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Computervirus "Chameleon" von Forschern programmiert, der Städte lahmlegen kann

Normalerweise werden Computerviren von Hackern in Wohn- oder Kinderzimmern entwickelt. Das Computervirus "Chameleon" ist im Labor von Wissenschaftlern der Universität Liverpool entstanden. Der Schädling scheint aber auch funktional den Heimprogrammierer-Künsten überlegen zu sein.

"Chameleon" ist für WLAN-Netzwerke gemacht und brandgefährlich. Er kann praktisch jedes Gerät attackieren und bislang gibt es keinen Antiviren-Schutz. Über Router (Access-Points) verbreitet sich das Virus wie eine Epidemie. In Großstädten kann die Verbreitung wie eine Explosion erfolgen.

Er installiert eine eigene Firmware und übernimmt die gesamten Nutzereinstellungen. Alle zwei Tage wird er aktiv. In einem 50-Meter-Radius scannt es die WLAN-Geräte. "Bisher galt es als unmöglich, einen Virus zu entwickeln, der WLAN-Netze angreift", so Professor Alan Marshall.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Stadt, Entwicklung, Computervirus
Quelle: www.rtl.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2014 09:53 Uhr von NilsGH
 
+22 | -1
 
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"Er installiert eine eigene Firmware und übernimmt die gesamten Nutzereinstellungen. Alle zwei Tage wird er aktiv. In einem 50-Meter-Radius scannt es die WLAN-Geräte. "Bisher galt es als unmöglich, einen Virus zu entwickeln, der WLAN-Netze angreift", so Professor Alan Marshall. "

Aha ... also haben die einen Virus entwickelt, der ALLE Hardwarekonfigurationen von Routern kennt und mit ihnen umgehen kann. Interessant. Besonders, weil für einen Großteil der Hardware die Treiber gar nicht opensource sind.

Er scannt WLAN-Geräte. Und dann? Wenn das WLAN verschlüsselt ist, kann er sich dort doch gar nicht einnisten. Und von einem anderen Router bruteforce ausführen? Aufgrund der geringen Leistung wohl eher nicht.

Dass es für Viren, die nur auf Router abzielen, keine Schutzprogramme gibt, ist klar. Die müsste ja auch den Routern laufen. Wo wir wieder bei der schwachen Leistung sind.

Irgendwie klingt die Meldung reißerisch.
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05.03.2014 09:57 Uhr von Pilzsammler
 
+14 | -0
 
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@Nils

Quelle:
RTL.de

Nuff said...
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05.03.2014 10:12 Uhr von asorax
 
+2 | -5
 
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es heißt immernoch DAS Virus.
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05.03.2014 10:13 Uhr von Mecando
 
+0 | -1
 
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@NilsGH
Unter Laborbedingungen kann das Virus das sicherlich, aber wie du schon ausreichend erklärt hast, wird es an der Realität scheitern.
Fazit: Reißerische News.

[ nachträglich editiert von Mecando ]
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05.03.2014 10:18 Uhr von Mecando
 
+11 | -1
 
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@asorax
"es heißt immernoch DAS Virus."

Mööööp. Falsch, setzen, 6.

Seit der Nutzung in Zusammenhang mit Computerviren hat es ´der Virus´ so weit in den allgemeinen Sprachgebrauch geschafft, dass laut Duden mitlerweile eben sowohl ´das´ wie auch ´der´ möglich ist.
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05.03.2014 10:32 Uhr von ArcVenusX
 
+3 | -1
 
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Ist ja alles schön und gut, aber warum zum Teufel wird so ein Müll programmiert und wer finanziert so etwas?
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05.03.2014 10:41 Uhr von tom_bola
 
+6 | -2
 
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´Ob Smartphone, Smart-TV, Kühlschrank oder Auto. Alle ´intelligenten´ Geräte, die sich im selben Netzwerk wie das "Chameleon" befinden, werden gnadenlos angesteckt.´

Genau, und das Virus weiß genau, daß es das Auto nicht mit der Firmware vom Kühlschrank impfen darf, weil sonst die Insassen erfrieren.

