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Zypern bringt Privatisierungen voran - Nun gibt es weitere Hilfsgelder

In den vergangenen Tagen wurde darüber spekuliert, ob Zypern seine Privatisierungen stoppt (ShortNews berichtete). Nun verabschiedete die Regierung im Eilverfahren das Privatisierungsgesetz. Ohne dieses wären keine weiteren Hilfsgelder geflossen.

Das Gesetz kam knapp zustande. 30 Abgeordnete stimmten dafür, 26 dagegen. 236 Millionen Euro werden nun an Rettungsgeldern an den Inselstaat von der EU überwiesen. Allerdings muss jede einzelne Privatisierung noch einmal vom Parlament gesondert abgesegnet werden.

Zypern ist auch nicht bereit, Beamte aus den Betrieben zu entlassen. Verkaufen will der Staat die Elektrizitätsgesellschaft AHK, die zyprische Telekom sowie die Häfen Limassol und Larnaka. 1,4 Milliarden Euro sollen damit eingenommen werden.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Staat, Pleite, Zypern, Hilfsgelder
Quelle: www.t-online.de

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