09.03.14 16:59 Uhr
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Krankenstand in Deutschland im Jahr 2013 auf Rekordhoch

Im Jahr 2013 blieben deutsche Arbeitnehmer so lange krankgeschrieben wie seit 1999 nicht mehr. Grund dafür soll eine Erkältungswelle gewesen sein.

14 Fehltage pro Arbeitnehmer entsprechen einem Krankenstand von 4,02 Prozent. Diese Fehltage dürften die deutsche Wirtschaft ca. 53 Milliarden Euro gekostet haben.

Als tieferliegende Ursachen für den Krankenstand werden auch seelische Erkrankungen und Stress vermutet.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Krankheit, Arbeitnehmer, Krankenstand, Erkältungswelle
Quelle: www.dw.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2014 17:02 Uhr von polyphem
 
+6 | -7
 
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Merkwürdig, ich war schon seit 4 Jahren nicht mehr krank.
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09.03.2014 18:16 Uhr von Knutscher
 
+8 | -5
 
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Da blutet mir das Herz und ich hab ganz doll Mitleid mit der Wirtschaft ............... ;.((
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09.03.2014 18:19 Uhr von Hugh
 
+5 | -8
 
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Ich wette, dass der prozentuale Anteil der wirklich kranken kaum bei 30-40% liegt - und das dürfte noch geschmeichelt sein.

Die meisten holen sich den "Gelben", weil sie keinen Bock haben. Welch parasitäre Einstellung...
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09.03.2014 19:43 Uhr von bigX67
 
+5 | -3
 
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ich denke, dass nun die krankheiten zum tragen kommen, die in den letzten jahren nicht auskuriert wurden, weil mensch angst vor kündigung hatte.

@hirn & hugh:
das ihr von den arbeitgebern beschi$$en werdet, habt ihr noch gar nicht bemerkt, oder ?

seit jahren zahlen die arbeitgeber für mehr leistung weniger gehalt, zudem dürfen wir noch ihre stromkosten bezahlen, und ihr vermutet, dass leute ungerechtfertigt krank werden ?
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09.03.2014 19:50 Uhr von Karlchenfan
 
+6 | -2
 
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Eventuell ist ja auch das Arbeitsumfeld ein ganz klein wenig schuld daran?
Wenn zum Beispiel auf Grund von idiotischer Planung in einem neugebautem Bürogebäude pro Raum 4 PC Arbeitsplätze eingerichtet werden,jeder Raum insgesammt eine Grundfläche von 29 m2 hat,das Arbeitsrecht dafür eine Grundfläche von 12 m2 pro PCArbeitsplatz vorsieht,also 48 m2,das aber bei der Planung des Neubaus lieber für 6 Millionen Euro Einsparungen an der Baufläche vorgenommen werden,damit man in der Zentrale gut aussieht,dann der Personalrat,der bei der Planung mal eben nicht gehört wurde,nach Fertigstellung den Scheiß abnicken sollte und sich dann weigerte,wenn auf Grund dieser Tatsachen die Führung beschließt,anstatt da an den Räumlichkeiten einen Kompromiß zu erarbeiten,zu dem die Belegschaft und der Personalrat durchaus bereit waren,lieber den 4 Arbeitsplatz ersatzlos zu streichen und das plötzlich überschüssige Personal anderweitig zu verwenden,sich dann wundert,das das Pensum an anfallender Arbeit nur in den ersten beiden Jahren geschafft wurde,sich aber schon da rauskristlisierte,das das Arbeitsaufkommen im 2 stelligen Prozentbereich anwächst,die Leute ständig auf 120 % liefen,um die Aufgaben zu bewältigen,dann ist als Folge davon ein Einbruch in der Leistungsfähigkeit kaum ein Wunder.
Im Jahr 3 stieg der Krankenstand wegen dieser Überlastung auf fast 54%,erst da begann man sich oben zu fragen,was denn eigentlich los sei.
Prompt hatte man die Lösung,die Peitsche muss her,die Abteilungsleiter wurden angespitzt,der Druck wurde dann fein säuberlich 1 : 1 nach unten weitergeleitet.
Gibt´s nicht?Hab ich selber so erlebt,und weil sich nicht jeder bereitwillig hat zwangsducken lassen,kam man oben dann zu einer glorreichen Idee,wenn das Arbeitsvolumen sich im Zweischichtbetrieb nicht erledigen läßt,dann schiebt man halt eine Zwischenschicht aus Leuten,die man nicht mehr zur Verfügung hat,weil man die ja Jahre zuvor anderweitig eingesetzt hat,ein.
Um dann kein Gedränge bei dem eigentlich ja nicht mehr an Personal zu schaffen,dafür aber eine dritte Schicht einführen zu können,hat man sich am grünen Tisch was Geiles ausgewürfelt,man ließ die Erste Schicht nicht mehr um 8 Uhr morgens anfangen,sondern um 6 Uhr,und die Spättour endete jetzt nicht mehr um 19 Uhr sondern um 22.30.Jetzt hatte man Raum für eine Überlappungsmittelschicht.
Das Personal dafür?Blöde Frage,natürlich aus den Reihen der anderen beiden Touren.
Nach weiteren 3 Monaten erstaunlicherweise nicht sinkendem Krankenstand begann man schlußendlich doch für neues Personal zu sorgen,das man sich dann bei anderen Zweigstellen mühsam zusammengekratzt hat.Die waren latürnich ganz fürchterlich erbaut davon,selbstverständlich.Weil die Arbeitsfälle nun nicht mehr im 10-15 % Bereich stiegen,sondern das Mehraufkommen schon bei 20-30 % lag.Geiles arbeiten unter solchen Bedingungen und alles nur,weil ein paar Oberschlaue sich auf Kosten der Belegschaft bei der Planung etwas ganz Tolles ausgedacht haben um nach noch weiter Oben Eindruck zu schinden.
Wenn solche Zustände nicht krank machen,dann weiß ich auch nicht.Sowas von hirnlos selbstgeschnitzt,aber dann aus braunen Kuhaugen erstaunt auf das angerichtete Chaos herunterschauen.
Ich warte nur auf das nächste echte Hochwasser,der alte Bau ist regelmäßig alle 4-6 Jahre abgesoffen,der Neubau steht auch in der Nähe des Wassers,Natürlich vollunterkellert,Mit Jahren an gesammelten Unterlagen dort unten gelagert,das wird ´n Spaß.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]
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09.03.2014 20:47 Uhr von newschecker85
 
