28.02.14 11:12 Uhr
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Mehr Keime am Stethoskop als an den Händen

Die Stethoskope von Krankenhausärzten sind Wissenschaftlern aus der Schweiz zufolge deutlich stärker mit Krankheitserregern kontaminiert als bisher angenommen. Die Keimbelastung ist demnach höher als an den Händen der Mediziner.

Beim Abhorchen von Brust und Rücken übertragen sich Bakterien von der Haut des Patienten auf die Membran des Geräts. Durch den häufigen Einsatz des Stethoskops besteht die Gefahr, dass Keime von einem Patienten zum anderen übertragen werden.

Besonderes Risiko besteht bei Intensivpatienten und im Zusammenhang mit sogenannten multiresistenten Keimen, denen mit gängigen Antibiotika nicht beizukommen ist. Schätzungen zufolge sterben in Deutschland jährlich mehr als 1.500 Menschen an Infektionen mit resistenten Krankenhauskeimen.


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WebReporter: scinexx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Diagnose, Keime, Stethoskop
Quelle: www.scinexx.de