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Sitzenbleiber in Schulen haben schlechten Einfluss auf Mitschüler

Für jeden Schüler muss einzeln entschieden werden, ob für diesen die Wiederholung einer Klasse gut tut. Allerdings haben US-Wissenschaftler nun herausgefunden, dass sich die Sitzenbleiber negativ auf ihre Mitschüler und das Klima an Schulen auswirken.

Besonders häufig sei es zu Disziplinlosigkeiten wie Störungen im Unterricht oder Drogenmissbrauch gekommen. So wurden Siebtklässler bei der Studie genauer untersucht. Das Ergebnis war, dass Mitschüler von Sitzenbleibern sich negativ verhielten, wenn 20 Prozent der Siebtklässler älter waren als ihre Klassenkameraden.

Clara Muschkin, Hauptautorin der Untersuchung, äußerte, dass sich Jugendliche in der siebten Klasse mitten in der Pubertät befänden und so noch empfindlicher für Einflüsse von Außen seien. So sei es auch für das Schulklima wichtig, lernschwache Schüler zu fördern.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Klima, Einfluss, Mitschüler, Sitzenbleiber
Quelle: www.aponet.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2014 09:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
+8 | -7
 
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Das ist einer weiterer Grund gegen das sitzen bleiben.
Vorm sitzen bleiben war es ein fauler, diziplinloser Schüler.
Danach ein noch faulerer disziplinloser Schüler, der der größte, stärkste und älteste der Klasse ist.
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02.03.2014 10:33 Uhr von Winneh
 
+1 | -0
 
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Man nehme sich ein beispiel an skandinavischen Schulsystemen.

[ nachträglich editiert von Winneh ]
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02.03.2014 11:54 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -4
 
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@Mister-L

"Das sitzen bleiben abschaffen und alle kommen automatisch "

Nö ich fände ab einem Stand 4- verpflichtenden Nachmittags Stützunterricht für den richtigen Weg und wer das Klassenziel trotzdem nicht erreicht bekommt das ganze intensiv in den Ferien.

Wer nicht kommt --> Schulpflicht durchsetzen --> Hohe Strafen --> notfalls Eltern in Erzwingungshaft. In guten Schulen wird das heute schon durchgezogen.

",nur um die Störer"

Ich frage mich wie es Störer geben kann, mit denen sollten Schulen konzeptionell fertig werden. Aber wenn sie eine Klasse tiefer sind stören sie noch mehr.

Wer es trotz aller Stützmaßnahmen nicht packt kommt halt in die Förderschule für Lernhilfe.
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02.03.2014 12:12 Uhr von Biblio
 
+3 | -0
 
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Es gibt Schulsysteme, in denen die Sitzenbleiber über die Sommerferien nochmal die Möglichkeit haben, den Stoff nachzuholen und Prüfungen zu absolvieren.
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02.03.2014 12:49 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -3
 
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Und wo liegt der Grund für das Amoklaufen gewisser Schüler???
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02.03.2014 13:02 Uhr von NilsGH
 
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Oh je, was hier so los gelassen wird ... geht schon in der News los:

"wenn 20 Prozent der Siebtklässler älter waren als ihre Klassenkameraden. "

20 Prozent?! Bei den heutigen Klassengrößen wären das sechs Schüler ... in welcher Klasse hocken allen Ernstes sechs Sitzenbleiber?! Wie Weltfremd ist das? Sicher, das gibt es schon, würd aber wohl im unteren, einstelligen Prozentbereich liegen.

Zitat Bud_Bundyy:
"Das ist einer weiterer Grund gegen das sitzen bleiben."

Nein, ist es nicht.

Zitat Mister-L:
"Dann kommen die Kids aus der schule und werden damit Konfrontiert das im späteren Leben auf einmal ihre Leistung bewertet wird und es Konsequenzen hat wenn man nicht spurt."

Genau so sieht es aus. Bereits heute werden schon zu viele durchgeschleift, nur um die Statistiken der Schulen und Probleme mit den Eltern zu vermeiden.

Zitat steffi78:
"Naja man könnte natürlcih auch alternativ mal beim schulsystem ansetzen und anfangen dieses marode system zu reformieren"

Bis dahin hast du Recht.

"So das nicht jeder depp der keinerlei talent hat wissen zu vermitteln lehrer werden kann und bleibt, das nicht jeder beamtete lehrer nach ein paar jahren erstmal paar jahre pause macht auf krankenschein."

Geht´s noch? "erstmal EIN paar Jahre Pause" ... war das dein Deutschlehrer, von dem du da redest?

Lehrer haben in der Regel ~26 oder 27 Wochenstunden unterricht. Da schreit jeder "boa, so wenig arbeiten würde ich auch gern ... faules Pack!".

Aber:

26 Unterrichtsstunden bedeuten:

Wie lange muss / sollte ein Lehrer seinen Unterricht vorbereiten, um guten Unterricht zu machen? 45 min. reichen da nicht. Und schon werden aus 26 Std. gleich mal 52 Stunden/Woche. Wie lange arbeitest du?

