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Test von Stiftung Warentest: WhatsApp "sehr kritisch” - Threema "unkritisch”

Den Messenger WhatsApp, sowie vier seiner direkten Konkurrenten hat jetzt Stiftung Warentest auf deren Datenschutz überprüft.

Dazu überprüfte die Stiftung den Datenstrom der Apps. Der Messenger WhatsApp bekam daraufhin wieder die Bewertung "sehr kritisch".

Die Alternativ-Messenger Line, Blackberry Messenger und Telegram sind allerdings auch nicht viel besser. Nur der aus der Schweiz stammende Messenger Threema wurde als "unkritisch" eingestuft.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Test, Stiftung, Stiftung Warentest, Warentest, WhatsApp, Threema
Quelle: www.gizmodo.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2014 11:27 Uhr von Major_Sepp
 
+13 | -0
 
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Soso die Stiftung Warentest springt jetzt auch auf den Zug auf, scheint ja gerade IN zu sein die Nachteile von Whatsapp zu betonen.

Es freut mich ja für die Entwickler von Threema, dass sich die App kurzfristig besser verkauft, Nutzer gewinnt man aber langfristig keine.

Spätestens in 2 Monaten sind die derzeitigen Meldungen vergessen und jeder nutzt wieder hemmungslos Whatsapp. "Weil das halt jeder macht..."
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28.02.2014 11:31 Uhr von nemesis128
 
+4 | -2
 
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ALARM!!! SMS und Postkarten sind auch extrem kritisch!!! Wir werden alle sterben! Und nachts ists kälter als draußen!
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28.02.2014 11:38 Uhr von pjh64
 
+4 | -2
 
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Ich gebe dir vollkommen Recht, Major_Sepp.
Mit einer kleinen Einschränkung. Ich werde whatsapp nicht benutzen. Das liegt nicht an Datenschutztechnischen Gründen, sondern schlicht daran, daß ich es nicht einsehe für etwas so simples wie einen Messenger zu bezahlen.

Ich weiß noch nicht, welche Alternative ich letztendlich nehmen werde. Verschlüsselung ist mir auch egal, ich bin kein Geheimagent, der sein "Wann bist du da?" "Kommste nachher rum?" "Wie gehts so?" gewäsch verschlüsseln muß. Ich möchte ein kostenloses und vorallem nutzbares System. Ich glaube ich werde Messengerunabhängig einfach auf XMPP umsteigen, weil es mehrere Systeme ansprechen kann, und als offene und systemunabhängige Spezifikation einfach umsonst bleibt.

Kann den Hype nicht mehr lesen, aber mein Whatsapp-Jahr ist eben abgelaufen und ich schaffe mir garantiert keine neue Zahlungsmethode für ein Stück Software an.
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28.02.2014 11:57 Uhr von Maverick Zero
 
+5 | -0
 
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Threema ist sicher? Weil der Hersteller das einfach so behauptet?

Es wäre nicht das erste Kleinunternehmen, das eine prinzipiell gute Verschlüsselungsmethode fehlerhaft implementiert und somit die vermeintliche Sicherheit aushebelt. Das Coding ist nicht einsehbar, das kryptographische Vorgehen nicht bewertbar.

Mit Aussagen wie "A ist unsicher, aber B sicher" sollte man sehr, sehr vorsichtig sein.
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28.02.2014 12:01 Uhr von jschling
 
+5 | -0
 
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@ pjh64
naja das erste Jahr ist doch per se umsonst
und wenn man dann direkt einen Finanzplan aufstellt, bekommt man es vielleicht mit einigen Anstrengungen hin, die knapp 7,42Cent/Monat zur Seite zu legen *g*
Also bei 89Cent/Jahr muss man sich bislang doch nicht wirklich Gedanken machen. Gute oder schlechte Software: irgendwoher muss die Entwicklung nunmal bezahlt werden - mir sind 89Cent im Jahr lieber, als irgendwelche Werbung in den Apps

Mich wundert schon sehr, dass dieses Threema so favorisiert wird in allen Medien, das gibt mir echt zu Denken *g*
Denn eine echte Alternative ist es absolut nicht: selbst wenn ich Android nutze, so kenne ich genug mit Windows-Phones und überhaupt eine Alternative zu WhatsApp zu sein, muss der Messenger plattformübergreifend verfügbar sein !
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28.02.2014 12:02 Uhr von disabled_lamer
 
+1 | -3
 
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jabber/xmpp ftw!
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28.02.2014 12:41 Uhr von pjh64
 
+0 | -3
 
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@jschling

Also prinzipielll ist der Preis nicht überhöht, aber ich sehe es prinzipiell auch nicht ein. Die Technik ist verfügbar und muß nicht entwickelt werden, es gibt seit weit über 30 Jahren schriftliche Kommunikationssysteme, die für das Internet ausgelegt sind.

Für soetwas zahle ich einfach nicht, weil es keine Entwicklungskosten verursacht, und seit Jahrzehnten per offener Spezifikation verfügbar ist. Wichtiger ist mir aber, wie bereits gesagt, daß ich mir für solche Centbeträge, bzw ein Stück software keine Zahlungsmethode zulege, die ich bis jetzt nicht brauchte.

Plattformübergreifend - und da hast du vollkomen Recht - ist eine Eigenschaft, die mir viel wichtiger als die Verschlüsselung erscheint. XMPP ist plattformübergreifend. Es ist kein Messenger, sondern ein Standart, wie FTP, HTTP, SSH usw. somit obliegt es weiterhin dem Nutzer, welche Software und welche Plattform er bevorzugt.

Es gibt für alle Systeme offene oder geschlossene Messenger, die XMPP als Protokoll unterstützen, darum habe ich hier wohl schon am meisten geliebäugelt. Man kommt damit ins ICQ, MSN, FB, Jabber, Skype AIM und über entsprechende Tunnel eigentlich auch in alle anderen Systeme. Soetwas erscheint mir einfach sinnvoller, als den Hype um "Das eine Programm" mitzumachen.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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28.02.2014 12:52 Uhr von disabled_lamer
 
+2 | -0
 
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pjh64 ftw!
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28.02.2014 12:57 Uhr von Justus5
 
+0 | -0
 
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Nicht nur Warentest srpingt auf den Whatsapp-Zug auf.
Auch die Cybergangster haben sich dem Thema angenommen:
http://www.speicherguide.de/...
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28.02.2014 15:08 Uhr von generalviper
 
+2 | -0
 
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"Also prinzipielll ist der Preis nicht überhöht, aber ich sehe es prinzipiell auch nicht ein. Die Technik ist verfügbar und muß nicht entwickelt werden, es gibt seit weit über 30 Jahren schriftliche Kommunikationssysteme, die für das Internet ausgelegt sind.

Für soetwas zahle ich einfach nicht, weil es keine Entwicklungskosten verursacht, und seit Jahrzehnten per offener Spezifikation verfügbar ist. Wichtiger ist mir aber, wie bereits gesagt, daß ich mir für solche Centbeträge, bzw ein Stück software keine Zahlungsmethode zulege, die ich bis jetzt nicht brauchte."


Achso neuerdings lassen sich Server - die für eine Software wie Whatsapp nötig sind - also für umsonst betreiben?
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28.02.2014 16:28 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Whatsapp ist nicht kritischer als noch vor 3 Wochen...

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