03.03.14 20:22 Uhr
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Der milde Winter wirkt sich negativ auf Igel, Kröten und Zecken aus

Der dieses Jahr ziemlich ungewöhnliche Winter wirkt sich nicht immer positiv auf die Tierwelt aus. So hielten manche Tiere wegen des milden Winters keinen richtigen Winterschlaf. Die Populationen verringern sich nun, da das sonst üblicherweise späte Aufwachen aus der Winterstarre entfällt.

In St.Gallen wurden in der Igelberatungsstelle seit Januar beispielsweise 40 Anrufer registriert, die abgemagerte und verwirrte Igel auffanden. Im Jahr zuvor waren es lediglich sieben Anrufer, die wissen wollten, was sie unternehmen sollen. Hierbei ist das verfrühte Aufwachen der Tiere das Problem.

Ihr Fettverbrauch erhöhte sich aufgrund der ausgelösten Unruhe. Im stark abgemagerten Zustand werden sie jetzt aufgefunden. Ähnlich ergeht es den Kröten, Fröschen und auch den Zecken, die vorzeitig zu viel Energie verbrauchen. Häufiger als sonst verhungern die Tiere wegen zu wenig vorzufindender Nahrung.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Winter, Frosch, Zecke, Igel, Winterschlaf
Quelle: www.20min.ch