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In 15 Jahren bis zu 300.000 arbeitslose Lehrer in Deutschland

Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sowie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung prognostiziert in einem Bericht der "Zeit" für 2030 einen Überschuss von 300.000 Menschen in lehrenden Berufen.

Eine Erklärung hierfür sei, dass fast 80 Prozent der Lehrer ihrer Branche auch nach ihrer Ausbildung erhalten bleiben, da das Lehramtsstudium sehr spezifisch ist.

In anderen Berufsfeldern prognostiziert die Studie hingegen einen künftigen Engpass: So würden im Gesundheitswesen dann rund 100.000 Arbeitskräfte fehlen, einige Tausend in Gastronomie und Reinigung, ebenso im Verkehrs- und Sicherheitssektor sowie in den sozialwissenschaftlichen und künstlerischen Bereichen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Zukunft, Lehrer, Arbeitslosigkeit, Überschuss, Lehramt
Quelle: www.news4teachers.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2014 12:12 Uhr von quade34
 
+21 | -3
 
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Weniger Kinder? Wohl kaum, sondern sparen bis zum geht nicht mehr. Ausserdem erzeugt der Abbau der Anforderungen bei der Ausbildung für den Überschuß. Es ist eine typische Folge des Mangels in der Vergangenheit.
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09.03.2014 12:14 Uhr von Knutscher
 
+5 | -16
 
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09.03.2014 12:15 Uhr von syndikatM
 
+8 | -13
 
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dann müssen die lehrerinnen halt nochmal in die schule und eine andere ausbildung anstreben. z.b. betonmischerinnen oder fliesenlegerinnen. da fehlt es an weiblichen fachkräften.
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09.03.2014 13:02 Uhr von muhkuh27
 
+3 | -2
 
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gibt halt genug deutsch und englisch lehrer.. trotzdem wollen das alle werden.
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09.03.2014 13:30 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+3 | -6
 
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@muhkuh27 & Ronae:
Vor allem Deutsch wird ja kaum noch gebraucht an unseren Schulen. Wenn, dann sollte man für die Zukunft lieber Türkisch, Arabisch, Chinesisch oder Romanes auf Lehramt studieren.
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09.03.2014 13:35 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+3 | -2
 
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Demographieentwicklung?

Was hat das denn bitte damit zu tun?

Nur weil weniger Kinder hier geboren werden, hießt es im Fall Deutschlands noch lange nicht, das es kaum Grundschüler und Schüler geben wird.

Dafür haben doch Migranten Kinder, werden die nicht mit eingerechnet?
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09.03.2014 14:00 Uhr von Falap6
 
+4 | -0
 
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@´BEst_of_Capitalism

Auch Kinder von Migranten werden in Deutschland geboren. Auch mit denen mitgezählt, werden es insgesamt immer weniger Kinder...
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09.03.2014 14:11 Uhr von ROBKAYE
 
+6 | -5
 
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Wieso das eigentlich? Arbeitslose Lehrer? Die brauchen doch ab 2015 so viele Lehrer, die unsere Kindern mit dem "Genderwahn" indoktrinieren...

Ihr werdet kaum glauben, was die Lehrergewerkschaft Baden-Württemberg für eine krasse Scheisse als Lehrplan für 2015 ausgearbeitet hat.... siehe Dokument:

http://web.archive.org/...

bitte Seite 20-21 (Fragenkatalog) lesen...

...und langsam sacken lassen...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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09.03.2014 16:31 Uhr von el_vizz
 
+4 | -0
 
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@ROBKAYE: Bei dem Fragenkatalog geht es darum, dass sich die Schüler in die Lebensrealität von Homosexuellen hineinversetzen sollen.

