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eBay: Abmahnanwalt und seine Helfer müssen sich vor Gericht verantworten

Vor dem Landgericht in Göttingen muss sich zurzeit ein Anwalt sowie auch seine Helfer verantworten. Den drei Männern wird gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen.

Die Angeklagten waren über ein Jahr lang auf der Auktionsplattform eBay unterwegs, um an Händler Abmahnungen wegen angeblich unlauterer Werbung versenden zu können.

Dazu suchten sie gezielt nach Händlern, die nicht den Grundpreis ihrer Ware in der Auktion angaben. 293 Abmahnungen haben die drei verschickt und verlangten zwischen 100 und 459 Euro. Dabei ergaunerten sie von 59 Personen insgesamt 16.408 Euro. Das Geld teilten sie gleichmäßig untereinander auf.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, eBay, Betrug, Anklage, Anwalt, Helfer, Göttingen
Quelle: www.gulli.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2014 11:52 Uhr von Dennis112
 
+23 | -0
 
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Abmahnanwälte gehören sowieso alle ins Gefängnis gesteckt.
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28.02.2014 12:39 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -5
 
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@Dennis112
Bis Du mal selbst betroffen bist - dann rennst du selbst zum Abmahnanwalt. Passiert aber eher Firmen. Und jeder Anwalt macht auch Abmahnungen.

Eine mir bekannte Auto-Werkstatt hat ein Auto optisch gestylt und aufgemotzt - und irgendjemand hat das fotografiert. Plötzlich war das Auto auf der Internetseite der Konkurrenz, die das als "ihre" Leistung ausgegeben hat und für diese Dienste mit fremden Federn geworben hat.
Das sind die üblichen Gründe für eine wirklich gerechtfertigte Abmahnung.
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28.02.2014 13:54 Uhr von Pistensau96
 
+7 | -0
 
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Es gibt aber einen Unterschied zwischen "Legitimen" Abmahnungen, bei denen ein Opfer gezielt einen Anwalt aufsucht, um zum Beispiel einen Urheberrechtsverletzung zu unterbinden, und einer meiner Meinung nach illegitimen Abmahnung.

Wenn jemand einfach nur Kasse machen will und dafür im Web nach Verfehlungen sucht, ohne von den betroffenen Herstellern dazu beauftragt worden zu sein, hat er meiner Meinung nach nicht das Recht, eine kostenpflichtige Abmahnung zu schreiben. Er darf gerne den Blockwart spielen und darauf hinweisen, dass eine Verfehlung vorliegt und kann auch gerne mit weiteren Schritten drohen, aber Geld dürfte er damit nicht verdienen.

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