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München: Paar muss Steuer nicht zahlen, weil Postbote Briefkasten nicht gefunden hat

Ein Paar aus München musste rund 27.000 Euro Steuerschuld nachzahlen. Weil der Postbote aber den Briefkasten nicht fand, bleibt ihnen das nun erspart.

Das Finanzamt hatte den Bescheid am 27.12. zustellen wollen, im neuen Jahr war er bereits verjährt. Doch der Briefträger stellte den Bescheid mit den Worten "Empfänger nicht angetroffen - Briefkasten nicht zugänglich" an das Finanzamt zurück.

Der Fiskus will das Geld nun von der Deutschen Post AG, die sich vertraglich verpflichtet hat, für das Finanzamt wichtige Post termingerecht zuzustellen, als Schadensersatz einfordern.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Klage, Steuer, Paar, Schadensersatz, Postbote, Briefkasten, Deutsche Post AG
Quelle: www.sueddeutsche.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2014 12:33 Uhr von Jerryberlin
 
+50 | -2
 
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Kinder, versteckt euren Briefkasten!
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06.03.2014 12:46 Uhr von TbMoD
 
+18 | -1
 
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Interessant. Gibts eigentlich eine Briefkasten Pflicht ?
:-P
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06.03.2014 12:55 Uhr von asorax
 
+4 | -1
 
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dann wird er eben das nächste mal klingeln ;)

das finanzamt findet immer einen weg, notfalls bringen die das persönlich vorbei :D
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06.03.2014 13:01 Uhr von uhrknall
 
+7 | -1
 
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In diesem Fall ist es vorteilhaft, seine Post nicht zu bekommen.

Aber bei mir kommen oft Päckchen und wichtige Briefe durch DHL nicht an, obwohl die Adresse korrekt ist, und die Wohnung direkt an der Hauptstraße leicht zu finden ist.
Entweder ist der Postbote zu faul oder zu dämlich, Hausnummern zu lesen.
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06.03.2014 13:12 Uhr von brycer
 
+13 | -1
 
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Hmmm - jetzt schiebt man die Schuld auf den Postboten bzw. die Post.
Fragen sollte man sich allerdings, warum denn das Finanzamt bis auf den letzten Drücker Zeit hatte? Solche Fristen sind meist sehr großzügig, da dürfte es auch nicht so schwer fallen den Vorgang etwas weiter vor Ablauf der Frist zu bearbeiten und den Brief abzusenden. Dann wäre es auch kein Beinbruch gewesen, wenn der Brief aus irgendwelchen Gründen wieder zurück kommt.
So hat man alles im letzten Moment gemacht und sich darauf verlassen dass es die anderen schon richtig machen werden.
Gut, wer sich auf andere verlässt, der ist oft verlassen. ;-)
Die beim Finanzamt kommen aber nicht auf die Idee, mal zu überlegen welche Flachpfeiffe bei ihnen den Vorgang so weit verschleppt hat und was man da in Zukunft tun könnte, um mehr Sicherheit zu bekommen.
Auch die beim Finanzamt sollten wissen dass bei der Post längst nicht alles so läuft, wie es sollte. ;-P
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06.03.2014 13:27 Uhr von Leimy
 
+6 | -2
 
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Die Post kann die Kosten ja Halbe-Halbe auf den Bearbeiter vom Finanzamt aufteilen, weil dieser die Frist bis aufs Letzte ausgereizt hat.
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06.03.2014 13:46 Uhr von quade34
 
+3 | -1
 
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Es gibt wohl eine Hausnummerpflicht, aber von Klingel und Postkasten ist da nicht die Rede. Nichteinmal der Name muß am Haus oder der Wohnung stehen.
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