27.02.14 09:54 Uhr
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Jobcenter fügen Langzeit-Arbeitslosen mit sinnlosen Maßnahmen Schaden zu

Laut einem Sozialpädagogen werden in den Jobcentern der Arbeitsagentur die Langzeit-Arbeitslosen wie Schulkinder behandelt. In seiner Doktorarbeit hat der Sozialpädagoge dafür die Situation der Langzeit-Arbeitslosen untersucht.

So müssten die Arbeitslosen unter sinnlosen Maßnahmen leiden statt die nötige Hilfe zu erhalten, die sie auch brauchen. Damit würde den Menschen sogar psychischer Schaden zugefügt, so ein Pädagoge. Problem sei das Konzept, das sehr technisch ausfällt. Fehlender Arbeit lägen fehlende Fähigkeiten zu Grunde.

"Dadurch entfernen sich die Leute noch weiter vom Arbeitsmarkt. Ihre Berufserfahrung veraltet, ihr Selbstbewusstsein leidet. Sie finden noch schwerer einen Job", so der Pädagoge in einem Interview mit der "Zeit".


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schaden, Jobcenter, Langzeit, Arbeitsloser
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2014 09:54 Uhr von Borgir
 
+51 | -4
 
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Tja, dafür hat es eine Doktorarbeit gebraucht. Dass viele Arbeitslose sich jahrelang über nicht sinnvolle Maßnahmen beschwert haben hat keine Rolle gespielt. Schade drum.
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27.02.2014 09:57 Uhr von Nico_
 
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Sinnlose Maßnahmen fügen auch dem Steuerzahler Schaden zu.
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27.02.2014 10:13 Uhr von tobsen2009
 
+46 | -1
 
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wundert mich nicht wenn man z.B. IT-Administratoren zwingt, einen Kurs über Word und der fachgerechten "Computer-Mausführung" zubesuchen.
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27.02.2014 10:45 Uhr von newschecker85
 
+22 | -0
 
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Ich musste vor Jahren auch mal zu einen Word/Excel-Lehrgang, obwohl ich ne abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen Bereich habe und es privat auch sehr oft anwende.

Man meinte, wäre zur Aufrischung......Das ich nicht lache, war im Gegenteil, war bei einer Aufgabe für die 4 Stunden angesetzt war, nach noch nicht mal 10min fertig. Musste dann noch den Lehrer unterstützen und den anderen Lehrgangsteilnehmern helfen.

Später wollte man mich wieder auf so n Lehrgang schicken, hab Einspruch eingelegt mit der Begründung, das es keine sinnvolle Beschäftigung wäre. Dann hatte die auch eingelenkt.
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27.02.2014 10:48 Uhr von Xerces
 
+3 | -12
 
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@newschecker:

Warum hast du deine Arbeit, wenn du doch so fit bist?
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27.02.2014 11:06 Uhr von turmfalke
 
+10 | -0
 
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Naja eine Doktorarbeit darüber zuschreiben finde ich ja schon irgendwie komisch. Die hätten doch nur mal die Arbeitslosen selbst fragen müssen aber das ist ja Unterschicht und die ist in diesem "Rechtsstaat" nicht Geschäftsfähig! Das sind alles angeführte Gründe weswegen die Hamburger Arbeitsamtsangestellte entlassen wurde, ich glaube die heisst Hannemann. Die wollten sie wie den Herrn Mollath für Unzurechnungsfähig abstempeln und haben ihr auch mit Psychiatrie gedroht falls sie den Job nicht freiwillig aufgibt. Die gesammten Gesetzemacher gehören da hin und kein Anderer!
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27.02.2014 11:40 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -23
 
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27.02.2014 11:44 Uhr von ar1234
 
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Boah, eine völlig revolutionäre Erkenntnis. Und das merkt man schon nach so kurzer Zeit! Echt der Wahnsinn!!!

Tatsache ist, dass die ALG II Empfänger das schon seit Anfang der Hart IV Reform wissen. Es wird viel Geld für diese Falschbehandlung verschleudert..... unserer Steuergelder!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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27.02.2014 11:50 Uhr von Se7enburner
 
+10 | -1
 
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Es gibt immer 2 Seiten der Medaille.

