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Ehemaliger US-Sicherheitsberater: EU kann durch Ukraine zur Weltmacht werden

Zbigniew Brzezinski, ehemaliger Sicherheitsberater der USA, hat der EU zu einem massiven Engagement in der Ukraine geraten. Die EU könne so zur Weltmacht werden, so Brzezinski. Dies könne auch die Motivation gewesen sein, dass die EU die Krise mit ausgelöst hätte.

"Wenn die EU eine ernsthafte Rolle in der Welt spielen möchte, dann kann sie in der Ukraine damit anfangen", so der ehemalige Sicherheitsberater gegenüber der "The World Post".

Die EU solle laut Brzezinski ihr Engagement dabei nicht nur auf Finanzhilfen beschränken. Es würden auch Direktinvestitionen fällig werden. Bislang wurde vom ukrainischen Parlament ein Kreditabkommen mit der EU über 610 Millionen Euro ratifiziert.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Ukraine, US, Weltmacht
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2014 10:32 Uhr von Flugrost
 
+36 | -4
 
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Brzezi?ski schrieb in seinem Buch "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft" aus dem Jahre 1999 folgendes:

"Die Ukraine, ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Rußlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr. Es kann trotzdem nach einem imperialen Status streben, würde aber dann ein vorwiegend asiatisches Reich werden, das aller Wahrscheinlichkeit nach in lähmende Konflikte mit aufbegehrenden Zentralasiaten hineingezogen würde, die den Verlust ihrer erst kürzlich erlangten Eigenstaatlichkeit nicht hinnehmen und von den anderen islamischen Staaten im Süden Unterstützung erhalten würden."
1. Solche Planungen gehen immer über Jahre und Jahrzehnte. Ganz gleich ob die USA total verschuldet sind oder nicht. Die entsprechenden Kreise in der US-Administration waren sich schon 1999 bewusst, dass die USA auf einen Bankrott zusteuert. Es geht um das "danach".
2. Russland wird durch diesen Konflikt der Einfluss auf die ohnehin wirtschaftlich am Boden liegende Ukraine genommen. Das Land wird geteilt, es herrscht in vielen Bereichen Chaos. Die Ukraine versinkt immer mehr in eine Depression. Bis auf den russischen Marine-Stützpunkt stellt das Land keinen Wert mehr da. Russland wird in seiner Macht drastisch beschnitten und wirtschaftlich weiter geschwächt. Als schwacher Partner an der Seite von China kann dies den USA nur von Vorteil sein.
3. Die USA (damit letztlich auch Teile der Geld-und Machteliten) benutzen die EU für ihre Machtansprüche. Das die EU keine Hilfszahlungen an die Ukraine in zweistelliger Milliardenhöhe leisten kann ist klar. Dagegen sind die Zahlungen an Griechenland Peanuts.

Jetzt kommts:

4. Wenn die USA die EU in diesen konstruierten Konflikt hineinzieht, dann nur um diese ebenfalls zu schwächen oder gar zu zerstören.
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05.03.2014 10:49 Uhr von Rechthaberei
 
+17 | -4
 
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Lissabon bis Wladiwostok = Weltmacht.
Lissabon bis Charkow = Finanzkrise


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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05.03.2014 10:58 Uhr von Heidi.B
 
+20 | -2
 
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"Dies könne auch die Motivation gewesen sein, dass die EU die Krise mit ausgelöst hätte."

Nicht immer von sich auf andere schliessen, Herr Weltpolizist.

Die USA mischen als Weltpolizei überall mit, früher nannte sich das Kampf gegen den Bolschewismus. Da es den inzwischen nicht mehr gibt, hat man mit 9/11 erfolgreich den islamistischen Terror als neues Feindbild eingeführt. Damit kann man im Kampf für Demokratie und Freiheit Nationen in die Steinzeit zurückbomben.

Aber wehe, die Eu versucht beim Streit vor der eigenen Haustür zu schlichten.
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05.03.2014 11:23 Uhr von usambara
 
+7 | -2
 
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das war derjenige, der die Gotteskrieger gegen die Sowjetbesatzung Afghanistans ausgebildet, finanziert & bewaffnet hat.
Sehr weitsichtig wie man heute weiß....
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05.03.2014 12:35 Uhr von Klugbeutel
 
+12 | -5
 
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Verlogenes US-Pack.

Zusammen mit Russland würde die EU von heute auf morgen die größte Weltmacht werden...
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05.03.2014 13:21 Uhr von fromdusktilldawn
 
+0 | -1
 
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naja, milliarden dollars, frisch gedruckt, nicht erwirtschaftet, bringen nicht nur die usa an den rand des abgrunds
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05.03.2014 13:51 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -8
 
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@Heidi.B

Ja wenn wir nur an diese Hochtechnologieländer denken, die die USA zurückgebombt habe.

