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Depressionen: Immer mehr Kinder und Jugendliche müssen in Klinik behandelt werden

Immer mehr Kinder und Jugendliche erkranken an einer schweren Depression. In vielen Fällen ist eine ambulante Behandlung nicht mehr ausreichend und die Betroffenen müssen in einer Klinik behandelt werden. Besonders betroffen ist Hamburg. Hier stieg die Zahl der Erkrankten um das Achtfache.

Im Jahr 2000 mussten nur 61 Jugendliche stationär behandelt werden, im Jahr 2012 waren es schon 474 Betroffene. Bundesweit ist der Anstieg nicht ganz so stark, doch hat sich die Zahl der erkrankten Jugendliche hat sich versechsfacht. So stieg die Zahl von 2.145 auf 12.567 stationäre Behandlungen.

In Hamburg waren mehr als zwei Drittel der Betroffenen Mädchen oder jungen Frauen. Die häufigsten Symptome sind neben Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwächen sowie mangelndes Selbstvertrauen und psychosomatische Probleme, wie Schlafstörungen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Jugendliche, Klinik, Depression
Quelle: www.heilpraxisnet.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2014 19:42 Uhr von WarumNichtGleichSo
 
+7 | -8
 
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Darüber macht man keine Scherze - wo sind meine Rasierklingen
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04.03.2014 19:54 Uhr von Pils28
 
+3 | -2
 
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Solche Zahlen sind nur bedingt sinnvoll, wenn z.B. im selben Zeitraum Diagnosekriterien geändert werden. Ähnlich wie zahlen über die Verbreitung von Brustkrebs in den Jahren des Mammographie Screenings oder Jugendliche mit Alkoholvergiftung, als man anfing, die nicht mehr nach Hause, sondern ins Krankenhaus zu fahren.

Eine Zunahme an jungen Patienten ist wohl tatsächlich vorhanden. Aber ein Anstieg um hunderte Prozent ist Schwachsinn.
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04.03.2014 20:09 Uhr von Knutscher
 
+5 | -2
 
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@ EisFieber

Es hat weniger mit dem Fortschritt als solchen zu tun, als mit dem krankhaften Willen alles kommerziell ausbeuten zu müssen.
Medien und Werbung haben längst den Boden der Notwenigkeit verlassen und bewegen sich zunehmend im einem Bereich den man guten Gewissens als Psychoterror bezeichne muss.

Aber im Rennen um Gewinne und Renditen, wird eben jedes Humankapital geopfert.
Zeitgleich kurbelt das ja dann auch wieder die Umsätze der Pharmaindustrie an.
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04.03.2014 20:13 Uhr von syndikatM
 
+9 | -2
 
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das ist klar. wäre ich nochmal kind und die von zeit und süddeutsche aufgehetzen radikalemanzen würden einen von klein auf mit schwachsinn totschwätzen "du bist in wirklichkeit gar kein mädchen, sondern du wirst nur dazu erzogen. wenn du willst darfst du auch tansexuell sein oder ein junge! und wir spielen jetzt im sandkasten burgen bauen. die puppe legst du weg bzw gibst sie dem paul!" - würde ich auch depressionen kriegen. da findet ja eine regelrechte ideologische misshandlung der kinder statt.
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04.03.2014 20:41 Uhr von ms1889
 
+1 | -1
 
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da sich die kreterien durch die who geändert haben ist das ergebnis logisch.
nach who ist JEDER der in einem industrieland wie usa/deutschland lebt, psychisch krank.
wie gesagt, man hat nur an der definnition der diagnostik herrumgeschraubt um schneller "krank" ernennen zu können.
an den kreterien dieser diagnostik ist auch klar zu sehen das kein psychater oder psychologe seriöse arbeit leistet. denn schon was er auf den universitäten lernt ist humbug und hat mit wissenschaftlichen erkenntnissen nix zu tun!
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04.03.2014 21:30 Uhr von Pils28
 
+1 | -1
 
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@ms1889: Inwiefern ist das, was ich an Psychiatrie beigebracht bekommen habe, Humbug? Keine Ahnung, womit sich genau Psychologen beschäftigen aber Psychiater werden meiner Erfahrung nach nach aktuellem Wissensstand ausgebildet.
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04.03.2014 22:40 Uhr von Gorli
 
+3 | -0
 
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Psychologische Einflüsse sind nur eine möglichekeit zur depression. manchmal sind die auch einfach nur symptom einer anderen krankheit. manchmal kann sogar falsche ernährung oder hohe ozonwerte (china) zur depression führen.

