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Dittelbrunn: Mann erschießt seine Ehefrau auf ihren Wunsch hin

In Dittelbrunn (Landkreis Schweinfurt) hat ein 79-jähriger Mann seine Frau erschossen, um sie von ihrem Leiden zu erlösen. Dies teilte dieser der Polizei mit und sagte dabei, er würde sich selbst umbringen.

Der Mann ist seitdem spurlos verschwunden und wurde von 50 Polizisten gesucht.

Laut in der Wohnung gefundenen Schriftstücken war es der Wunsch der Ehefrau zu sterben.


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WebReporter: sulospace
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Tod, Ehefrau, Wunsch
Quelle: www.t-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2014 17:30 Uhr von Rechtschreiber
 
+88 | -5
 
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Ich ziehe meinen Hut vor diesem Mann. Er liebt seine Frau so sehr, dass er - trotz all der Strafen, die im Drecksland Deutschland auf Sterbehilfe stehen - sie lieber tötet, als sie leiden zu sehen. Was das an Überwindung kostet, will ich niemals spüren müssen. Aber wenn ich gefragt würde, ich weiß nicht, ob ich es nicht auch machen würde.
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02.03.2014 17:38 Uhr von sulospace
 
+0 | -46
 
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02.03.2014 17:53 Uhr von Slingshot
 
+32 | -7
 
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@ sulospace
Und ich bin John Wayne und kann leider noch keine neuen Details veröffentlichen.
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02.03.2014 18:08 Uhr von sulospace
 
+2 | -23
 
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02.03.2014 18:12 Uhr von ghostdog76
 
+0 | -23
 
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02.03.2014 19:14 Uhr von sulospace
 
+4 | -0
 
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Er hat am Telefon gesagt er würde sich umbringen, nun haben sie sein Auto gefunden und suchen nach ihm.
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02.03.2014 19:16 Uhr von keakzzz
 
+3 | -5
 
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aktive Sterbehilfe ist hier in Deutschland ohnehin ein Thema, daß unnötig "tabuisiert" wird.

[ nachträglich editiert von keakzzz ]
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02.03.2014 19:19 Uhr von keakzzz
 
+9 | -2
 
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@SerienEinzelfall
absolute Zustimmung. wenn die im Artikel genannten Dinge quasi alle bisherige Informationen sind, kann kaum davon ausgegangen werden, daß der Mann eine Gefahr für sonst irgendjemanden ist.
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02.03.2014 19:30 Uhr von kingoftf
 
+6 | -1
 
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Gibt es bei uns in Spanien auch immer mal wieder, vor Wochen hat ein 80-jähriger in Madrid seine seit xx Jahren im Bett liegende Frau erstickt und ist aus dem Fenster gesprungen.

Traurig, dass es soweit kommen muss wegen der Gesetzeslage
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02.03.2014 19:41 Uhr von Sirigis
 
+12 | -0
 
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Ich habe meinen Herzbuben, da meine Großmutter (in meinem monatelangen Beisein) langsam an Demenz zugrunde ging, meine Mutter ebenfalls an Demenz leidet (das fing mit ca. 65 Jahren an) gebeten, dass, wenn ich auch erkranken sollte, er mir hilft zu sterben. Ich will in keinem anonymen Pflegeheim landen, wo ich in jenen seltenen lichten Momenten Angst haben muss, da ich mich nicht auskenne.

Er hat es mir versprochen, und ich vertraue ihm, ich werde das Gleiche für ihn tun.
Diesbezüglich pfeife ich auf geltendes Recht. Das ist nämlich mein freier Wille.
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02.03.2014 19:55 Uhr von fuDDel@
 
+6 | -1
 
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@ SerienEinzelfall
der Polizeieinsatz wird aber wohl nicht nur wegen Gefahr für andere geführt sondern weil man den Mann wenn möglich noch vor sich selbst schützen möchte. Aber ob das Sinn ergibt da lässt sich natürlich drüber streiten. Mir wär es aber lieber das die Polizei den findet als ein kleines Kind zum Beispiel. Alleine deshalb finde ich den Einsatz schon für gerechtfertigt.

Die Story ist einfach nur traurig. Wünsche niemandem ewig im Bett zu liegen und dahinvegetieren zu müssen. Ich erinnere mich noch gut an einen harmlosen Krankenhausaufenthalt meinerseits und da bin ich schon nach 10 Tagen am durchdrehen gewesen. Kann mir das echt nich vorstellen sowas ertragen zu müssen. Dann noch die ganze zeit evtl. mit schlimmen Schmerzen und weiß ich was noch...

