26.02.14 20:29 Uhr
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Beschlossene Sache: eCall-Notrufsystem im Auto ist ab Oktober 2015 Pflicht in der EU

Das eCall-Notrufsystem für Autos wird ab Oktober 2015 Pflicht für alle neu zugelassenen Pkws und leichte Nutzfahrzeuge sein. eCall steht hier für Emergency Call. Dieses System setzt im Falle eines Unfalls einen automatischen Notruf ab und informiert den Notdienst.

Das System übermittelt mit diesem Notruf automatisch die Position des Fahrzeugs und die Fahrtrichtung. Experten erhoffen sich dadurch eine kürzere Anfahrtszeit der Rettungsdienste. Dadurch soll die Zahl der Verkehrstoten weiter reduziert werden.

Das EU-Parlament hat aktuell die Einführung europaweit beschlossen. Nun liegt es an den einzelnen Ländern, diese EU-Vorgabe umzusetzen. Datenschützer befürchten, dass dieser Dienst missbraucht wird und dadurch weitere Daten über das Fahrverhalten gesammelt werden.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Europa, System, Oktober, Pflicht, Notruf
Quelle: auto-presse.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2014 20:35 Uhr von Wunderkeks
 
+23 | -3
 
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Ich finds ehrlich gesagt Quatsch. Nicht immer wird ein Rettungsdienst gebraucht. Das wird zu massiven Kosten durch Fehleinsätze führen.
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26.02.2014 20:36 Uhr von _genervt_
 
+10 | -3
 
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Im Grund schon eine gute Sache, aber was ist dann mit den vielen Blechschäden die auch ohne Polizei und Krankenwagen auskommen?
Dann kommen die Einsatzfahrzeuge und wer zahlt das dann alles, na da muss ich aber nicht lange überlegen.
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26.02.2014 20:45 Uhr von FrankCostello
 
+3 | -9
 
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Eine sehr Innovative Technik im Straßenverkehr.
In vielen Gegenden gibt es Strassenschluchten wo man erst am nächsten Tag gesehen wird wenn man sich überschlägt und auf einem Feld Landet an einer Landstraße.
Die Sache mit den Fehlalarmen naja perfekt ist sie in dieser Hinsicht nicht aber das nimmt man denn schon in Kauf in solchen Situationen

[ nachträglich editiert von FrankCostello ]
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26.02.2014 20:46 Uhr von shadow#
 
+2 | -14
 
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26.02.2014 21:00 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -2
 
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Noch ein Grund mehr sich die Diagnosesoftware des Autos zu besorgen + Adapter und zu schalten und zu walten.
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26.02.2014 21:21 Uhr von Pils28
 
+2 | -1
 
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Alte Weisheit der Geschichte. Alle Daten die gesammelt werden, werden irgendwann mißbraucht werden. Und was gibt es besseres, wenn die Fahrzeughalter für die Peilsender nun sogar selber zahlen müssen? Habe an sich nichts gegen solche Systeme, solange sie in der Hand des Kunden bleiben. Bluetooth Verbindung mit dem Handy und im Notfall wird Hilfe gerufen. Alles an Hardware bereits vorhanden und kann jeder bei Wunsch sich gerne einrichten. Günstig, einfach, zuverlässig. Aber alles 3 Ausschlusskriterien in der Bürokratie.
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26.02.2014 21:30 Uhr von S8472
 
+9 | -1
 
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@shadow#
"Wenn der Airbag auslöst, brauchst du auch einen Rettungsdienst."
Ich hatte schon einen Airbag im Gesicht und alle Unfallteilnehmer sind unverletzt ausgestiegen.

Edit: Es wurde kein Rettungswagen gerufen.

[ nachträglich editiert von S8472 ]
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26.02.2014 21:34 Uhr von HansBlafoo
 
+2 | -1
 
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@wunderkeks, _genervt_
Wenn das System einen Unfall registriert, werden die Daten an eine Rettungsleitstelle hergestellt und eine Telefonverbindung aufgebaut. Dann kann man den Leuten auch sagen, dass alles gut ist und kein Arzt benötigt wird.