Dazu kommen Korrekturen von Test und Klassenarbeiten (pro KA etwa halbe bis 3/4 Std., wenn´s reicht!), macht pro Klasse von 30 Schülern nochmal 15 bis 23 Stunden. Da man mehrere Klassen hat bedeutet dies locker gemittelt etwa nochmal 10 Std. pro Woche dazu.

Macht schonmal 62 Std./Woche. Wie lange arbeitest du in der Woche?

Zusätzlich darf man sich noch mit "besorgten" Eltern treffen, Fach-, Noten-, Gesamtkonferenzen, Fortbildungen und weitere Termine wahrnehmen, "Projekte" der Schule planen, durchführen und besuchen, AGs leiten, Pausenaufsichten machen, und und und.

Macht locker in der Woche nochmal rd. 3-5 Std.

Schon sind wir bei gemittelten 66 Std./Woche. Wie lange arbeitest du nochmal?

Klar, man hat auch relativ viel Freizeit durch Ferien. Aber auch dann kann / muss man sich mit den schulischen Sachen befassen, die sonst liegen geblieben sind. Wie viel musst du in deinem Urlaub arbeiten?

Zudem wird man noch beschissen: Du kannst dir Urlaub nehmen, wann du möchtest und so günstig in Urlaub fahren. Lehrer müssen zur Ferienzeit Urlaub buchen, legen also IMMER drauf. Ihr ganzes Berufsleben lang. Jetzt mögen einige sagen "das ist aber jammern auf hohem Niveau", aber rechnet mal hoch, was das für Mehrkosten bei nur einem Urlaub im Jahr sind. Und Lehrer verdienen auch nicht die Welt.

Aber fahren wir fort:

"Oder das man lehrer beschäfftigt die wissen nur ablesen können aus dem lehrbuch und damit den unterricht nicht nur langweilig sondern vor allem auch uninformativ gestalten."

Genau, Lehrer werden "beschäfFtigt", obwohl sie keine Ahnung haben. Sicher.
Wovon di u.U. sprichst, ist die Situation, wenn Lehrer "fachfremd" unterrichten müssen. Dann kann so eine Situation entstehen, bei der ein Lehrer nicht sonderlich viel mehr weiß, als im Lehrbuch steht. Ist sicher für ihn / sie auch keine angenehme Situation. Glaubst du, die machen das freiwillig? Das bestimmt die Schulleitung. Und wenn eben kein Personal da ist, dann muss das sein. Warum ist kein Personal da? Ach jaaa, die liebe Politik. Und wer hat die Politiker, die ständig das Bildungsbudget zusammenstreichen gewählt? Die meckernden Eltern.
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02.03.2014 13:02 Uhr von NilsGH
 
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FORTSETZUNG:


Zitat Winneh:
" Man nehme sich ein beispiel an skandinavischen Schulsystemen."

Genau. Dafür brächte man aber .... Geld!

Das Sitzenbleiben dar nicht abgeschafft werden. Dies würde bedeuten, dass wir die Schüler nur noch durchs Schulsystem ziehen und sie danach ihrem Schicksal überlassen.

Es muss einfach Geld in die Schulen. Mehr Lehrer, die sich um die Schüler auch mal individuell kümmern können. Das bedeutet dann auch kleinere Klassen. Maximal 17 oder 18 Schüler in einer Klasse. Das wäre das absolute Maximum, sodass man sich noch halbwegs um die Kinder kümmern kann. Dazu noch Teamteaching in den Kernfächern, ggf. auch darüber hinaus.

Gute mediale Ausstattung, saubere, gepflegte Klassenräume, gute und GANZE Tische und Stühle, funktionierende Verdunkelung, dichte Fenster und Dächer, funktionierende Heizung, vorhandene Projektionsflächen, Zeigestöcke und anderes Material und und und ...

Aber das kostet ja! Ach ne, dafür haben wir leider kein Geld. Dann lassen wir die Kinder lieber verdummen und die Schulen sehen aus wie Dresden ´45. Die Klassen bestehen teils aus 32 bis 35 Schüler, Lehrer werden keine Eingestellt, fällt einer aus, darf sich ein Lehrer um gleich zwei Klassen (=64 Kinder) kümmern (Wie denn?!) und Unterricht halten und sich dann noch von den Eltern anhören, dass das Kind nix lernt.

Super!
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02.03.2014 13:55 Uhr von Peter323
 
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was ein unsinn...
Die Frage bei sowas ist immer, was bedeutet "negativ" ?
Das ist pure Auslegungssache.
Demnach müssten auch manche Lehrer einen positiven Einfluss und andere wiederum einen negativen haben, das ist aber normal und gehört zum Leben dazu.