+4 | -2
 
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@ Karlchenfan

ich kenns nicht anders.

Ich hab mal in nen Logistikzentrum gearbeitet. Ich nenn mal n paar beispiele:
Kistenprüfer: 2011: 4 Mann, Jedes Jahr sind es immer n Mann weniger geworden. Jetzt macht es nur noch einer, bestenfalls bekommt der Mitarbeiter noch einen.

Warenausgang und Verladung 10 Mann, jetzt nur noch 6 Mann bei mehr Arbeit.

Die Kommissionierer bekommen immer mehr zu tun, setzen die Anforderungen so hoch, das sie die Soll-Leistungen nicht mehr schaffen, aus dem folgt keine Leistungsprämien mehr. Selbst arbeitsbezogene Gespräche zwischen Mitarbeitern waren verboten, selbst wenns wichtig war. Zudem war mindestens 1 Mal die Woche (im Winter) der Krankenwagen da, im Sommer deutlich öfters, weil die Mitarbeiter umgefallen sind wie die Fliegen.

Ich habs mir 2 Jahre lang angetan. Vor einen halben Jahr hab ich dort aufgehört, weil ich kurz vorm Burn-Out stand. Ich war dort n Allrounder, denen hats nicht gefallen, das ich gegangen bin, vor allem weil ich auch in schwierigen Abteilungen sehr gut alles im Griff hatte. Mir wurde gesagt, ich ersetze 2 Mitarbeiter. Ich war hochangesehen bei den Meistern und konnste auch mal ne große Klappe riskieren.

Bei solchen Firmen wunderts mich nicht, das der Krankenstand immer höher wird.

Das lustige ist: die Firma genießt so n schlechten Ruf, das keiner dort freiwillig anfangen will, im Gegenteil, es hören teilweise sehr gute Mitarbeiter dort auf.
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09.03.2014 21:25 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -1
 
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Mich wundert es ehrlich gesagt nicht.

Schön langsam wird dem letzten klar, dass kein Arbeitsplatz 100 % sicher ist.

Ob man sich Krank aus Angst zur Arbeit schleppt, oder ob man zuhause bleibt.

Und gerade das immer höhere Rentenalter, wird die Krankentage so richtig in die Höhe treiben.
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09.03.2014 23:39 Uhr von Michael2505
 
+3 | -0
 
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Wer sich mal echt den Arsch für den Arbeitgeber aufgerissen hat und wirklich alles getan, Gesundheit ruiniert usw. hat und dann trotzdem ne Arschkarte bekommt, der wird nicht noch ein zweites Mal so einen Aufwand betreiben. Und das find ich zu 100% in Ordnung!

Seit dem ich nach dieser Nummer schwer krank und verarscht worden bin, werde ich auch nur noch das nötigste tun!

In Deutschland haben wir eine Linie überschritten die nicht mehr gesund ist und ich werde keinem Geldgeilen Sack mehr meine Gesundheit unterordnen. Sollen sie doch sehen wie sie zurecht kommen. Geldgeiles Pack....
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10.03.2014 04:09 Uhr von Rongen
 
+1 | -1
 
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Ich sags mal so ich orientiere mich an meinen Chefs, meine Arbeitsleistung steht im Verhältnis zu meinem Lohn wie deren Arbeitsleistung zu ihrem Lohn. Soll heißen wenn mein Chef meint nur 20h die Woche zu arbeiten bei vollem Gehalt und wegen jedem Pups sich 2 Wochen krankschreiben zu lassen, dann mach ich das genauso und strecke 20h auf 39h, und hab immer so ein kratzen im Hals.
Hab das Chef auch so gesagt, er war nicht wiklich glücklich drüber und erzählte was von Kündigung und Frechheit.
Ich bin dann zufällig beim ganz großen Chef ins Büro gefallen, jedenfalls arbeite ich nun wieder komplette 39h, leider, aber ich bekomm mehr Lohn und hab keinen Chef mehr ausser den ganz großen, und ein Paar dazwischen aber einer is weg.