Selber war ich arbeitslos, da das Schulzeugnis nicht für den IT-Bereich geeignet war (HS 4,6).
Wollte aber unbedingt in die Sparte rein. Was ist passiert?
Das Jobcenter nahm mich aus der Arbeitslosenstatistik, indem ich Maßnahmen bestreiten durfte.
Wenn ich nicht mitziehe, gäbe es finanzielle Sanktionen.
Bastelkurse durfte ich mitmachen, wo man um 7:30 Uhr antanzen sollte und um 16 Uhr feierabend hat. Die Uhrzeit ist nicht das Schlimme, sondern die "Arbeit" an sich.
Die erste Zeit war es noch neu und man lernt dabei was, was so manchen garnicht liegt.
Zweites Manko ist halt auch, dass sich die Beamten aufführen, als ob sie ein Kindergarten leiten.
DAS hängt aber von dem Beamten selber ab, was für ein Typ Mensch diese sind.

Nach und nach hab ich reißaus genommen, da diese eintönige Bastelei nach geraumer Zeit mir total gegen den Strich ging.

Heute bin ich ein Softwareentwickler für Praxissoftware. Wie?
Durch Eigeniniziative.

Das Konzept vom Jobcenter ist in der Idee gut, nur an der Umsetzung hapert es, da alle in ein Sack gesteckt werden...
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27.02.2014 11:59 Uhr von Big-E305
 
+9 | -3
 
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konkreter fall: mein vater (61 Jahre) ist seit Sept. 2013 arbeitslos. Ihm wurde gekündigt, er war denk ich einfach mal zu alt und kurz vor ner grösseren abfindung mal eben gemobbt worden, sich dass nicht gefallen lassen und aufgrund der verhältnisse nach dem streit nicht mehr zu beschäftigen, auch nicht in einem anderen bereich. aber dann das krasse beim arbeitsamt, er muss von seiner abfindung, die er sich eingeklagt hat (3 montasgehälter), leben und muss kurse besuchen wie man sich richtig bewirbt (nach 23 Jahen in deutschland) das ganze hat er mitgemacht und die haben ihm jetzt ein zweimonatiges praktikum bei der tochterfirma wo er gekündigt wurde verschafft. wenns nicht so traurig wäre wärs schon komisch irgendwie...und der sachbearbeiter beim arbeitsamt ist ein 25-27 jähriger sehr launischer hipster, der absolut kein bock auf seinen job hat und nur ans wochenende denkt wo er sich in irgendeiner schranzdisse aufm klo in den arsch jagen lässt...armes deutschland

[ nachträglich editiert von Big-E305 ]
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27.02.2014 12:14 Uhr von maxyking
 
+1 | -11
 
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27.02.2014 12:17 Uhr von gali_leo
 
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@ tobsen 2009:

O-Ton einer Lehrgangsleiterin eines COMPUTER-Kurses der ARGE, den ich vor einigen Jahren mal besuchen DURFTE:

"Wer hat den schon mal an einen Computer gearbeitet oder schon mal an ´ner Schreibmaschine was getippt oder kennt ´ne Tastatur?"

Auf die Meldung einiger Leute, dass sie in der Ausbildung sowas schon mal hatten (Durchschnittsalter +/- 30 Jahre), meinte sie nur:
"Dann haben wir js schon ein paar Experten dabei...!"

Und DAS war leider keine Ironie!
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27.02.2014 12:18 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -6
 
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@Thomas und genau das sind doch in den Augen vieler hier einfach nur "Einzelschicksale", denn wenn sie nur einem Jobcenter-Angestellten Vernunft zugeben würden, würde ihr ganzes Bild "Jobcenter haben einfach böse zu sein" zusammen brechen.

Genauso wie sie gerne davon reden das "andere" alle Arbeitslosen als arbeitsfaul usw. abstempeln. Auch dieses brauchen sie um ihr Weltbild aufrecht zu erhalten.