Bezeichnend, dass ausgerechnet die Bildungsplangegner mit dem Stoff aus Klasse Sieben brutal überfordert sind.
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09.03.2014 18:01 Uhr von Gimpor
 
+0 | -0
 
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Ja klar, wird es viele arbeitslose Lehrer geben. Deutschlehrer, Geschichtslehrer, Religion, Sport... All die Fächer, die zu Hauf an Universitäten von Idioten studiert werden, die sich mit dem Lehramt einen sicheren Job ergattern müssen. Hier gibt es heute schon einen Überfluss auf dem Markt. Wer dagegen Mathe und Informatik auf Lehramt studiert, der wird auch 2030 einen sicheren Job haben.
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09.03.2014 18:15 Uhr von Cannossa
 
+2 | -1
 
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Denke, es sind viele, die das Lehramt ansteuern, vorwiegend am Beamtenstatus interessiert.
Meiner Meinung nach sollten die meisten von vornherein besser nach ihren pädagogischen Fähigkeiten überprüft werden.
Und wenn sie nach einer vll. Dreijährigen Prüfung die pädag. Fähigkeiten nicht erfüllen, sollten sie nicht in den Beamtenstatus übernommen werden.
Es bliebe für sie der Job als Nachhilfelehrer, der ist überaus einträglich, und wird immens benötigt..
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09.03.2014 18:51 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -0
 
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Weil alle Stellen irgendwann besetzt sind.
Eine Grundschullehrerin geht mit 25 in Dienst und hört mit 65 auf. Eine Grundschule braucht nicht mehr als 7 Lehrkräfte.

In NRW gibt es genau 3.038 Grundschulen, von denen 400 vor dem Aus stehen.

http://www.welt.de/...

3.000 Grundschulen x 7 Lehrer/innen = 21.000 Grundschullehrer/innen.

Allein an der Uni Gießen gab es einen Jahrgang, bei dem mal bis zu 1.000 Grundschulstudenten eingeschrieben waren.
Das war vor ca. 8 Jahren. Da standen die Studenten auf den Fluren und verfolgten die Vorlesungen durch die offenen Türen.

In ganz Deutschland verlassen ca. 10.000 Grundschullehrer/innen jährlich die Unis.

Gebraucht werden auf ganz Deutschland gerechnet, max. 150.000 Lehrkräfte. Innerhalb von 15 Jahren wäre damit der Bedarf auf ca. 40 Jahre gedeckt.
Berücksichtigung von Fluktuation (Sterbefälle, Wegzüge, etc.)
würde jährlich höchstens 1.000 weitere Kräfte benötigen.

Seit 2000 existiert ein Grundschul-Lehramtsboom - wer eine Stelle bekommen hat, kann echt froh sein.
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09.03.2014 22:20 Uhr von V4ycon
 
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Trotzdem gibt es an jeder Schule Lehrermangel und ausfallstunden bis zum gehtnichtmehr.
Schön das man lieber das Geld weiter in eher sinnlose Projekte stopft als erstmal die Bildung in den vordergrund zu setzen.
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10.03.2014 03:47 Uhr von Rongen
 
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Ich sehe da auch eher einen finanziellen Aspekt, als ein Überangebot, ich für meinen Teil fände es z.b. toll wenn 2 Lehrer gleichzeitig eine Klasse unterrichten, warum soll das grundsätzlich nur einer sein ?
Das könnte man so toll aufziehen egal in welcher Altersstufe, Grundschulkinder werden besser gefördert weil ein Lehrer immer auf ein einzelnes Kind eingehen kann während der andere Lehrer den Stoff normal vortführt. Man kann z.B. geschichtliches nachspielen Lehrer verkleidet als Römer und Griechen, der eine agiert als Mars oder Zeus und der andere erklärt und vermittelt Wissen.
Später in der normalen Schule kann man viel bessere Experimente aufziehen, Literatur nachspielen, Mathematik erklären während eine Lehrkraft auf ein einzelnes Kind eingehen kann usw. Ich finde dass das auch die Kinder sozialer macht, es sie lehrt besser mit anderen umzugehen wenn ihnen das praktisch vorgeführt wird, und eben nicht stupide ausm Buch abschreiben.
Die Kollegen könnten zusammen Lehrpläne ausarbeiten, Arbeiten vorbereiten sich austauschen welche Schüler hilfe brauchen dann darauf eingehen eine zweite Meinung ist doch besser wie eine einzelne und wenn mal einer Ausfällt kan der andere das für eine gewisse Zeit kompensieren, ohne das gleich ganze Stundenblocks ausfallen.
Und auch bei Leistungskontrollen sehen vier Augen mehr als zwei, die Lehrer würden sich gegenseitig stützen, der eine bereitet ein Experiment vor der andere erklärt , ach da gibts so viele Möglichkeiten.