Äh welche waren das nochmal?
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05.03.2014 14:36 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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"Die entsprechenden Kreise in der US-Administration waren sich schon 1999 bewusst, dass die USA auf einen Bankrott zusteuert." (Flugrost)
Der wie entstanden ist? Bei dieser Betrachtung der Dinge wird der Zusammenhang zwischen der Hochrüstung und der Währung außer Betracht gelassen. Es gibt eine diesbezügliche Wechselwirkung, wie der Fall Irak (Hussein wollte keine Dollars mehr.) gezeigt hat. Wenn es also einen Bankrott gibt, dann ohne die Hochrüstung.
"Es geht um das ´danach´." (Flugrost)
Nach Verarmung der US-Bevölkerung folgt dann die Verarmung der europäischen Bevölkerung. (Brüderle: "Über Europa geht das.")
Und einige wenige dürfen sich dann Weltmacht fühlen.

Ich finde vielmehr die Frage interessant: Was passiert, wenn Europa NICHT die von Brzezinski empfohlene Rolle einnimmt?

"Als schwacher Partner (gemeint ist ein Russland ohne Ukraine) an der Seite von China kann dies den USA nur von Vorteil sein." (Flugrost)
Naja, da geht es um die USA. Und dort auch nicht um die US-Bevölkerung. Aber welchen Vorteil hat das für Europa?

Europa hat zwei machtverzehrende Weltkriege erfahren. Europa ist der Ursprung heutiger technischer Zivilisationen. Die USA haben diese Erfahrung nicht gemacht.

Die grundlegende von Neutralität geleitete Frage ist, wie kann man das Wohl der Menschen insgesamt heben. Bei dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise zieht man die Situation Russlands mit ins Kalkül.

Welchen Vorteil hatte es für die Bevölkerung in den USA, in China die eigenen Konsumprodukte herstellen zu lassen, wenn ihre Pensionsfonds nur noch ein Bruchteil dessen wert sind, was sie vor der Blasenkrise von 2008 wert waren und ohne Perspektive ihren Wert wieder zu erreichen? Dies mag zwar für einzelne Kapitalinhaber von Wert gewesen sein, aber nicht für die Bevölkerung, die kurzfristig mit billigen Produkten aus Fernost bei der Stange gehalten wurde.

" Solche Planungen gehen immer über Jahre und Jahrzehnte." (Flugrost)
Deshalb ja auch die seit Jahren bestehenden Nachbarschaftsverträge zwischen EU und u.a. Ukraine.

"Ganz gleich ob die USA total verschuldet sind oder nicht." (Flugrost) Wobei man daran dann sehen kann, daß die US-Schulden nur eine Schachfigur sind, die innenpolitisch ihre Gründe hat, um den U.S.-amerikanischen Wohlfahrtsstaat zu zerstören.


"Russland wird durch diesen Konflikt der Einfluss auf die ohnehin wirtschaftlich am Boden liegende Ukraine genommen." (Flugrost)
Wie hoch sind die russischen Investitionen in der Ukraine? Wie wird die Energieversorgung der Ukraine sichergestellt? Wer ist der große EINHEITLICHE Partner im Osten der Ukraine? Wer ist der UNEINHEITLICHE Partner im Westen? Wieviele Russen gibt es in der Ukraine?

" Dagegen sind die Zahlungen an Griechenland Peanuts." (Flugrost)
Ja.

"4. Wenn die USA die EU in diesen konstruierten Konflikt hineinzieht, dann nur um diese ebenfalls zu schwächen oder gar zu zerstören." (Flugrost)
Deshalb sollen ja Georgien und Aserbeidschan in die NATO, wie erst kürzlich Kerry meinte.

Bei diesen Bestrebungen geht es um die Machtstrukturen der EU und der USA, die ihre Bevölkerungen außen vor lassen.

Was würde passieren, wenn diese angestrebten Entwicklungen nicht stattfinden? Welche negativen Perspektiven wären mit der Nichtrealisierung dieser Strategien verbunden?

Die Sichtweise Brzezinskis ist lediglich die Sichtweise der Erweiterung der Machtstrukturen - quasi als "alternativlose" Bewegungsmöglichkeit für ein Win-Loose-Verhältnis. Die Perspektive eines Win-Win-Verhältnisses wird für so absurd gehalten, daß sie nicht einmal in Erwägung gezogen wird. Es ist das typische Verhalten eines neoliberalen Schwarz-Weiß-Spielers.