Im Übrigen kann man bei einer Auslösung des Airbags schon mal davon ausgehen, dass sich das vielleicht mal die Polizei und ein Arzt anschauen sollte. Das aktuelle BMW-System (da gibt es eCall schon seit Jahren) kann in manchen Ländern auf der Welt auch die Schwere der Verletzungen abschätzen und an die Rettungsleitstelle übermitteln. Das sollte auch zur bessere Disposition der Rettungskräfte beitragen.
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26.02.2014 21:44 Uhr von Justus5
 
+8 | -5
 
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NSA, FBI, CIA, GCHQ, Mossad, BKA und BND reiben sich schon die Hände.
Endlich die Totalüberwachung auf den Straßen Europas möglich.
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26.02.2014 21:54 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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Sehr gut. U.a. BMW setzt ja bereits ein erweitertes System ein, welches auch perfekt funktioniert.
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26.02.2014 21:56 Uhr von ms1889
 
+3 | -4
 
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ein hoch auf überwachungs eu... die eu gibt alle daten an die usa ohne nachzufragen, bespizelt seine bürger (vorratsdatenspeicherung und co).
warum baut die eu nicht jedem bürger eine zelle wie im knast?
die politiker kaste sollte allesamt einfach hingerichtet werden, damit wieder das volk entscheidet was passieren soll. durch wahlen wird nur einige spezelle leute übrigbleiben, die eh immer die selben sind. grade in deutschland kann man nicht mehr von demokratischen wahlen reden, da koalitionen wie die momentane gesetzlich ausgeschlossen werden müßen...den solche koalitionen haben zu adolf hitler geführt.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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26.02.2014 22:17 Uhr von blaupunkt123
 
+7 | -2
 
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@ shadow# Das ist Blödsinn. Wenn jemand im Winter z.B. mit 20 gegen ein Hinderniss rutscht löst mit Sicherheit auch der Airbag aus.

Was ist, wenn das Hinderniss einfach nur ein Stein ist ? Und man könnte Heimfahren ?

Wartet dann die Polizei mit Alkoholtester auf dich und befragt dich wieso, weshalb warum ?

Auf jedenfall ist das ganze nochmal ein guter Grund sich Anfang 2015 ein neues Auto zu kaufen.
Nicht nur wegen dem Notruf, sondern auch wegen 2016 diesem System das die Polizei den Motor abstellen kann bzw. das Versicherungen und der Staat die Position und Geschwindigkeit etc auslesen kann.
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26.02.2014 22:29 Uhr von Joeiiii
 
+7 | -0
 
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>>Das System übermittelt mit diesem Notruf automatisch die Position des Fahrzeugs und die Fahrtrichtung.<<

Das klingt prinzipiell nicht schlecht. Aber sind wir mal ehrlich: Wie wahrscheinlich ist es, daß dieses System nur im Notfall aktiviert wird und nicht dauerhaft die Position des Fahrzeugs angezeigt wird? Von der EU ist bisher selten etwas gekommen, das ausschließlich dem Wohl der Bevölkerung dient und bei dem man sich nicht fragen mußte: Welcher EU-Politiker bzw. Lobbyist verdient sich mit diesem Beschluß eine goldene Nase?

Man plant über kurz oder lang auch die Abschaffung des Bargeldes, natürlich unter dem Vorwand der Bekämpfung von Korruption, Geldwäsche und der Verhinderung von Diebstahl. Letztendlich läuft es aber auch nur auf Überwachung hinaus, denn so kann einerseits ein Bewegungsprofil erstellt werden und andererseits wird jeder Kauf, egal wann und wo, fleißig mitdokumentiert.

Ein vereintes Europa, wie es ursprünglich, zumindest dem Anschein nach, geplant war, wäre wünschenswert. Aber die EU, wie sie derzeit ist, kann man nur in die Tonne treten.

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
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26.02.2014 23:25 Uhr von HansBlafoo
 
+0 | -1
 
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@Perisecor
Naja, ich weiß jetzt nicht, was du mit erweitertem System genau meinst, aber die Prognose der Schwere der Verletzungen ist, nun ja, sehr rudimentär und sicherlich nicht perfekt.

@blaupunkt123
Nope, die Airbagauslöseschwelle liegt etwa bei 27 km/h. Bei 20 km/h löst der nicht aus.

Wenn dein Airbag auslöst, ist sowieso erst mal nicht viel mit weiterfahren. In der Regel werden Fahrzeuge nach einem Unfall automatisch stromlos geschalten, sodass du den eigentlich nicht direkt wieder anbekommen solltest. Im Übrigen würde ich selbst mit gezündetem Airbag und Gurt nicht weiterfahren wollen.

Über das eCall-System wird dir die Polizei aber nicht den Motor abstellen können.
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27.02.2014 02:08 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ HansBlafoo

Bei BMW ist das an ein generelles Informations-System gekoppelt.

