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Schweiz: Volksabstimmung über 18 Euro Mindestlohn

Auf Initiative der Gewerkschaften wird es am 18. Mai in der Schweiz eine Volksabstimmung über einen Mindestlohn von 22 Franken (umgerechnet 18 Euro) geben.

Sollte das Volksbegehren erfolgreich sein, wird der Monatslohn in der Schweiz mindestens 4.000 Franken (3.300 Euro) betragen.

Während Gewerkschaften damit argumentieren, dass es der Wirtschaft außergewöhnlich gut geht, warnen Wirtschaftsverbände mit "unabsehbaren Konsequenzen". Derzeit arbeiten in der Schweiz etwa 330.000 Personen mit einem Gehalt unter 22 Franken.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Mindestlohn, Volksabstimmung
Quelle: www.handelsblatt.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2014 17:14 Uhr von Sonny61
 
+28 | -2
 
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Das ist doch mal ne "Hausnummer"!
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28.02.2014 17:23 Uhr von Bud_Bundyy
 
+6 | -17
 
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28.02.2014 17:23 Uhr von Darkness2013
 
+33 | -9
 
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und hier kacken sich die Bonzen wegen 8,50 euro ein.
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28.02.2014 17:48 Uhr von DrGonzo87
 
+19 | -5
 
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Klingt auf den ersten Blick sehr viel, aber man darf dabei nicht vergessen, dass die Lebenserhaltungskosten in der Schweiz sehr hoch sind. Dennoch dürfte am Ende mehr übrig sein, als bei den "geplanten" 8,50€ in Deutschland (im Vergleich).
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28.02.2014 18:12 Uhr von Gribbel
 
+7 | -0
 
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Ist halt die frage was man in der schweiz an steuern, miet und nebenkosten zahlt.

Aber abgesehen davon hat die Wirtschaft das Wachstumsprinzip, daher mehr arbeitskraft zu weniger Lohn = maximaler Umsatz. Davon werden dann Luxusartikel verkonsumiert, Inseln und jachten gekauft, Große anwesen und immer groteskere vermögen angehäuft.

Schuld sind nicht diejenigen die das ausnutzen, sondern diejenigen die das zulassen. Das problem daran ist widerum, das sich die modernen sklaven gegenseitig bekämpfen, um diebrotkrumen des anderen, statt sich gemeinsam gegen die wahren übel zu formieren. Weil es einfacher ist schätze ich mal, es liegt wohl in der Natur des Menschen den weg des geringsten widerstands zu gehen, deshalb funktioniert das alles so gut.
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28.02.2014 18:13 Uhr von Strassenmeister
 
+6 | -0
 
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Kann jemand mal erklären wie das Verhältnis 18.-€ in der Schweiz und 8,50€ in BRD ist?Ich meine Kaufkraft und so.
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28.02.2014 18:57 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -4
 
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Tja nur das das ganze eigentlich nichts bringt.

Wenn jeder mehr verdient, dann werden Produkte wieder teurer und alles bleibt beim alten.

Von daher wieder nur ein Teufelskreis.

Und so werden halt die Zahlen, mit denen man im täglichen Leben rechnen muss auch immer höher.

Bringt doch irgendwann auch nichts, wenn ein Handwerker 5000 Euro verdient, aber ein 1kg Brot 7 Euro kostet.
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28.02.2014 19:27 Uhr von CroNeo
 
+5 | -3
 
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Naja, allein die Miete für eine kleine 3-Zimmer-Wohnung kann dort gut und gerne 2.000€ und mehr betragen - ohne Nebenkosten!
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28.02.2014 19:58 Uhr von Rongen
 
+12 | -5
 
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Tja der schlaue Schweizer fährt dann einfach nach Italien oder nach Deutschland oder Österreich und kauft da ein. Für mich ist die Schweiz ein Paradebeispiel für funktionierendes Kleinstaatentum während die EU an Korruption, Vetternwirtschaft, Lügen, Betrug und Gier erstickt weil soviele Politiker ihre Finger im Spiel haben und alle nur ihren Vorteil suchen und jeder köchelt sein eignes Süppchen. Die Schweiz hingegen fragt ihr kleines Volk und allen geht es gut, eine EU weite Volksbefragung von 505 Millionen Menschen kann nicht funtkionieren da ist Manipulation schon vorprogrammiert.

Hut ab vor den Schweizern.

[ nachträglich editiert von Rongen ]
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28.02.2014 21:17 Uhr von asianlolihunter
 
+0 | -22
 
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01.03.2014 09:05 Uhr von cyberax99
 
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@diana44

Irgendwo habe ich vor kurzem gelesen, dass die Schweiz 25% Ausländer beherbergen, während Deutschland bei 9% liegt. Staune, dass die Schweizer da noch relativ ruhig unterwegs sind.

Was ich immer wieder von Schweizern höre, was Verdienst, Miete etc. angeht, so ist klar, dass das Verhältnis in der Großstadt/Stadt anders ist, als wenn man sich ein wenig außerhalb einer Stadt niederlässt. Dann bleibt da schon ein wenig mehr in der Lohntüte hängen. Aber dies gilt wohl überall auf der Welt.
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01.03.2014 09:05 Uhr von STN
 
+2 | -3
 
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Ein guter Freund von mir zahlt für seine 1 Zimmer Wohnung (28m² ) in Zürich ganze 1050€ und das ist sogar eine sehr Preiswerte Wohnung.

Ein Döner kostet um die 6€

18€ in der Schweiz sind wie bei uns 6,50€
Also nicht wirklich viel.....
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01.03.2014 10:14 Uhr von TamTamNews
 
+2 | -1
 
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@STN


"Ein Döner kostet um die 6€"

Hier in NRW 3,50€

"18€ in der Schweiz sind wie bei uns 6,50€"

für 18€ kriegt man in der Schweiz 3 Döner, für 6,50€ bekommt man hier in NRW nicht einmal 2 Döner.

Zu Deinem Wohnbeispiel, du redest da speziell von Zürich nicht von irgendein Ort in der Schweiz, das ist so als ich für Deutschland die Stadt München als Referenz nehme, da kommt man auf ähnliche Preise.
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01.03.2014 13:44 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@ blaupunkt123

"Tja nur das das ganze eigentlich nichts bringt. Wenn jeder mehr verdient, dann werden Produkte wieder teurer und alles bleibt beim alten. Von daher wieder nur ein Teufelskreis."

Vollkommen richtig! Am besten leben übrigens alle Arbeitnehmer, wenn sie endlich gar nichts mehr verdienen und umsonst arbeiten. Da sind die Preise nämlich am niedrigsten! ;-)

[ nachträglich editiert von artefaktum ]

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