Auf Deutschland übertragen: Welche Vorteile hat es für Deutschland, daß Griechenland riesige Target2-Schulden gegenüber Deutschland hat, wenn die Griechen dann in ihrer Verzweiflung nach Reparationszahlungen für den Zweiten Weltkrieg rufen? Die Qualität des "Vermögens" ist nur so gut wie die Möglichkeiten des Schuldners.

"Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr. " (Flugrost)
Und welcher Vorteil würde sich dadurch für Westeuropa ergeben?

Putin hat vor kurzem gesagt, daß Russland keine Weltmacht sei - in Anspielung auf die vielen Militärbasen der USA im Ausland. Auch Russland hat mittlerweile die Erfahrung Europas gemacht: die machtverzehrende Auseinandersetzung des Kalten Krieges.

Konfrontation in Form von Machtkämpfen ist somit nicht so erstrebenswert, wie der Prestigewert von Macht zunächst suggeriert. Die Chinesen bemühen diesbezüglich orientalische Weisheiten, die verschiedene Verhaltensempfehlungen bei direkten Konfrontationen bereithalten. Auch China hat machtverzehrende Erfahrungen durch Europäer, Japaner sowie den angeblichen "großen Sprung" (Stahlproduktion durch Ministahlwerke) gemacht.
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05.03.2014 16:34 Uhr von ShortyXXX
 
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Gebt die Krim zurück und gut ist’s. Der Westen soll sich gefälligst raushalten.

Die Krim ist russisch. Chruschtschow hatte sie zwar in einem Anfall von Lokalpatriotismus der damaligen Sowjetrepublik Ukraine zugeschlagen, aber der gute Nikita konnte ja nicht ahnen, dass es die Sowjetunion irgendwann einmal zerreißt. Zwar hatten die Russen die Halbinsel unter Katharina der Großen von den Krimtataren geklaut, aber irgendwann muss man aufhören aufzurechnen. Putin kann es doch nicht hinnehmen, dass der Einfluss von EU und Nato bis zum Stützpunkt seiner Schwarzmeerflotte reicht. Wer das nicht begreift hat den Schuss nicht gehört. Oder hat Obama in Geschichte nicht aufgepasst? Die Welt ist um ein Haar an einem Atomkrieg vorbeigeschrammt, als vor der Haustür der USA ähnliches mit umgekehrten Vorzeichen passierte. Kuba ist das Stichwort. Zwar hinkt der Vergleich ein wenig, aber das Ergebnis wäre das Gleiche. Der Westen säße direkt vor der Wohnzimmertür der Russen.
Die Ostukraine sollte man auch gleich zusammen mit der Krim zurückgeben, das wäre ein Pulverfass ohne Ende, wenn die westlich orientieren Kräfte in Kiew die Oberhand behielten.
Was heißt westlich…..so unrecht haben die russischen Medien nicht, wenn sie von Faschismus sprechen. Svoboda hat nun mal die meisten Anhänger auf dem Maidan und das sind lupenreine Faschisten. Und für Faschisten einen Krieg riskieren? Never.
Wie sang Paul McCartney einmal:” Give Ireland back to the irish?” er könnte heute singen:”Give Russia back to the russians”.
Und die EU soll sich gefälligst ganz raushalten, Pleitestaaten haben wir schon genug.

die Krim wurde in der Geschichte also gleich 2 mal geklaut:
1.) die deutsche Zarin Katharina (aus Hessen) hat die Tartaren vertrieben und die Russen dort angesiedelt
2.) Dann hat der ukrainische Nikita Chrustschow seinem Land einfach mal so die russische Insel geschenkt

Ich will darauf hinaus, das ein Ukrainer und eine deutsche durch ihren Diebstahl den Grundstein für diese Situation gelegt haben.

Es ist eine Frechheit, das die Faschisten Regierung in Kiew die Krim haben will, obwohl die russsichen Krim Bewohner das eben nicht wollen.

Es sollte die Regel geben, das ein Land immer denjenigen gehört welche die Merheit stellen.
Sonst müsste man ja Amerika den Indianer und Israel den Palästinenser zurück geben.
Das was die falschen Moralapostel aus den USA und deren vereinigten Staaten von Europa da abziehen ist einfach nur absurd.
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05.03.2014 19:07 Uhr von Frekos
 
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China wird wachsen...
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05.03.2014 19:26 Uhr von Biblio
 
+2 | -2
 
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"Was ist denn bis heute hier eigentlich so verabscheuungswürdig?

Psychopathen
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06.03.2014 08:15 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@Lapis
Nicht vergessen: Tschernobyl
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06.03.2014 12:57 Uhr von OldWurzelsepp
 
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FALSCHMELDUNG, so wie alles andere von dieser Quelle.

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