Was für ein Schwachsinn.
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05.03.2014 11:11 Uhr von xDP02
 
+8 | -0
 
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Soso, es scannt genau 50 Meter? Wo kann ich das Ding bekommen, ich will meinem Router zeigen was eine vernünftige Leistung ist.
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05.03.2014 11:13 Uhr von jschling
 
+5 | -0
 
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hab ich ja auch erstmal als RTL-Schwachsinn abgetan, aber wenn man ma nach Chameleon und Wlan googelt, findet sich diese News auch auf deutlich glaubhafteren Seiten !
Der Virus befällt halt Accesspoints die ungesichert, oder mit dem gehackten WEP-Standard verschlüsselt sind - soweit grundsätzlich möglich. Was die Manipulation der unterschiedlichen Routerhardware angeht: auf keinen Fall kann ein "fester Virus" als solches verschiedene Hardware befallen, letztere muss auf das Accesspoint-Modell angepasst sein - greift der Virus hingegen nach dem Erkennen des Router/Accesspoint-Modells auf eine "Internetdatenbank" mit entsprechend modifizierten Firmware-Version für unterschiedliche Hardware zu und läd diese dann passend runter, sehe ich hier schon deutlich mehr Möglichkeiten. Und zumindest in anderen Quellen wird nicht behauptet, dass der Virus sämtliche Geräte befallen kann, Grundvoraussetung ist erstmal ein unsicheres (offenes oder WEP gesichertes) WLan und ein hackbares Routerpasswort (und da kenn ich auch ne Menge, welche das Standardpasswort wie 0000, 1234, oder admin-admin usw nicht ändern)
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05.03.2014 11:23 Uhr von kingoftf
 
+8 | -0
 
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Das "N" in RTL steht für Niveau
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05.03.2014 11:47 Uhr von maxyking
 
+5 | -1
 
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Es ist schön das der News Schreiber so genau beschied weiß wo genau Computerviren Programmiert werden wahrscheinlich denkt er auch das die meisten von pickligen Internet Nerds die noch nie ein nackte Frau gesehen haben geschrieben werden, das zeigt natürlich die Fachkenntnisse des Journalisten und lässt natürlich auch seine anderen Behauptungen über WLAN Viren in einem wirklich hellen Licht erstrahlen.
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05.03.2014 12:36 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Und wieso soll der jetzt eine Stadt lahm legen? Vielleicht Klein-Lego-Land?

Das Virus legt vielleicht einige wenige WLAN-Netze kurzfristig lahm, das war´s aber auch schon. Größere Firmen schotten ihre Netze ganz anders über Server ab - und nutzen in den seltensten Fällen mobiles Internet, und schon gar nicht einfache Home-Router die an der ungeschützten DSL-Dose hängen.
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05.03.2014 14:34 Uhr von oldtime
 
+2 | -0
 
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Laut Quelle gehen die Wissenschaftler davon aus, dass bei optimalen Bedingungen London und Belfast, die sie als Teststädte ausgesucht haben, nach etwa 3 Jahren zu 70 % befallen wären.

Bei schlechten Bedingungen gehen sie davon aus das es in London 17 Jahre dauern wird bis mehr als 50 % der Router befallen sind.

Das nennen die Explosisionsartig?
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12.03.2014 01:51 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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Ist doch schön wenn man den Schöpfer kennt.

Dann weiß man wenigsten wenn man für den Schaden haftbar machen kann.

Gruß

BIGPAPA
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12.03.2014 10:10 Uhr von AMB
 
+0 | -0
 
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Welchen Sinn oder welche Funktion hat der Virus denn, Wenn man das ganze als Botswerk sieht, dann hat es nur einen Vorteil, die Router sind praktisch laufend an und keiner merkt, wenn hier Rechenleistungen abgezweigt werden.

Sobald man die Netze wehement störrt, würde doch sowieso wieder jemand was gegen diese Software unternehmen. Abgesehen davon, welcher Rechner ist heute nicht in irgend einem Botswerk beteiligt. Gute Hacker sind doch eher stolz drauf, daß man sie nicht bemerkt oder?

Was das knacken der Netzwerke angeht, so ist Brut Force ja durchaus möglich, wenn der Router Jahre hat um die Anderen Netze zu infiltrieren, dann gelingt das immer.

[ nachträglich editiert von AMB ]

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