[ nachträglich editiert von fuDDel@ ]
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02.03.2014 21:27 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -1
 
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Das ist ein trauriges Beispiel, dass mal wieder zeigt was Familienangehörige auf sich nehmen müssen, nur weil unsere Politiker unfähig sind die aktive Sterbehilfe in Deutschland zu erlauben.

Dann hätte ganz einfach eine Sterbehelfer kommen können, der der Frau ein Mittel zum friedlichen einschlafen gegeben hätte. Und das ganz legal und ohne das sich der Mann jetzt
ein Leben lang Vorwürfe machen muss und ggf. noch eingesperrt wird !
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02.03.2014 21:27 Uhr von porto4
 
+1 | -1
 
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... hoffentlich bleibt mehr als Intoleranz und Vorverurteilung zu so einem VORgehen !

[ nachträglich editiert von porto4 ]
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03.03.2014 00:50 Uhr von Gorli
 
+3 | -2
 
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Aktive Sterbehilfe lehne ich ab. Weniger wegen den getöteten sondern weil man mindestens einen Menschen zum Henker bzw Mörder macht.

Was ich nicht verstehe ist, wieso man nicht einen Holzkohlegrill und ein Feuerzeug in ein Zimmer zu dem schwerkranken stellen darf. Wenn er das Leben wirklich Leid ist, wird er das nehmen und es selbst machen.
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03.03.2014 03:18 Uhr von Zxeera
 
+2 | -0
 
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Ich muss Rechtschreiber recht geben. Das verdient Respekt. Ich selber möchte nie vor so einer Entscheidung stehen.
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03.03.2014 05:26 Uhr von mmk1988
 
+1 | -0
 
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das thema ist schwierig.ich bin eher gegen aktive sterbehilfe.
das problem ist, es gibt genügend psychisch kranke menschen die schon in jungen jahren sterben wollen. im prinzip müsste man es diesen leuten auch "erlauben" aktive sterbehilfe in anspruch zu nehmen. oder sehe ich das falsch? wenn nicht, wer entscheidet dann wer sie in anspruch nehmen kann und wer nicht? wäre es dann nicht auch wieder ein stückweit willkür eines dritten und nicht die eigene entscheidung, so wie sie hier viele haben wollen?
außerdem befürchte ich das es so vielleicht zu gefakten fällen kommt. man fälscht ein paar dokumente, entledigt sich der person und man ist fein raus.
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03.03.2014 08:21 Uhr von albatros2014
 
+1 | -5
 
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Du sollst nicht töten...
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03.03.2014 09:39 Uhr von LennoxAUT
 
+2 | -0
 
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@mmk1988
Und genau DAS ist das Problem, wenn sich ein Mensch entscheidet sich das Leben zu nehmen wollen dann ist es seine und wiederum seine alleinige Entscheidung, das hat rein garnichts mit einem Dritten zu tun.
Klar könnte man jetzt argumentieren das sich ein psychisch labiler Mensch das nicht erkennen kann ob er wirklich sterben will oder nur einen "Anfall" hat, jedoch sollte es dann weiterführende Tests geben (meine Mutter selber arbeitet als Psychiaterin und ich habe mich sehr lange und oft mit ihr über das Thema unterhalten).
Einer ihrer Vorschläge wäre es eine Einrichtung einzuführen wie in etwa einer Suchtklinik, d.h. ein "abgeschotteter" Bereich wo täglich dann Sitzungen mit Psychiatern, Psychologen und den Patienten geführt werden und nach einer bestimmten Zeit die auch natürlich zweifelslos dokumentiert werden soll wird noch ein dritter unabhängiger Gutachter zur Hilfe gezogen und dann wird entschieden ob es gerechtfertigt ist oder nicht (was wiederum nur bei einer bestimmten Personengruppe durchgeführt werden sollte, d.h. Leuten denen es eigentlich an "nichts" fehlt, Leuten die unter einer Krankheit oder vergleichbarem leiden sollte dieses System entfallen da es nur zu weiteren Schmerzen bzw. einem längeren Leidensweg führen kann).
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03.03.2014 10:05 Uhr von Maverick Zero
 
+0 | -0
 
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"Die Würde des Menschen ist unantastbar. [...]."
GG Art 1.

vs.

"Du sollst nicht töten [...]"
Bibel


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03.03.2014 11:20 Uhr von Gorli
 
+0 | -3
 
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@ Anonimaj: Also ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass ich strafrei davon komme wenn ich einem Krebspatienten im Endstadium die Mittel zum Suizid in Reichweite lege.

Es geht ja darum, dass im Nachinein festgestellt werden könnte, dass der Patient durch eben diese Handlung zum Selbstmord gedrängt bzw verführt werden könnte, indem man ihm die Möglichkeit dazu im falschen Moment (z.B. während einer besonders heftigen Schmerzattacke) zur verfügung gestellt hat.

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