Fakt ist nunmal: Arbeitslose und Jobcenter-Mitarbeiter sind Menschen und Menschen machen Fehler und Menschen sind nicht unfehlbar. Und sicher gibt es "haarsträubende" Einzelfälle auf beiden Seiten, aber es darf nie für alle gelten. Aber das wollen die meisten eben aus vorgenannten Gründen nicht wahrhaben.
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27.02.2014 12:30 Uhr von gali_leo
 
+6 | -1
 
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@ Radowan:

"Sie wird zu nichts gezwungen..."
DAS ist nun mal totaler Blödsinn! Natürlich wird dir KEIN Mitarbeiter der ARGE direkt und unverblümt sagen: "Machen sie den Kurs oder wir streichen ihr Geld!"

Aber trotzdem wird es dir, sehr unmißverständlich, zu verstehen gegeben!

Eine zeitlang war es hier in Mode, dass die ARGE bzw. das Arbeitsamt, scharenweise zur Dekra geschickt hat, um dort ´nen "Staplerschein" zu machen!

Kenne alleine aus meinen mehr oder minder direkten Umfeld & Freundeskreis, die diese Maßnahme machen DURFTEN...
Und nicht einer von denen, konnte den jemals nutzen oder gebrauchen, geschweige denn das es iwie Firmen interessiert hätte...

Soviel also zu den "verbesserten Chancen auf dem Arbeitsmarkt"...

Bin jederzeit dafür, das (Langzeit-)Arbeitslose solche Maßnahmen wahrnehmen, wenn es einen wirklichen nutzen hat und wenn es "nur" dazu dient, das die Teilnehmer Ihr persl. Wissen/Erfahrungen erweitern können!

Aber wahllos Leute in eine Maßnahme zu zwingen, deren Wissen- und/oder Kenntnisstand kaum unterschiedlicher sein könnten, ist für jeden der Teilnehmer einfach nur frustriernend und erniedrigend!
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27.02.2014 12:50 Uhr von majorpain
 
+0 | -1
 
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Na ja so schlimm ist das Jobcenter auch ich.
Ich wollte damals in die IT gehen und bekam eine Fortbildung in diesem Bereich. Ich bekam sogar danach einen Job war nicht mal so ein schlechter Job leider ging das Systemhaus Pleite.
Danach machte ich den MCSE hat mir persönlich was gebracht. Was ich da kritisiere wäre vielleicht an solche Maßnahmen dass man öfter ein Praktikum dranhängen könnte. Wäre vielleicht etwas (Übernahme, Praxis) was der Arbeitnehmer in seinen Lebenslauf einfügen könnte.
Kritiken, ich habe einen Kurs besucht wie schreibe ich eine Bewerbung dort war eine Frau die über 60 Jahre alt ist. Sorry die bekam nichts mehr und hatte was mit ihren Finger glaube (Gicht). Zusätzlich kam ein Jobvermittler von der supergeilen Firma Randstadt.
Das was ich total übelste fand ist die Zeitarbeitsfirmen habe mal eine Bewerbung geschrieben an einen Privaten Jobvermittler danach hat er mein Profil weitergegen an eine Zeitarbeitsfirmen. Sorry der bekommt verdammt viel Geld für so einen Schein und schickt einem Jobs für ein paar €. Das kann es nicht sein ich möchte einen normalen Job aber nicht sowas.
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27.02.2014 12:54 Uhr von b00nsai
 
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@Thomas

Jedes Amtsgebashe ist angebracht.
Siehe deine Freundin. Das Amt ist nicht in der Lage ihr zu helfen und wird es auch nie sein. Denn mehr als aus ihrer Datenbank Jobs zu suchen, wie jeder andere auch die Möglichkeit hat, können die nicht. Die rufen nicht mal wo an, gehen mit dir wo hin oder sonstwas. Die sind nur daran interessiert dich früher oder später in Zeitarbeit zu vermitteln, weil alles andere ja aussichslos ist. Deine Freundin braucht einen Coach zum Bewerbungsschreiben bzw. zur Stellensuche? Dann ist deine Freundin vielleicht zu Recht Arbeitsuchend. ;)
Gibts alles im Internet, perfekte Bewerbung & Stellen. Findet man dank der Suchmaschine seiner Wahl in weniger als 1 Minute.
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27.02.2014 13:09 Uhr von Kostello
 
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Die haben ohnehin Eigenschaften, welchen Arbeitslosen schaden. Bei 60% des früheren Gehaltes, kann man meist seine ganzen Rechnungen nicht zahlen, Anwälte für bessere Zeugnisse engagieren, mobil bleiben. Man hat dann einen Haufen Ärger und kein Mittel, was bei der Jobsuche behindert.

