04.03.14 11:19 Uhr
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Neues Material für günstigere und effektivere Solarzellen

Als Alternative für Silizium bei der Produktion von Solarzellen haben Forscher nun das relativ häufig vorkommende Mineral Perowskit entdeckt. Perowskit gehört zur Klasse der Oxide und Hydroxide.

Aktuell arbeiten verschiedene Wissenschaftler an der Optimierung des Wirkungsgrades um den heutigen Wert von Solarzellen zu erreichen und diesen später sogar zu übertreffen. Bei herkömmlichen Solarzellen liegt der Wirkungsgrad zwischen 20 und 25 Prozent.

Perowskit-Solarzellen wurden von dem anerkannten US Magazin "Science" zu den zehn wichtigsten wissenschaftlichen Erfolgen 2013 ernannt. Leider haben Perowskit-Solarzellen noch einen gewissen Nachteil, Perowskit enthält einen sehr geringen Bleianteil.


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WebReporter: Digifan
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Material, Solarzelle, Perowskit
Quelle: www.ingenieur.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.03.2014 11:19 Uhr von Digifan
 
+4 | -0
 
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Würde wirklich gerne das Dach unseres Hauses mit Zellen bestücken, derzeit fehlt mir aber noch das passende Preis/Leistungs-Verhältnis. Bei einem Neubau wäre es ja fast schon fahrlässig keine Zellen zu installieren, ich würde es jedenfalls dann sofort mit in die Finanzierung integrieren.
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04.03.2014 11:28 Uhr von FrankCostello
 
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Kann nicht Theoretisch Silizium synthetisch hergestellt werden ?

Mit Diamanten geht es ja auch ...

[ nachträglich editiert von FrankCostello ]
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04.03.2014 12:30 Uhr von Mercer556
 
+4 | -1
 
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@ FrankCostello

Silizium ist ein chemisches Element

Diamant entsteht wenn die Kohlenstoffatome (auch ein chemisches Element) eine bestimmte Gitterstruktur einnimmt. Dies macht der Kohlenstoff nur bei entsprechend hohem Druck und hoher Temperatur.

Silizium entsteht in Massereichen Sternen, will man Silizium also selber herstellen... nunja dafür braucht man einen Kernreaktor, der mit Chemischen Elementen nach Helium hantieren kann. Vielleicht also in einigen hundert Jahren.

[ nachträglich editiert von Mercer556 ]
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04.03.2014 12:37 Uhr von brycer
 
+2 | -0
 
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@ FrankCostello:
Da Silizium das zweithäufigste Element in der Erdkruste ist, ist das Vorkommen nicht so das Problem. Silizium kann z.B. aus Quarz gewonnen werden. Quarz oder Quarzsand haben wir genug.

Daran sollte es also nicht liegen.
Man sucht aber nach Materialien und Möglichkeiten Solarzellen effektiver und damit kostengünstiger zu machen.
Würde man den Wirkungsgrad z.B. um 10% auf 30-35% steigern können und müsste dafür nicht viel an Herstellungs-/Wartungskosten mehr aufwenden, dann wäre das schon wieder ein Gewinn.
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04.03.2014 12:59 Uhr von brycer
 
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@Mercer556:
Warum Silizium ´erbrüten´?
Silizium kommt so ziemlich überall auf der Welt vor. In Quarz
(Quarz = SiO_2 >>> SiO_2 + 2 C = Si + 2 CO) und anderen Silizium-Verbindungen.

[ nachträglich editiert von brycer ]
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04.03.2014 13:17 Uhr von Mercer556