetze einführen sollte ?

http://www.spiegel.de/...
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10.03.2014 13:44 Uhr von el_vizz
 
+2 | -7
 
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Puuhh. 18,5 Millionen klingt dann doch heftiger, als drei, auch wenn 15 Millionen anscheinend verjährt sind.

Nichtsdestotrotz bleibe ich bei meiner Meinung, dass niemandem geholfen ist, wenn er einfährt. Am besten noch eine höhere Strafe aufgebrummt bekommt, als der herkömmliche U-Bahn-Schläger, bei dem der Alkoholpegel als strafmildernd gewertet wird. Bitte die Kirche im Dorf lassen.

p.s. Nein, ich bin kein Bayernfan, was für eine nüchterne Beurteilung allerdings eh keine Rolle spielen sollte.
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10.03.2014 17:33 Uhr von Enny
 
+1 | -0
 
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Und er wird soo tief fallen, der Hoeness.

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