Aber das ist wohl nur Wunschdenken Schule ist iwi keine Wissensvermitlung mehr sondern eher zukünftige Arbeiter in Form schleifen.
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10.03.2014 09:20 Uhr von saber_
 
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wenn man sich mal die kommentare hier so durchliest, muss man sich ernsthaft fragen was ihr alle gegen lehrer und lehramtstudenten habt?!


ich persoenlich halte zwar auch nichts vom lehramtsstudium und von diesem paedagogikkram... wenns nach mir ginge, dann koennte jeder mit dem noetigen fachwissen auch lehrer sein. also ein ingenieur mathe- oder physiklehrer, ein geologe erdkundelehrer etc etc etc... (natuerlich erst ab der mittel- und oberstufe.... in der grundschule ist die paedagogik noch sehr wichtig)


zum eigentlichen thema:

eine gute bildung ist das wichtigste fuer eine gesunde gesellschaft!


es geht um die zukunft unseres landes! wie kann es bitte zuviele lehrer geben?!
einerseits fallen am laufenden band stunden aus weil es zu wenige lehrer gibt und andererseits wird gemeckert wie die klassen zu gross sind....


sorry leute, aber waere es nicht schoen wenn jeder lehrer nur noch 10 leute unterrichten muesste? oder 5?
klar ist das dann teurer, aber wie schon gesagt: die bildung ist das A und O fuer jeden menschen...


man muss das schlsystem eben umkrempeln und flexibler machen... talente als solche erkennen und auch foerdern.

ich persoenlich sass zu 90% meiner schulzeit mit dem kopf auf der tischkante und wusste nicht wohin mit mir...ich wollte mehr lernen, aber wurde durch das system gebremst.... und wieso? weil meine lehrer mit 30-35 schuelern zu kaempfen hatten...



im studium sind vorlesungen mit 500+ stundenten ja noch ok, aber man muss erst einmal an den punkt kommen wo man selbststaendig lernen kann...erst dann geht das...

aber sobald man sich fuer etwas mehr interessiert wird die gruppe immer kleiner und kleiner... auch im studium waren wir in den forschungsgruppen und den wahlfaechern am ende nurnoch zu 5. ...

und in einer so kleinen gruppe viel mehr bewegen...



tl;dr: es kann nicht zu viele lehrer geben so lange es zu viele schueler in einer klasse gibt und so lange so viele stunden ausfallen...
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10.03.2014 09:33 Uhr von opheltes
 
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Ist es nicht egal, wenn Lehrer sowieso beamtet werden?
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10.03.2014 10:01 Uhr von KobaltKobold
 
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Dann sollen die Universitäten halt einen Numerus Clausus für Lehrberufe einführen. Wenn heute weniger Leute Lehrberuf studieren können, gibt es morgen weniger arbeitslose Lehrer, Problem gelöst. Und wo wir gerade dabei sind, sollen die Anforderungen fürs Abitur so hoch gelegt werden, daß nur etwa 1/4 bis 1/3 der Population das Abitur schafft. Es muß nicht jeder Dämlack Abitur machen und mit seiner Unfähigkeit die Unis vollstopfen. Es gibt zuviele unfähige Stümper und Dilettanten, die sich auf ihrem Stück Papier ausruhen und sich Posten und Pfründe verschaffen, mit denen sie überfordert sind und die besser für fähige Leute reserviert gewesen wären.
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10.03.2014 10:09 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Bei meiner Cousine am Gymnasium wurden jetzt auch wegen Lehrermangel Wochen-Stunden gekürzt. Deutsch, Englisch, Mathe. Aber zum Jahresende sollen sie trotzdem den gleichen Stoff können, was eh schon eng wäre. Traurig.
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10.03.2014 10:18 Uhr von maxyking
 
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2012/13 gab es 665.892 Lehrer in Deutschland, voll und teil zeit beschäftigt. Wieso genau noch mal sollten 50% ihren job verlieren ? Die in der News geschriebene erklärung macht für mich 0 sinn, vielleicht kann mich ja jemand aufklären.
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10.03.2014 17:06 Uhr von bigdaddy2
 
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klaube ich nicht das die Lehrer arbeitslos werden.
die harz4 Gesetze werden dann so geändert, das die Lehrer für die Allgemeinheit jobben müssen, für 1 Euro pro stunde.
in anderen Berufen sind ja genug Jobs durch Euro Jobber ersetzt worden.

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