Bei einem Unfall läuft das dann so ab, dass sich BMW meldet und fragt, ob alles in Ordnung ist - wird nicht (rechtzeitig) geantwortet, werden die Rettungskräfte verständigt.

Manuell kann man das System dazu nutzen, um Informationen abzufragen und gleichzeitig übermittelt das System auch Fehlermeldungen etc.
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27.02.2014 02:53 Uhr von klacm
 
+0 | -0
 
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Diese unfälle müssen ja nicht unbedingt direkt bei der Polizei, Feuerwehr, Roten Kreuz landen, sondern in eine extra zwischengeschaltete "Zentrale". Ich stell mir das eher so vor: Das Auto hat einen Unfall, meldet es der Zentrale. Ein Mitarbeiter in dieser Zentrale ruft direkt das Fahrzeug/eine hinterlegte Rufnummer an und fragt was passiert ist. Sollte keine Rückmeldung kommen, wird die Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz alarmiert. Dazu fällt mir was ein: https://www.youtube.com/...

-----

Wenn im Gesetz vorgeschrieben ist, dass das System nur zu Notfallzwecken(keine Fehlermeldungen, Analysen über den Fahrstil und ähnliches) verwendet wird, würde ich da kein Problem sehen.
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27.02.2014 05:59 Uhr von amtrak
 
+1 | -0
 
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@klacm

Ja - genau !

Wenn im Gesetz vorgeschrieben ist, dass das System nur zu Notfallzwecken(keine Fehlermeldungen, Analysen über den Fahrstil und ähnliches) verwendet wird, würde ich da kein Problem sehen.

So in etwa die No BailOut Klausel - oder die überprüfung Deiner Kontodaten nur bei Verdacht auf schwere Straftaten, die DAMALS nur Terror und Mord waren - heute aber bereits jeder Finanzbeamte Deine Daten abrufen kann.

Ich glaube denen nichts mehr !
Ansonsten wäre das System schon gut - aber - Hand aufs Herz - nach ein paar Jahren heisst es dann : Wenn wir die Daten schon haben, dann könnten wir ja auch Geschwindigkeiten überwachen, so könnten dann Todesfälle vermieden werden (oder so ähnlich sind doch die Begründungen immer)
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27.02.2014 08:15 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -1
 
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"Ich glaube denen nichts mehr !"

Ich auch nicht. Die Leute die noch so blauäugig sind an das Gute zu glauben sollten sich klar machen das eine flächendeckende Überwachung nicht aus Menschenliebe geschieht.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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27.02.2014 08:21 Uhr von Jaecko
 
+1 | -0
 
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"Wenn der Airbag auslöst, brauchst du auch einen Rettungsdienst."

Da kenn ich spontan einige Gegenbeispiele...


"In der Regel werden Fahrzeuge nach einem Unfall automatisch stromlos geschalten"

Stimmt so (leider) (noch) nicht. Wir müssen bei der Feuerwehr jedes Fahrzeug selbst stromlos setzen. Sogar bei Hybridfahrzeugen (z.B. Prius) muss die Verbindung zur Hybridbatterie im Kofferraum von Hand getrennt werden.
Die einzigen "Trenner" die es schon lange gibt sind mechanische Unterbrecher für die Treibstoffzufuhr, wenn sich das Fahrzeug überschlägt.


"Nope, die Airbagauslöseschwelle liegt etwa bei 27 km/h. Bei 20 km/h löst der nicht aus."

Stimmt so auch nicht. Wir hatten schon Fälle, wo der Airbag im Stand ausgelöst hat. Ausschlaggebend ist NICHT die Geschwindigkeit des Fahrzeuges, sondern die von den Sensoren gemessene Beschleunigung. Wenn man steht und einem von Vorne ein Fahrzeug mit 50 reinknallt, dann darf der Airbag auch ruhig im Stand zünden um zu helfen.
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28.02.2014 05:22 Uhr von Olington
 
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Hier wird nicht wirklich darüber Diskutiert ob das Ansinnen der EU aus reiner Menschenliebe geschieht, oder?.
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28.02.2014 12:50 Uhr von Justus5
 
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@Olington:
Richtig erkannt. eCall und Menschenliebe der EU wird nur vorgeschoben, um die Totalüberwachung noch zu vervollkommnen.

Es muss immer irgendein Minivorteil vorgeschoben werden, sonst nimmts die Bevölkerung nicht an.

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