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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04.03.2014 22:56 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+4 | -0
 
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Die Lebensmittelindustrie vergiftet uns mit Plastikmüll und ´nen Haufen Zusätzen. Kinder und Jugendliche werden medikamentös ins geistige Nirwana katapultiert und Schulreformen sind schon Jahrzehnte überfällig. Außerdem muss die Wirtschaft ganz umbedingt noch viel schneller wachsen und so. Konsumieren was nicht bei drei auf den Bäumen ist!
Nicht zu vergessen die digitale Demenz/Vereinsamung.

Bin ich froh, dass ich aus dem Alter raus bin.
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05.03.2014 00:41 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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SyndikatM,
das ist aber keine besonders realistische Sicht auf die Dinge...Ezieher und Lehrer sind ganz normale Leute, eher konservativ eingestellt, da gibts wenig Extremisten.

Du darfst nicht auf die Lautsprecher wie Alice Schwarzer reinfallen- die vertreten nicht "die Frauen", sondern nur sich selbst. Im Erziehungswesen selber spielt sowas keine Rolle, da gabs keine "sexuelle Revolution".
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05.03.2014 08:47 Uhr von Maedy
 
+2 | -0
 
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Früher hieß es noch,dass das die natürlichen pupertären Begleiterscheinungen sind...was hat sich daran geändert?Ah ich glaube ich weiß es-Druck durch Eltern und Schule. Wenn die Symptome damals normal waren,sind sie es heute nicht,weil das Kind nicht so funktioniert wie man das gerne hätte. Also lässt man das Kind die Zeit nicht begleitend durchstehen,wie es früher üblich war,sondern rennt zum Psychater und macht die Symptome zur Krankheit,die behandelt werden muss....damit der Nachwuchs gefälligst wieder spurt.
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05.03.2014 09:29 Uhr von Maverick Zero
 
+3 | -1
 
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Unabhängig davon, wie denn nun die WHO Depressionen definiert, denke ich dass ein Mit-Faktor für Depressionen oder sagen wir mal gerenelles Unwohlsein bei Jugendlichen ein durch unsere vernetzte Welt Bedingter sein wird:

Kinder un Jugendliche haben heute sehr früh Zugang zu Technik, die ihnen rund um die Uhr Informationen aus aller Welt in erstaunlicher Detailfülle beitet. Darüber hinaus dann aber nicht nur aktuelle Informationen, sondern die komplette Geschichte seit Anbeginn der Aufzeichnungen. Und hierzu muss man noch nicht einmal in eine Bücherei gehen und verstaubte Bücher öffnen. Man hangelt sich einfach auf dem Smartphone von Nachricht zu Nachricht, Link zu Link und landet ausgehend von "Dschungelcamp bei RTL" über "Abholzung des Regenwalds" bis zu "Gräueltaten in Afrika".
Kinder und Jugendliche werden mit der schrecklichen Realität konfrontiert, sehen grausame Bilder, grausame Ideen und müssen feststellen, dass die Welt nicht so schön und behütet ist, wie sie es bisher dachten.
Nun stellt sich die Frage, wer diese Erlebnisse mit ihnen emotional aufarbeitet.
Bleibt dies aus, mag sich das durchaus auf deren Gemütszustand niederschlagen.
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05.03.2014 10:25 Uhr von Atius_Tirawa
 
+1 | -1
 
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Was soll man dazu noch sagen.... außer: "Schönen Gruß von unserer heutigen Gesellschaft". Und das es erst der Anfang ist....
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05.03.2014 10:56 Uhr von maxyking
 
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So so also allgemein ist ein Anstieg von Psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zu erkenne, komisch das dieser Faktor immer ausgelassen wird wenn darüber berichtet wird wie viele Jugendliche Probleme mit Gras haben. Wird da möglicherweise einfach die einfachste Erklärung gesucht und bei denn ganzen fällen bei denen man es nicht auf Weed schieben kann hat man halt keine Erklärung ?
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05.03.2014 12:20 Uhr von Heidi.B
 
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Neurotiker-Treff SN, hier werden Sie zwar nicht geholfen, haben aber viele Gleichgesinnte mit ähnlichen Feindbildern und Paranoia, die Ihnen selbst bei Kommentaren aus denen der Hass nur so herausdummt noch applaudieren.
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06.03.2014 01:06 Uhr von mort76
 
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Maedy,
die Ernährung beispielsweise hat sich geändert- es landen unzählige Chemikalien in der Nahrung, im Plastik von Plastikflaschen finden sich Hormone, und was im Fleisch ist, will man garnicht wissen. Einige Zusatzstofffe haben einen Einfluß auf die Psyche.
Dazu kommen die steigende Vereinsamung und der Bewegungsmangel wegen PC und TV- Einsamkeit macht depressiv, Sport und Bewegung vertreiben Depressionen. Dazu kommt steigender Druck in der Schule und später auf der Uni oder dem Arbeitsmarkt.

Und das sind nicht die einzigen Faktoren, die sich geändert haben.

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