07.03.14 09:02 Uhr
 516
 

Schleswig Holstein: Die Geburtshilfe im Land wird weiter zurückgefahren

In Schleswig Holstein nähert man sich in Sachen Geburtshilfe finnischen Verhältnissen an. Zwar ist der Weg zur nächsten Geburtsklinik nicht weiter als 500 Kilometer, jedoch werden in dem Bundesland die Wege für die Gebärenden immer länger.

In den letzten zehn Jahren ist in Schleswig Holstein jede vierte Geburtsstation geschlossen worden. Alleine seit 2010 wurden insgesamt acht Geburtsstationen geschlossen. Die Schließungen waren immer mit Protestaktionen verbunden, wie zuletzt auf Sylt und in Eckernförde.

"In der Geburtshilfe konstatieren wir einen Rückgang der Geburtenzahlen bei gleichzeitigem Anstieg des Alters der Erstgebärenden - dies hat massive Konsequenzen für die Klinikstrukturen", so die Techniker Krankenkasse. Sinkende Geburtsziffern würden bei steigendem Risiko andere Qualitäten fordern.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Land, Holstein, Schleswig, Geburtshilfe
Quelle: www.shz.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Japan: Stadt klebt Demenzkranken QR-Codes auf Fingernägel
Studenten stellen Martin Shkrelis HIV-Medikament für zwei Dollar her
Schottland will Frauen aus Nordirland kostenlose Abtreibungen anbieten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.03.2014 09:02 Uhr von Borgir
 
+8 | -4
 
ANZEIGEN
Einerseits beschweren, dass immer weniger Kinder auf die Welt kommen, aber es andererseits den werdenden Eltern immer schwerer machen. Das ist natürlich eine tolle Strategie.
Kommentar ansehen
07.03.2014 10:40 Uhr von asorax
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Zwar ist der Weg zur nächsten Geburtsklinik nicht weiter als 500 Kilometer


wuat? hat deutschland seine grenzen mal wieder etwas nach preußen verlagert oder wie ist das möglich?^^
Kommentar ansehen
07.03.2014 10:58 Uhr von Maedy
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Hey,so können dann die vielen,vielen Frauen,die sich entschieden haben spät Mutter zu werden ,das Thema Kinderkriegen sich ganz abschminken.Späte Mütter ab 35 sind Risikoschwangere und wenn die Krankenhäuser aus Unrentabilität die Abteilungen schließen,dann sollten sich besagte Frauen an die eigene Nase fassen,wenn sie Probleme bei Entbindung oder während der Schwangerschaft haben und kein nahegelegenes Krankenhaus mehr für sie zuständig ist.
Außerdem muss man nicht jetzt so tun,als ob das ein neues Thema wäre -vor 13 Jahren hatte ich erlebt,dass in einer Geurtsabteilung,die wirklich nicht klein war,sage und schreibe 3 Neugeborene waren und die anderen Mütter da auch bereits an der 40 Jahremarke kratzten. Vor 10 Jahren wurde diese Abteilung dann geschlossen.Vor ein paar Tagen ist mir auch aufgefallen,dass es unheimlich viele Einzel-Kleinkinder gibt,deren Eltern so alt sind wie ich,die Männer meist noch ein bisschen älter.Sorry,aber das Thema ist hausgemacht und die Schließungen der Geburtsabteilungen ist nur das Resultat daraus.
Kommentar ansehen
07.03.2014 12:11 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Wer ist denn heute noch so blöd und setzt ein Kind ins Kinderfeindliche Deutschland ???
Hmm neee ich frage anders Wieviele können sich ein Kind überhaupt noch leisten ???
In der heutigen Zeit wo viele Arbeitnehmer froh sein können mit ihrem Lohngedrückten Gehalt selbst knapp über die Runden zu kommen + nicht weiss ob sein X Fach mit neuen Beschreibung des selben Jobs, Ausgestellter befristeter Vertrag verlängert wird, überlegt man sich das zwei mal ob man sich ein Kind anschafft. Für viele gilt auch entweder Kind oder Karriere... da wird dann die Karriere vorgezogen und das Kind kommt dann mit Ende 30 WENN überhaupt. Wobei einige Kultur Importierte Gruppen ja recht Gebärfreudig sind... Naja zahlt ja auch der Staat zum großen teil...
Kommentar ansehen
07.03.2014 15:26 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Und was ist mit den ganzen gebärfreudigen Migranten, die in ein paar Jahren dutzende von Kinder zur Welt bringen.

Nein nein....
Kommentar ansehen
07.03.2014 18:41 Uhr von MrSchmitty
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Bei mir in SH-Wurde auch eine Station geschlossen. Zur nächsten Station in Hamburg sind es aber auch nur 30-40 Minuten...
Kommentar ansehen
07.03.2014 19:01 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
...gleichzeitig sind die Versicherungsprämien der Hebammen in diesem Jahr ein weiteres Mal um 20 % gestiegen, so dass nun über 5000 € im Jahr an Versicherungsprämie anfallen.
Kommentar ansehen
07.03.2014 19:09 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Einfach alles zu machen!
Schließt die Freibäder, Hallenbäder, Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Jugendzentren, Kinos usw., usw.! Kostet doch alles Geld, was wir eh nicht mehr haben!
Und ganz zum Schluss macht Ihr die Bundesrepublik zu, direkt nach dem Ausverkauf derselben!
Ist doch eh alles vollkommen überflüssig! Oder?
Kommentar ansehen
13.03.2014 00:21 Uhr von Jake_Sully
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
http://www.hebammenverband.de/...

Ab 2015 haben freiberuflich tätige Hebammen in Deutschland keine Haftpflichtversicherung mehr. Für die Hebammen bedeutet dies das berufliche Aus, denn ohne Versicherung dürfen sie nicht arbeiten.

Das führt zum Zusammenbruch der Versorgung mit Geburtshilfe. Das ist eine absurde Situation.

[ nachträglich editiert von Jake_Sully ]

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Abartig: Deutschland und Tschehien streiten wegen Kindersex!
Deutscher entführt, fickt, würgt und erschlägt kleines Mädchen
Werkstattkette A.T.U entgeht der Firmenpleite - Einigung mit Vermietern


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?