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Berlin: Diffamierung von Immobilienmaklern mit Fahndungsplakaten

Makler Klaus-Peter Hoer staunte nicht schlecht als er Steckbriefe an Ampelmasten vorfand. Grund für die Aktion ist ein Bauprojekt auf einer Friedrichshainer Brachfläche. Die Luxusimmobilien in der Preislage von 3.500 Euro bis 4.100 Euro pro Quadratmeter sind ein Dorn im Auge linker Aktivisten.

Es kommt immer häufiger zu zweifelhaften Aktionen gegen Luxusimmobilien und Makler. Bereits 2009 kam es in Kreuzberg zu einem Brandanschlag an einem Loftgebäude. In dem Wohnprojekt "CarLoft" kommt es häufiger zu Zwischenfällen mit eingeschlagen Scheiben und Farbbeuteln

Steigende Mietpreise heizen die ohnehin schon angespannte Situation an. Die linke Szene feiert in regelmäßigen Abständen erfolgreiche Angriffe an Luxusimmobilien sowie an Bars, Restaurants und Läden mit der als "Yuppies" bezeichneten Zielgruppe.


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WebReporter: Seravan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Aktivist, Makler
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2014 14:49 Uhr von Humpelstilzchen
 
+11 | -11
 
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Kann ich durchaus nachvollziehen, dass das den Leuten nicht passt!
Man überlege sich mal die Verdienstspanne eines Maklers, der solche Wohnungen vermittelt!
Alles normal, oder was!? Ja ne is klar!

Die Schere geht immer weiter auseinander, und die Mauern um solche Grundstücke werden immer höher!!!
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08.03.2014 15:36 Uhr von Sirigis
 
+8 | -2
 
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Ich sehe das Problem nicht in den Spekulationsobjekten, sondern darin, dass der Berliner Magistrat seit spätestens der Maueröffnung verabsäumt hat, ausreichend sozialen Wohnraum (der auch lebenswert sein sollte) zu schaffen. Es fehlen tausende von Wohnungen für Menschen mit geringen Einkommen. Diesbezüglich den Maklern von Luxusimmobilien die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist zu einfach. Eine Stadt benötigt nämlich auch einkommensstarke Bürger, oder besser gesagt deren Steuerleistungen.

In unserem Stadtteil (nein ich wohne nicht in Berlin) werden derzeit am Flussufer (sehr schöne Lage) Wohnungen für bis zu drei Millionen Euro angeboten. Die Altbauten (ich wohne in einem solchen) sind auch deutlich teurer geworden. Allerdings, und das möchte ich als positiv erwähnen, hat die Stadtverwaltung auf einem Brachland (mitten in unserem Stadtteil, die Leute wurden also nicht an den Rand verdrängt) sog. Starterwohnungen für junge Familien erbauen lassen. Dort sind die Mieten günstig, und die Anlage ist zwar groß aber keinesfalls hässlich oder gar trist, große Grünflächen und ausreichend Spielplätze sind vorhanden. Es werden bei uns übrigens gerade auch wieder neue soziale Wohnbauten errichtet, um einfach ein Gleichgewicht herzustellen, wo für Alle ausreichend Platz ist.
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08.03.2014 15:37 Uhr von usambara
 
+1 | -4
 
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08.03.2014 16:30 Uhr von Rechtschreiber
 
+4 | -3
 
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Die Absicht mag nobel sein, die Mittel aber sind kriminell.
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08.03.2014 17:08 Uhr von tutnix
 
+1 | -3
 
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das eine bild in der quelle ist dummerweise nicht diffamierend, die wahrheit muss man schliesslich doch noch sagen dürfen ;).
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08.03.2014 18:35 Uhr von Tobi1983
 
+3 | -6
 
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@BastB

Warum assoziierst du "Linke" mit Hartz4? Ich habe einige Freunde, die linkes Gedankengut haben und ich bin mir sicher, dass fast jeder mehr verdient als du.
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08.03.2014 19:01 Uhr von no_trespassing
 
+5 | -1
 
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Berlin ist selbst schuld daran.
Liegt zum einen an den gestiegenen Ansprüchen von Leuten, die sich Innenstadt-Wohnungen gar nicht leisten können.
Was müssen Studenten in Charlottenburg oder Mitte wohnen?
Es kann genauso gut Pankow, Marzahn, Hohenschönhausen oder Hennigsdorf sein. Wird alles mit der S-Bahn bedient. Aber 20 Minuten Fahrzeit zur Uni, Charité, etc. sind ja trotz Semestertickets nicht zuzumuten. Man will möglichst am Ring wohnen, um privilegiert max. 10 Minuten Anfahrtsweg zu haben.
Hier müsste viel mehr gesteuert werden. Wohnungen in der Innenstadt sollten durch Wohngeld nicht gefördert werden. Das verzerrt nur erneut die Marktpreise, weil sie alles an einem Fleck konzentriert.

Zum anderen ist die Stadtentwicklung das Letzte. Denkmäler werden abgerissen für Wohnungen, dafür lässt man gezielt Spekulantne freie Hand Objekte aufzukaufen und verfallen zu lassen, die wiederum für Wohnraum nutzbar wären.

Das dritte ist das abschreckende Investitionsklima generell.
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08.03.2014 21:52 Uhr von Tobi1983
 
+3 | -4
 
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@BastB

"Solche Aktionen kommen vor allem von Linken, die schon in die radikale Ecke einzuordnen sind,..."

Diese Aktionen werden von 90 % der Berliner unterstützt (ich kann das bestätigen, habe in Berlin studiert). Das hat nichts mit Links, Rechts, dumm, intelligent etc. zu tun. Du musst dich erstmal mit dem Thema richtig beschäftigen, bevor du hier Stammtischparolen a la Hartz 4 etc. loslässt. Aber nein, das ist ja so schön einfach vor seinem PC zu sitzen und Mist zu verbreiten.

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