09.03.14 09:20 Uhr
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Reaktion auf Volksentscheid: EU schließt Schweiz aus dem Erasmus-Programm aus

Aufgrund des Volksentscheides in der Schweiz gegen die Zuwanderung von Ausländern hat die EU das Land vom Austausch-Programm Erasmus ausgeschlossen. Die EU hatte die Gespräche nach dem Volksentscheid ausgesetzt.

"Aus den Projekteingaben für 2014 sind wir definitiv draussen", so Gaétan Lagger. Er hofft allerdings, dass die Schweiz 2015 bei dem Programm wieder dabei sein wird. Außerdem würde man an einer Zwischenlösung arbeiten.

Neben den Zuwanderungsbeschränkungen der Schweiz gab es aber noch andere Themen, bei denen Unstimmigkeiten herrschten. Die EU hatte vor dem Volksentscheid schon mehr Geld von der Schweiz für das Programm gefordert.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Schweiz, Programm, Studium, Ausschluss, Volksentscheid, Erasmus
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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67 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2014 09:20 Uhr von Borgir
 
+186 | -30
 
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Ein Land dafür zu bestrafen, dass es Demokratie lebt und eine demokratische Entscheidung getroffen hat, ist genau das, was man von den Despoten in Brüssel hat erwarten können.
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09.03.2014 09:23 Uhr von Azureon
 
+101 | -23
 
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"Fuck the EU" - Victoria Nuland (US-Diplomatin)

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
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09.03.2014 09:35 Uhr von Ich_denke_erst
 
+29 | -106
 
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09.03.2014 09:55 Uhr von Bastelpeter
 
+39 | -10
 
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Die EU hat sich mal wieder ins eigene Knie geschossen :-)
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09.03.2014 10:08 Uhr von blaupunkt123
 
+36 | -9
 
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An diesem Beispiel mit der Schweiz sieht man wengistens so richtig, was in der heutigen Zeit Demokratie noch wert ist.

Wir haben schon lange keine Demokratie mehr.
Und mit der EU schon zweimal nicht mehr.

Mich erinnert es immer mehr an eine Diktatur.
Ein kleiner Personenkreis bestimmt, und die Länder haben es umzusetzen, ob sie es wollen oder nicht.

Ist doch mit den vorgegaukelten Wahlen alle vier Jahre nichts anderes.
Da dürfen mündige Bürger ein Kreuz machen.
Und was ist am Ende ? Die Partei "an der Macht" geht mit einer Partei, mit einem kleinen Prozentanteil zusammen und alles bleibt wie es ist.
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09.03.2014 10:08 Uhr von ThomasHambrecht
 
+46 | -8
 
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Und wann gibt es dazu in Deutschland einen Volksentscheid?
Nie - weil sie die Antwort kennen.
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09.03.2014 10:43 Uhr von Bud_Bundyy
 
+13 | -38
 
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09.03.2014 10:46 Uhr von Bud_Bundyy
 
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09.03.2014 10:52 Uhr von amaxx
 
+7 | -3
 
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Dass das Verhalten der Schweizer nicht nur Vorteile bringt, werden die auch noch merken, aber Hauptsache die eigenen Interessen vertreten:

Ich habe in Australien zwei junge Schweizerinnen kennengelernt, die dort gerne das einjährige Work&Travel gemacht hätten, aber nicht durften, da Australien dieses Visum nur an solche Länder vergibt, in denen Australier an ähnlichen Programmen teilnehmen dürfen. So bleibt den Schweizern nichts anderes übrig als das 3-monatige Touristenvisum in Australien, ohne dort zu Arbeiten.
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09.03.2014 11:09 Uhr von P17244
 
+15 | -25
 
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09.03.2014 11:28 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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5 Millionen Unterschriften und es gäbe eine Volksabstimmung über die Volksabstimmung.
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09.03.2014 11:33 Uhr von Bud_Bundyy
 
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09.03.2014 11:33 Uhr von jonnyswiss
 
+8 | -6
 
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Ist doch schon klar, jede Diktatur versucht, andere zu erpressen!

Gut gibt es auch noch viele Länder mit hochwertigen Unis ausserhalb der EU, zum Beispiel in der USA, wo die höherwertigen UNIs stehen wie in der EU!
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09.03.2014 11:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
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09.03.2014 11:38 Uhr von TheRoadrunner
 
+13 | -11
 
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Rache, Bestrafung? Der war gut.
Liebe Autoren von Quelle und News - meint ihr denn nicht, dass die EU sich, wenn sie sich an der Schweiz *rächen* oder sie *bestrafen wollte, sich etwas besseres und vor allem wirksameres einfallen hätte lassen?
Nein, das hat nichts mit Rache, Bestrafung oder Erpressung zu tun, es ist einfach eine logische Konsequenz. Wieso soll man Mittel dafür bereitstellen, dass EU-Studenten in der Schweiz studieren können, wenn nicht sichergestellt ist, dass sie dort auch reingelassen werden? Und wenn man EU-Studenten, die in die Schweiz wollen, nicht unterstützen kann, dann wäre es doch etwas einseitig, Schweizer Studenten zu unterstützen, die in die EU wollen.

Das bemerkenswerteste an dieser Initiative ist für mich weiterhin, dass nur 55,8% der Wahlberechtigten überhaupt abgestimmt haben. 50,3% der Wähler haben nun dafür gestimmt, also gerade mal 28,1% der Wahlberechtigten.
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09.03.2014 11:43 Uhr von Bud_Bundyy
 
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09.03.2014 11:49 Uhr von HansBlafoo
 
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@Bud_Bundyy

Wenigstens einer, der das mal realistisch sieht. Aber der Großteil basht ja lieber gegen die EU.