Ich will gar nicht wissen, was passiert, wenn wir nur noch grundpositives bei unseren Kindern zulassen. Die werden nachdem sie 18 sind auf eine Realität losgelassen, die sie so gar nicht kennen.
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02.03.2014 14:46 Uhr von blaupunkt123
 
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Ist doch nichts neues, dass schlechte Schüler andere ablenken und auch noch mit runter ziehen.

Nur unsere Poltiker wissen das nicht.
Die fordern es ja auch noch, dass man schlechte Schüler, Lernbehinderte und Migranten mit den guten Schülern mischt....

Heraus kommt die neue Bildungs-Elite Deutschland.
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02.03.2014 17:50 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@NilsGH
"Nein, ist es nicht. "

Das nenne ich mal eine Super Begründung!

Ich bin mir meiner Aussagen sicher, ich arbeite mehrmals wöchentlich in Problemklassen (meistens 8. Klasse Hauptschule) um die Gruppe wieder in die Spur zu bekommen. Also daher solltest du schon erklären was dir daran nicht passt!
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02.03.2014 19:13 Uhr von NilsGH
 
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@ Bud_Bundyy

In zwei sehr ausgedehnten Kommentaren habe ich das. Du solltest lesen ... das hilft. Dann hättest du verstanden, dass das Problem eigentlich ganz wo anders liegt.

Es gibt schlicht weder dumme, noch "verhaltensoriginelle" (kein Witz: Ist die mittlerweile auf Ämtern gängige und offizielle Bezeichnung), noch "unbelehrbare" und schon gar keine faulen Schüler. Es liegt schlicht in der Natur des Menschen, besonders im Kindesalter, lernen zu wollen. Das ist angeboren. Wen ein Schüler vermeintlich "nichts lernen will" ist das eine Verdrehung der Tatsachen. Es gibt Gründe, warum ein Kind oder Jugendlicher in der Schule verweigert. Lieder (oder zum Glück) liegt das Kernproblem in der Regel gar nicht bei der Schule selbst. Da muss man ansetzen. Das Problem ist dabei, dass das in der Regel kein Lehrer leisten kann. Zum einen begibt sich ein Lehrer dabei rechtlich auf sehr dünnes Eis. Zum anderen sind jene Lehrer, denen das Wohl der Schüler am Herzen liegt (davon gibt es nicht gerade wenige, auch wenn du das nicht glauben magst) schlicht derart überlastet, dass sie sich gar nicht um das Seelenleben der Schüler kümmern können.

Zudem: Mal abgesehen davon, dass Lehrer für derartige Arbeit gar nicht ausgebildet sind, gehen solche Fälle auch mit den Lehrern nach Hause. Sowas belastet.

Es gibt auch keine "Problemklassen". Ich könnte dir jetzt so einige Geschichten erzählen. Was soll´s. Glaub was du willst.

Ich bin nur der Meinung, dass Schüler was besseres verdient haben, als unser marodes System. Aber ihre Eltern beschweren sich nur in der Schule. Das "Kreuzchen" machen sie alle vier Jahre doch bei den falschen Parteien.
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02.03.2014 19:53 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@NilsGH
"Es gibt schlicht weder dumme, noch "verhaltensoriginelle" (kein Witz: Ist die mittlerweile auf Ämtern gängige und offizielle Bezeichnung), noch "unbelehrbare" und schon gar keine faulen Schüler. "

Es stimmt die meisten sind einzufangen und in den Schulprozess zu integrieren. Aber sorry es gibt dumme und verhaltensauffällige Schüler. Deren Existenz zu leugnen ist schon dreist.

" Es gibt Gründe, warum ein Kind oder Jugendlicher in der Schule verweigert."

Ja, aber in vielen Fällen ist ein Hauptgrund, den bequemsten Weg zu gehen, andere Dinge wichtiger zunehmen und die eigenen Prioritäten falsch zu setzen.

"liegt das Kernproblem in der Regel gar nicht bei der Schule selbst. "
Ja das trifft oft zu.

"auch wenn du das nicht glauben magst"

Wieso soll ich das nicht glauben, ich kenne fast nur engagierte Lehrer, die mich dazu holen, weil sie sehen das die Klasse aus der Spur kommt.

"schlicht derart überlastet, dass sie sich gar nicht um das Seelenleben der Schüler kümmern können."

Ich würde es eher darauf schieben das die Schulen sich konzeptionell besser aufstellen könnten und die Jugendhilfe ihre Arbeit nicht umfangreich genug macht.

"Es gibt auch keine "Problemklassen"."

Nenne es wie du möchtest, für mich ist eine Problemklasse, wenn:
- mehrere Schüler angst vor der Schule haben
- Wenn Lehrer die Klasse meiden
- Wenn es zu Körperverletzungen und Mobbing kommt.

Wenn dann die Klassen nicht stark genug damit adäquat umzugehen dann existiert da ein Problem.

Aber was hat das ganze mit meiner Ablehnung des Sitzen bleibens zu tun? Denn das ist der Zusammenhang der mir fehlt.

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