[ nachträglich editiert von Rongen ]
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10.03.2014 16:14 Uhr von Karlchenfan
 
+1 | -0
 
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Es kommt ja auch immer darauf an,wie man als Beschäftigter behandelt wird.Ich hab immer gern gearbeitet,hab mir,wie Michael es so schön beschreibt,den Arsch aufgerissen,hab liegengebliebene Sachen von anderen Zweigstellen zu mir kommen lassen und in saure Gurkenzeiten,wenn den bei uns an dem alten Standort nicht viel los war, weggeackert,damit wir gesammt wenigstens einigermaßen auf dem Laufenden war.Nach vielen Jahren Kleinkrieg mit dem gehobenen Führungswaldis,die der Meinung waren,mit Druck und EPA bekommt man jeden gebogen,haben wir dann irgendwann einen Status Quo gefunden,die haben mich arbeiten lassen und ich hab nicht immer gleich wie ein störrisches Maultier zurückgekeilt,wenn mir was nicht geschmeckt hat.Hat mir Beförderungen und Leistungsprämien gebracht und ich war ruhig und zufrieden.
Alles gut,bis Umzug,da ging das Elend wieder los,Einen neuen Teamleiter bekommen,der mir nach 28 Jahren Zugehörigkeit,davon die letzten 6 als Teil eines Teams,erst als 5,zum Schluß als 2.Mann recht selbstständig und unbeaufsichtigt meinen Job getan habe,nunmehr vorschreiben wollte,wie ich was zu erledigen habe.Der war mit Bahnfahrt grad mal 8 Jahre dabei,aber der konnte mit den Chefs von seiner Zweigstelle sehr gut,deswegen hat er den Platz bei uns erschleimen können.Mit dem hab ich solange fangen gespielt,bis der sich in die Landeszentrale abgesetzt hat,aber das hat mich schwer Substanz gekostet.
Wenn man solche Hirsche vor die Nase gesetzt bekommt,dann macht das schon recht wenig Spaß,aber wenn der sich dann ohne Kenntnis der Sachlage abfällig über die Leistungen,die man schon erbracht hatte,als der noch mit ´ner Trommel vorm Bauch um den Tannenbaum gehüpft ist,nur auf Grund dessen,das er sein Abbi nachgebaut hat und als Quereinsteiger höher eingestuft wurde,dann bekommt man wirklich einen Hals.Und wenn dann so ein Penner auch noch das Glück hat,das einer seiner Duzfreunde-Chefs Nachfolger unserer alten Cheffin wurde,dieses dann gnadenlos versucht auszuspielen,
dann bleibt von Freude am Arbeitsplatz nicht viel über.Auch wenn ich ihn praktisch überlebt hab,danach war ich fertig mit dem Laden.Hab mich versetzen lassen,aber das war vom Regen in die Traufe.Im Endeffekt hat mich das so kaputt gemacht,das ich nach 34 Jahren in den Ruhestand gehen musste,noch mit jeder Menge Terror bis dahin,einem Gerichtsverfahren,mit dem man mich loswerden wollte,das dann oh Wunder zu meinen Gunsten gewertet wurde.
Unter solchen Bedingungen ist es doch überhaupt kein Wunder,wenn man dann krank wird.Und selbst das wurde mir sauer gemacht,da sind dann Atteste angeblich nicht vorliegend gewesen,obwohl Eingangsbestätigungen nachweisbar waren,dann wurden diese Atteste nicht anerkannt,angeblich Gefälligkeitsausstellungen (natürlich,ganz klar,das kann sich eine Klinik ja auch durchaus erlauben,wahrscheinlich sind die behandelden Ärzte durch mich alle Millionaros geworden),ein Vertrauensarzt hat körperliche Einschränkungen bestätigt,mir nur noch 4 Std. zugewiesen,dieses Gutachten des eigenen Vertrauensarztes wurde dann mal wieder geflissentlich übergangen (nicht zum ersten mal) und mir wurde Vollzeit auferlegt,wogegen ich mich wiederum gewehrt hab.
Wie gesagt,wenn man solche Tanzabende live mitgemacht hat,dann geht man da nicht unbeschadet raus.
Jetzt hab ich meine Ruhe im vorgezogenen Ruhestand,aber eigentlich hätte ich schon gern weitergemacht,es ging nur nicht mehr.Wenn ich für diese berufliche Misshandlungen im Nachhinein betrachte,ich würde auch heute,in den gleichen Situationen immer wieder gleich reagieren und handeln.
Und dafür können mir die Flachköppe hier noch und nöcher Minus geben,ich hab mich nicht biegen und nicht brechen lassen,mit voller Konsequens und sehenden Auges.

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