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Britische Zentralbank warnt vor neuer Pleite-Katastrophe durch Derivate-Handel

Weil der Derivate-Handel so undurchsichtig ist, zeigt sich die englische Zentralbank nervös. Die Bank hat dazu aufgefordert, dass man sich international einigen müsse, wie man einen Kaskaden-Effekt verhindern kann, wenn die Pleite eintritt. Ansonsten drohe eine neue Katastrophe.

Eine Krisenkaskade hatte in der Vergangenheit bei der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers für weltweite Auswirkungen gesorgt. Die Bank of International Settlement in Basel hat insgesamt 693 Billionen US-Dollar in Derivaten ermittelt, die zurzeit gehandelt werden.

Besonders gefährlich sind dabei Credit Default Swaps. Mit diesen Papieren werden Investoren vor der Insolvenz von Schuldnern versichert. Weil die CDS-Papiere auch verkauft werden ereignen sich "Luftbuchungen" die keinen wirklichen Wert haben.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Handel, Pleite, Katastrophe, Zentralbank
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2014 10:23 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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Alles kein Problem: Diese Banken sind ja über die Steuerzahler gegen massive Verluste versichert.
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06.03.2014 13:34 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+0 | -0
 
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Können wir nicht einfach alle Banken verbieten und uns einfach gegenseitig mehr vertrauen? :D
//sarkasmus off
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06.03.2014 13:35 Uhr von Knutscher
 
+1 | -0
 
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@ SerienEinzelfall

Noch schlimmer ist die globale Verflechtung der Banken und Konzerne.
http://www.welt.de/...

Läden wie J.P.Morgen, Merryll Lynch oder BoA halten JEWEILS über 70 Billionen.
Gehen die in die Knie, werden die Folgen ein Vielfaches dessen sein, was nach 2008 kam.

Und nein; es ist nicht die Frage ob, sondern nur wann.......
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06.03.2014 14:25 Uhr von Knutscher
 
+1 | -0
 
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@ SerienEinzelfall

Sorry, aber ich denke mal, das der "Point of no Return" längst überschritten ist.

Spätestens mit der Fehlentscheidung, die Banken mit Steuergeldern um jeden Preis zu retten, war der Zug abgefahren.

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