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Iran: 26-jährige Frau hingerichtet

Am gestrigen Dienstag wurde im Gefängnis von Isfahan die 26-jährige Farzaneh Moradi gehängt. Sie wurde vom Gericht schuldig gesprochen, ihren Ehegatten ermordet zu haben.

Im Januar hatte die Frau noch einen Hinrichtungsaufschub erhalten. Sie hinterlässt ihre zehn Jahre alte Tochter. Sie hat ihr Kind nicht mehr sehen dürfen, seit sie vor sechs Jahren verhaftet wurde.

Moradis Anwalt Abdolsamad Khoramshahi erklärte, man habe ihn nicht über die Hinrichtung seiner Mandantin informiert. Nach iranischem Recht muss der Anwalt jedoch bei der Hinrichtung anwesend sein.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Iran, Hinrichtung
Quelle: iranhr.net

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2014 15:09 Uhr von Niniel
 
+1 | -9
 
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Wo sind jetzt die ganzen Meckerköpfe die immer laut über die USA schimpfen wegen der Todesstrafe?
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05.03.2014 15:26 Uhr von CoffeMaker
 
+13 | -5
 
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"Wenn sie eine Mörderin war, geht das Urteil in Ordnung., "

Auch nicht dann. Erst sollte man die ganze Geschichte kennen.
Wenn der Typ jahrelang die Frau schlug und vergewaltigt hat, so das es die Hölle auf Erden für sie war, steht die Tat wieder in ganz anderem Licht.
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05.03.2014 16:20 Uhr von cialfo
 
+3 | -4
 
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Todesstrafe = scheiße
egals was passiert ist
Menschen dürfen keine anderen Menschen töten und für einen Staat gilt das erst recht
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05.03.2014 17:35 Uhr von Bono Vox
 
+0 | -1
 
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@cialfo: TOP! Exakt. Dann Lebenslang rein und zu.
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05.03.2014 21:22 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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"Dann wüde ich sie auch nicht als Mörderin bezeichnen, dann war es Notwehr und kein Mord. Aber den Hintergrund wird man wohl nicht öffentlich machen."

Ich glaube kaum ^^ Das Delikt bekommt den Namen vom Tathergang. Wenn dich deine Frau jeden Tag quält und du eines Tages austickst und ihr einen Fön (nur als Beispiel) in Wanne schmeißt während sie badet dann ist das Mord ;)
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07.03.2014 02:52 Uhr von TimC1980
 
+1 | -0
 
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@ CoffeMaker
Ich will jetzt nicht den Klugscheisser raushängen lassen. Aber auch das stimmt nicht ganz. Die Vorraussetzung für einen Mord ist der Vorsatz. Der muss von der Staatanwaltschaft nachgewiesen werden. Ansonsten ist es "nur" ein Totschlag". Als z.b im Affekt wie in deinem Beispiel beschrieben.

Aber egal ob Mord oder Totschlag.
Wenn ein Mensch eine schlimme Tat begeht ist es immer eine Sache der Perspektive. Wenn es wirklich so war das diese Frau die Hölle auf Erden durchmachen musste und sie sich nicht mehr anders zu helfen wusste kann ich sie gut verstehen und ich verstehe auch ihre Tat. Was nicht heissen soll das ich diese Tat gut heisse. Eben eine Sache der Perspektive. Aber wir alle lesen, hören jeden Tag Geschichten wie es in diesem Lad zugeht. Liebe Regierungsvertreter und andere Politiker in diesen Ländern kommt endlich in diesem Jahrhundert an und gebt den Frauen endlich die gleichen Rechte wie den Männern. Das haben sie schon lange verdient.

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