Ich finde das Verhalten der EU okay. Es gibt Verträge mit der Schweiz und wenn die Schweiz plötzlich gewisse Bedingungen einseitig kündigt, können die Verträge nicht so bestehen bleiben. Ergo werden sie aus solchen Programmen erstmal ausgeschlossen.

Das hat hier null mit Demokratieverständnis zu tun! Wenn man so eine Entscheidung trifft, dann muss man auch mit den Konsequenzen leben und die waren vorher bekannt.

Eigentlich offenbart hier der Großteil, dass sie Demokratie nicht verstanden haben. Denn die Herrschaft des Volkes endet nun mal an den Grenzen zu anderen Völkern.

[ nachträglich editiert von HansBlafoo ]
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09.03.2014 11:53 Uhr von Azureon
 
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"Kommt jetzt erklärt doch mal was die richtige Reaktion der EU wäre? "

Garnichts? Weil es die EU nichts angeht? Diese erbärmliche Reaktion der EU ist nichts anderes als einem Land, welches nicht mal zur EU gehört, ihren Willen aufzuzwingen. Denn selbst wenn Verträge bestehen, so ist es keine Demokratie mehr die ausgelebt werden kann, da sich das Volk dann nicht mehr selbst entscheiden kann was es will. Ergo -> Diktatur. Oder anders ausgedrückt: Das Volk hat nichts zu sagen. Nüchtern betrachtet, sind wir daher nicht weit von Nordkorea entfernt, nur dass wir kein fettes Kind da sitzen haben.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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09.03.2014 11:55 Uhr von HansBlafoo
 
+8 | -13
 
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@Azureon

Häh? Die Schweiz verletzt durch eine Gesetzesänderung gültige Verträge mit der EU. Insofern sind Reaktionen ja wohl mehr als angebracht.

Wie die Gesetzesänderung zustande gekommen ist, ist völlig egal.

Azureon, ich empfehle dir dringend noch mal die Schule zu besuchen. Ich weiß gar nicht, wo man zuerst bei dir anfangen muss, dass Weltbild gerade zu rücken.

Nach deiner Beschreibung wären _alle_ Staaten auf der Welt Diktaturen, denn jedes handeln eines Staates hat Einfluss auf andere Staaten, die sich nicht dagegen entscheiden können. Aber um es mal an einem sehr einfachen Beispiel für dich zu erklären: Wenn Deutschland morgen beschließt, alle Autos für 10 € zu exportieren und somit in andere Länder zu exportieren, kann dort die Wirtschaft krachen gehen. Also ist das jetzt eine deutsche Diktatur nach deiner Auffassung. Dann führen diese Staaten aber vielleicht Schutzzölle ein oder unterbinden Exporte. Das ist ja dann wohl eine Diktatur dieser Staaten an Deutschland. Ich hoffe, du merkst wie schwach deine Argumentation ist.

[ nachträglich editiert von HansBlafoo ]
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09.03.2014 12:00 Uhr von Bud_Bundyy
 
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09.03.2014 12:01 Uhr von Bud_Bundyy
 
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09.03.2014 12:01 Uhr von P17244
 
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Nach dem Canceln des Erasmus Programms sollte als nächste Maßnahme für "schweizerischen demokratischen Menschenfreunde" die Zollvergünstigungen für Schweizer Exporte in die EU abgeschafft werden und man sollte ebenfalls überdenken, ob Schweizer Bürger weiter zollfrei in der EU einkaufen dürfen. Dann wäre es mit dem Billigshopping im Süden von Baden-Württemberg vorbei und der Schweizer Bürger würde vielleicht in Grübeln kommen. Der Rosinenpickerei der Schweizer muss ein Riegel vorgeschoben werden. Man kann nicht nur von wirtschaftlicher Freizügigkeit profitieren wollen und selbst Schranken aufbauen.
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09.03.2014 12:33 Uhr von bigdaddy2
 
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@ blaupunkt123


<< Mich erinnert es immer mehr an eine Diktatur >>

Sicher das Geld regiert und die letzten zwei Diktaturen wurden verteufelt, ob sie hitler oder Honecker hießen.

Demokratie wann gab es die nach dem krieg?
die Machthaber seit dem 2. Weltkrieg sind doch immer noch die selben, die am krieg verdient haben. selbst vor Diskriminierung souveränen Staaten schrecken sie nicht zurück. Keine Partei ist ausgenommen, sind doch die Politiker zwar vom Volk gewählt treffen aber Entscheidungen gegen das Volk in ihrem Selbstbedienung laden. das Volk darf zwar wählen aber ihr Mitbestimmungsrecht geben sie damit ab.
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09.03.2014 12:59 Uhr von P17244
 
+6 | -16
 
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09.03.2014 13:01 Uhr von Scorp999
 
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Ich finde es eine Frechheit, uns Schweizern mit einem Ausländeranteil von weit über 20%, Fremdenfeindlichkeit zu unterstellen.
Sollen doch Länder wie Deutschland erst mal 10 Millionen Ausländer aufnehmen und unterbringen.
Dann hätten sie einen ähnlich hohen Anteil wie wir.
Aber es ist natürlich einfacher ein Land wie die Schweiz zu verurteilen, als über die eigenen Probleme zu sprechen.

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