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Gemeinde und Städte verdienen mit den Daten der Bürger Geld

In den Bundesländern Hamburg und Schleswig-Holstein geben Städte und Gemeinden jährlich Zehntausende von Meldedaten weiter. Die Daten landen dabei sowohl bei Privatpersonen als auch bei Unternehmen. Die Bürger können sich gegen diese Datenweitergabe kaum zur Wehr setzen.

Insgesamt hatte Hamburg im letzten Jahr etwa 306.000 Daten aus Melderegistern weitergegeben. Schleswig Holstein hatte 2013 etwa 52.500 Daten weitergegeben. Einstimmig wurde dazu erklärt, dass es sich dabei nicht um Adresshandel dreht. Die Daten wurden im Sinne des Meldegesetzes weitergegeben.

Zumeist würden Gläubiger die Daten abfragen. "Deutlich weniger Anfragen gibt es aus Gründen der Ahnenforschung, oder wegen alten Bekanntschaften und Klassentreffen", so der Sprecher von Flensburg, Thomas Kuchel. Eine Auskunft kostet dabei zehn Euro. Flensburg verdiente so zwei Millionen Euro.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Daten, Bürger, Gemeinde
Quelle: www.shz.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2014 19:18 Uhr von Petabyte-SSD
 
+15 | -0
 
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Seit dem ich einen automatischen Anmeldecrawler geschrieben habe, bekomme ich jeden Tag 100 Kilo an Briefen, welche durch meinen Briefkasten automatisch in die Hackschnitzelheizung geliefert werden, seit dem muss ich im Winter immer die Fenster öffnen weil``s sonst zu warm wird.
Deshalb poste ich hier nicht noch mal meine Adresse... Ausserdem kommt der Sommer

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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02.03.2014 19:20 Uhr von Petabyte-SSD
 
+3 | -1
 
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@ blindlahmerPriester

Hatte ich mal extremste Nervereien mit Werbeanrufen.
Leider heute nicht mehr, weil ich eine geile Idee habe die zurückzunerven :)
Jemand eine Idee, wo ich mich eintragen könnte, um wieder tägliche Anrufe zubekommen?

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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02.03.2014 19:21 Uhr von syndikatM
 
+2 | -12
 
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02.03.2014 21:11 Uhr von Lornsen
 
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Privatpersonen? Welche Privatpersonen?
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02.03.2014 22:12 Uhr von Thomas66
 
+3 | -0
 
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syndikatM
Schön wärs. Ich habe auch sowas, bringen tut es so gut wie nichts.Offenbar können die Prospektverteiler bei uns nicht lesen.
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02.03.2014 23:05 Uhr von syndikatM
 
+2 | -2
 
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@thomas66

es geht dabei nur um das alibi.

steckt ein postbote dennoch werbung in den briefkasten, einfach die werbung aus dem auto vors rathaus kippen, oder polizeistation, oder schulen, oder krankenhäuser, oder woanders.

wenn da mehr leute mitmachen und die werbung vom "v.i.s.d.p." die straßen verschmutzen, wird gehandelt. entweder der postbote hat sich zu verantworten oder der verantwortliche der werbung. du nicht, du kriegst schließlich offiziell keine werbung. darauf weist ja das schild am briefkasten hin.
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02.03.2014 23:19 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -0
 
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Ein wirklich berechtigtes Interesse an Meldedaten aus privaten Gründen können eigentlich nur Privatpersonen glaubhaft machen.
Etwas schwieriger ist es beim Gläubigerschutz, aber hier könnte man das Auskunftsrecht an einen gültigen Mahnbescheid binden, oder auch dem Mahngericht gewähren, wenn der Gläubiger dieses mit dem Mahnbescheid beantragt.

Damit wäre der gewerbliche Handel zumindest deutlich erschwert.
Aber wo die Rechte der Bürger dereguliert und Kapitalgesellschaften hofiert werden, ist eben gerade das unsere gesellschaftliche Entwicklung.

Meine Literatur Empfehlung:
Ego - Das Spiel des Lebens
http://www.terrashop.de/...
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02.03.2014 23:37 Uhr von Stummerzeuge
 
+1 | -0
 
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Jeder der Daten hat gibt die weiter. Damit wird Kohle gemacht ohne Ende. Es ist auch Witzlos dagegen vorgehen zu wollen, denn wie will man das irgendwem nachweisen. Aber jetzt sogar die Behörden? Ich verstehs ja wenns wirklich um Schuldner oder rechtliche Dinge geht, aber Privatpersonen? Klassentreffen? Mal im Ernst, das ist doch gequirlte Scheisse! Nur weil einer mal bei mir in der Schulklasse war kann der einfach mal so meine Daten abchecken? Wo sind wir denn?
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03.03.2014 02:56 Uhr von Miauta
 
+1 | -1
 
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Und alle heulen rum wegen Whatsapp und co...

haha! Kann nur darüber lachen...
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03.03.2014 12:20 Uhr von Stummerzeuge
 
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@Anonimaj
Und was machst du wenn diese Anrufe ohne Nummer, oder mit falschen Nummern auf deinem Handy kommen? Das Problem hab ich nämlich. Da kannst du in der Fritzbox sperren was du willst... xD
Ist einfach nur nervig ohne Ende.

Ich frag mich nur wo diese Firmen die ganzen Leute auftreiben die in den Callcentern arbeiten und andere belästigen? Gibts denn so viele Menschen die für ein bisschen Kohle jegliche Moral und allen Anstand über Bord werfen? Traurig.....
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04.03.2014 21:26 Uhr von Thomas66
 
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syndikatM
Das ist eine kostenlose Wochenzeitung die Sonntags verteilt wird, aber mit viel Werbung darin. Ich hatte mich beschwert, dann war drei Wochen Ruhe und es wurde wieder reingesteckt, angerufen, ein bischen Ruhe, dann wieder, angerufen usw und wenn wir nicht gestorben sind, machen wir es noch heute.
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05.03.2014 13:25 Uhr von fromdusktilldawn
 
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naja, und die ehemalige GEZ ist der fleissigste und gierigste nachfrager
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09.03.2014 23:06 Uhr von Stummerzeuge
 
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@Anonimaj
Das kann sein, aber ich hab kein Smartphone, und ich will auch keins. Ich geb zwar zu, dass die ein oder andere App echt nützlich sein kann aber ich benutz mein Handy echt nur zum telefonieren oder smsen. Alles andere kann ich auch am PC im Netz checken, das muss ich nicht unterwegs machen. Aber jeder wer er will.
Sollte auch kein Angriff sein, nur ne Feststellung. ;)

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