Man muss seine Bewerbungen wie Werbereklame für sich gestalten, obwohl man nicht im Marketing arbeiten will und nur Geld zum leben braucht. Den Zwang von denen, sich bewerben zu müssen, nehmen Firmen wiederum als Vorwand, um Leute abzulehnen.

Dann vermitteln die an Dienstleistungsfirmen. Diese Firmen stellen erst ein, wenn sie einen Auftrag haben. Wenn eine Firma eine Stelle ausschreibt, dann schreiben die diese Stelle auch aus, um sich darauf zu bewerben. So wird man dann oftmals von mehreren Dienstleistungsfirmen bei einer Firma angeboten.
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27.02.2014 13:20 Uhr von Big-E305
 
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@maxyking
falsch, man hat ihm nicht geholfen, wie kommst du darauf?
er muss ein kostenloses zweimonatiges praktikum machen, d.h. zwei monate für lau irgendwo seine arbeitskraft zur verfügung stellen und trotzdem nur 60% vom arbeitsamt kassieren. vorher hat er ein paar wochen diesen kurs besuchen müssen. was siehst du die ne hilfe?

mit einer sache hast du recht, was er am wochenende macht geht mich nichts an. hoffe du kommst nie an so einen wenn du hoffentlich auch nicht arbeitslos im hohen alter wirst. zwischenzeitlich hat mein vater auch einen anderen sachbearbeiter bekommen.
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27.02.2014 13:25 Uhr von Mankind3
 
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@radowan

Volle zustimmung...das meiste ist nur rausgeworfenes Geld...

@maxyking
"Einige Maßnahmen sind sicher nicht geeignet direkt einen Job zu bekommen andererseits wird eben auch versucht denn Leuten geregelte Tages ablaufe nicht komplett Abhandenkommen zu lassen und das einige dieser Maßnahmen keinen Spaß machen, oh mein Gott das ist ja fast wie ein richtiger Job "

Tagesablauf...das ist auch so ein Vorurteilsdenken das jeder Arbeitslose bis 12 Uhr mittags im Bett liegt und dann RTL einschaltet.

Ich war auch lange arbeitslos, trotzdem bin ich jeden Morgen im 8 Uhr aufgestanden, eben genau aus dem Grund weil ich es nicht einreissen lassen wollte.
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27.02.2014 13:27 Uhr von frazerelite
 
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Es ist sogar noch schlimmer

viele Hochschulabsolventen wie ich erleben das, dass man kurz nach dem Studium sich leider arbeitssuchend melden muss und dann erst einmal in eine Maßnahme gesteckt wird wo jedes Bildungsniveau über einen Kamm geschehrt wird. Da müssen Doktoranden neben Analphabeten eine Bewerbung auf Hauptschulniveau abtippen oder einen Anfänger kurs in MS Office machen. Der Träger kassiert 3200 € pro Teilnehmer vom Amt. Ich kann aus erster Hand berichten dass bereits am 2. Tag!!! dieLeute nur noch da sitzen und im Internet surfen. Die halb so teure Weiterbildungsmaßnahme bei anderen staatlichen Kooperationspartner die es massenhaft gibt sogar bezogen auf das eigene Studium MIT Prüfung und Zertifikat bekommt man natürlich nie, auch nicht wenn man wie online vom Amt vorgeschrieben substantiiert vorträgt und umfangreiche berichte dem Antrag beifügt. Da gibt es Weiterbildungen die dir jede Menge Türen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen.
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27.02.2014 13:42 Uhr von Brain.exe
 
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Ich war in den Letzten 12 Jahren etwa 3 mal Arbeitslos, beim Amt war ich einmal und nie wieder, wie man dort behandelt wird ist einfach eine bodenlose frechheit.

Meine Ersparnisse haben zum glück gereicht bis ich neue Arbeit gefunden habe.

Die Leute die dort sitzen verurteilen einen vom ersten Moment an. Es ist egal was passiert ist, man ist immer selbst schuld, bei uns war der Betrieb Insolvent, deshalb war ich dort, klar meine Schuld das ich Arbeitslos werde wenn der Betrieb wo ich 8 Jahre war Insolvent geht, macht doch sinn.

