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Schweiz: Credit Suisse half US-Bürgern bei Steuerhinterziehung

US-Behörden haben berichtet, dass insgesamt 1.800 Angestellte der Schweizer Bank Credit Suisse Bürgern aus den USA bei der Steuerflucht geholfen haben sollen. Es sollen geheime Treffen arrangiert worden und Dokumente vernichtet worden sein.

Der Vorsitzende des für die Sache zuständigen Ausschusses äußerte, dass die Schweiz Schulden bei den USA hätten. Die Bank soll insgesamt 22.000 US-Bürgern bei der Steuerhinterziehung unterstützt haben.

"Die haben Schulden bei Onkel Sam! Die haben Schulden beim US-Volk", so Ausschuss-Chef Carl Levin. In einem Büro am Flughafen in Zürich soll die Credit Suisse eine Niederlassung namens "SIO85" haben. Dort würden mehr als 10.000 US-Konten geführt, so der US-Senat.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, US, Steuerhinterziehung, Credit Suisse
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2014 09:29 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -0
 
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In den USA gibt es einen Streit zwischen Teilen der Bevölkerung und dem IRS, daß der IRS kein konstitutionelles Recht hätte, Steuern eintreiben zu dürfen.
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28.02.2014 09:56 Uhr von mort76
 
+3 | -0
 
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Wolfsburger,
für Schwarzgeld, Drogengeld und Geld aus sonstwie illegalen Quellen dürfte es wohl kaum eine staatliche Quittung geben.

Und das Strafverfahren kommt logischerweise erst nach der Verhaftung. Gerade in dem Bereich ziehen sich die Ermittlungen und Verhöre ziemlich in die Länge.
Mein Mitleid hält sich jedenfalls in Grenzen- hier gehts nicht um Omas Ersparnisse, sondern um reiche Betrüger und deren professionelle Helfer.

Wenn ich mehrmals ein paar Euro klaue, wandere ich in den Knast. Wieviel Geld wurde hier dem Staat geklaut (uns betrifft das ja genauso), und das wohl kaum einmalig?
Gleiches Recht für alle...
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28.02.2014 11:15 Uhr von dommen
 
+0 | -1
 
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Wer die News findet, darf Sie behalten und bei sich zuhause an die Wand hängen.
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28.02.2014 20:09 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Fuppenfrosch,
das ist purer Unfug.
Die Schere ist dir noch nicht aufgefallen?
Es gibt, ungebrochen durch die Krise, einen starken Zuwachs bei den Enkommen der Reichen, und gleichzeitig geht es der Bevölkerung immer schlechter.
Woran das wohl liegt?
Geld, das irgendwo in der Schweiz versteckt wird, nutzt hier niemandem etwas, stattdessen fehlt es denen, die es brauchen könnten.

Es ist ganz einfach: je mehr Reiche es gibt, desto mehr Arme gibt es. Es ist eine endliche Menge Geld vorhanden, und davon bunkert sich die Oberschicht eine geradezu obszöne Menge.

Das Geld gehört zum Mittelstand- der zahlt Steuern, arbeitet für sein Geld und bescheißt den Staat nicht im extremen Maße.
Und wie du ja sicher mitbekommen hast, ist gerade hier das Mißverhältnis zwichen den finanziellen Möglichkeiten der Klassen so schlecht wie in keinem anderen EU-Land.
Jetzt sind wir statistisch zwar alle gutgestellt, aber de facto bezahlen WIR für die Krise, die die Reichen ausgelöst haben, und WIR bekommen keinen anständigen Lohn mehr, WIR müssen die Konzerne subventionieren...

Woran liegt das wohl, daß sich die Anzahl der Reichen in der Krise vermehrt hat?
Ob das wohl daranliegt, daß sie ihren"gerechten, gesellschaftlichen Beitrag" leisten?
Nein- sie profitieren von unserem Unglück, daß sie selber mit ihrer Gier ausgelöst haben.

Der Bevölkerung geht es immer schlechter, dafür gibts immer mehr Millionäre- wie sich das volkswirtschaftlich auswirkt, sieht man ja.
Es wird nicht besser, es wird immer schlimmer.

Aber Vorsicht- wenn man diese
Herrschaften irgendwie nennenswert belastet, so, wie man das mit uns ständig macht, hauen sie alle ab nach sonstwo, also- bloß immer schön die Reichen von der Kostensteigerung verschonen, sonst hinterziehen sie ihre ergaunerten Vermögen von woanders aus, und das wäre schlimm.

Wer bekommt eigentlich NOCH Straferlaß bei Seklbstanzeige, außer den reichen Steuerhinterziehern?
Gibts sowas noch für eine andere Verbrechergruppe?
Komischerweise nicht...

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