Scheiss Pack dort können mich mal. Pflich mit zu melden wenn ich Arbeitslos bin? AM ARSCH! Ich will nichts von euch ihr könnt mich mal.
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27.02.2014 14:05 Uhr von gerndrin
 
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Erstaunlich, wie viele hier, ihr Fachwissen (regelmäßig durch Bild und RTL erworben) zur Schau stellen.
Ich meine, wenn ich nicht Bescheid weiß, bin ich ruhig und halt die Füße unterm Tisch still..
Aber vielleicht mal hier etwas "querlesen", auch wenn man sich für die eigentlichen Artikel wohl anmelden muss...
http://hartz-ist-ungerecht.forumprofi.de/
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27.02.2014 14:44 Uhr von Marco Werner
 
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@frazerelite
Es ist dem Amt und erst recht dem Maßnahmeträger piepegal,ob ein solches Bewerbungstraining notwendig ist, es dient alleine der temporären Statistikschönigung. Die Maßnahmeträger verteidigen diese Kurse auch noch zusätzlich,indem sie JEDE Bewerbung als unzureichend deklarieren,egal was drinsteht. Wir haben das mal in einer solchen Maßnahme auf die Probe gestellt,in dem wir der Dozentin ihre eigene Musterbewerbung mit passend eingetragenen Daten vorgelegt haben. Ich muss sicher nicht erwähnen,wie sie den Wisch beurteilte...
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27.02.2014 15:26 Uhr von newschecker85
 
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@ Xerces

1. das ist schon 7 Jahre her (2007 kurz nach Beendigung meiner Ausbildung)
2. der Markt bezüglich Bürokaufmann ist gesättigt, da findet man keine Arbeit bzw. es ist sehr schwer.
3. Ich hab ne neue Ausbildung in der Lagerlogistik gemacht und es war richtig, ich fühl mich da aufgehoben und die Arbeit macht Spaß
4. Ich war nur 8 Wochen arbeitslos damals seither nie wieder
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27.02.2014 15:32 Uhr von Stummerzeuge
 
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Also ich glaube und weiss auch aus eigener Erfahrung, dass es sehr stark darauf ankommt zu welchen Jobcenter/Arbeitsamt man gehen muss. Ist ja abhängig vom Wohnort. Desweiteren kommt es auch auf den Sachbearbeiter an.
Ich musste auch schon zu Massnahmen wo es um die Bewerbungen ging. Dort hab ich dann meine Bewerbungsunterlagen mal überarbeitet weil ich dachte, ok ich versuch mal was anderes. Das Ergebnis war dass meine Sachbearbeiterin danach die Bewerbung schlechter fand als vorher. Zudem gibt es sowas wie eine Patentlösung für Bewerbungen nicht, weil der jeweilige Personalmitarbeiter bei potentiellen Arbeitgebern seine eigene Vorstellungen davon hat wie eine Bewerbung aussehen sollte.
Die Idee mit diesen Massnahmen ist ja nicht verkehrt aber dann bitte sinnvoll und zielgerichtet. Was da momentan abläuft ist nur Statistikpflege, das Wort müsst ihr mal beim Arbeitsamt fallen lassen, ist wie ein rotes Tuch für die, die werden fuchsteufelswild xD
Und Personaldienstleister sind das letzte, wenn die keinen Folgeauftrag haben wird man eben gekündigt, und wehe man braucht oder will mal einen Tag Urlaub.
Bewirbt man sich bei normalen Betrieben wird dann gefragt warum man denn so oft den Arbeitgeber gewechselt hat....
Kleine Anmerkung, ich kann nur vom Handwerk ausgehen, ich weiss nicht wie es in anderen Sparten aussieht.
Eine letzte Sache noch zum Thema Entfremdung vom Beruf. Man wird als Handwerker in sämtliche Bereiche zu Personaldienstleistern vermittelt, gelernter Beruf oder nicht, da ist es ja kein Wunder dass man nach 2 Jahren in anderen Bereichen in seinem Lehrberuf nicht mehr up to date ist. Das einzig positive was ich festellen konnte ist dass man so sehr vielseitige Kenntnisse entwickelt...

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